Prügelei zwischen Afrikanern und arabischen Dorfbewohnern

Donnerstag, 14. Juni 2012 |  Michael Selutin

Bei einer Prügelei in dem arabischen Dorf Kfar Manda im südlichen Galliläa wurden 15 Menschen verletzt. Drei von ihnen mussten im Krankenhaus von Nazareth behandelt werden, die Restlichen konnten vor Ort versorgt werden. Die Polizei konnte die Menschenmasse nicht auf Anhieb trennen und musste Tränengas einsetzen, um den Kampf zu beenden. Zwei Dorfbewohner und ein Sudanese wurden verhaftet.
Ein Polizist sagte zur Nachrichtenwebseite Ynet, dass die Kämpfe begannen, weil Einwohner nicht mit der Präsenz der Immigranten einverstanden waren. Das zeigte sich auch später, als hunderte Einwohner Kfar Mandas am Tatort ankamen und gegen die Immigranten demonstrierten.
Ein Angestellter des örtlichen Krankenhauses sagte aus, dass die Leute, die in den Kampf verwickelt waren, Steine und Keulen benutzt hatten. Sein Einsatzwagen hatte große Probleme, die Verletzten zu evakuieren und wurde sogar mit Steinen beworfen. Die Windschutzscheibe des Krankenwagens wurde dabei zerstört.
Amjad Zidan, ein Einwohner Kfar Mandas, sagte: „Dies ist nicht das erste Mal, dass Einwohner mit den sudanesischen Immigranten in Streit geraten. Sie müssen aus unserem Dorf verbannt werden, weil sie eine Gefahr für uns darstellen.“
Ganz im Gegensatz zu der lauten Kritik linksliberaler Israelis an der Behandlung der afrikanischen Eindringlinge seitens der israelischen Regierung rief diese Misshandlung der Afrikaner seitens arabischer Bürger keinerlei Aufschrei hervor.

Bild: Das arabische Dorf Kfar Manda in Galiläa

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