„Jesus ist in Palästina geboren“

Donnerstag, 14. Juni 2012 |  Ryan Jones

Israel versucht verzweifelt, mit diplomatischen Bemühungen die palästinensische Autonomiebehörde davon abzuhalten, die Geburtskirche Jesu in Bethlehem als Weltkulturerbe Palästinas anzuerkennen. Noch im Laufe des Monats wird das UNO-Komitee für Welkulturerbe in Russland zusammentreffen und den Geburtsort Jesu debattieren. Die palästinensischen Bemühungen, die Geburtsstätte Jesu im Land Palästina festzunageln, wurde infolge der jüngsten Beschlüsse der UNESCO möglich, die die palästinensische Autonomie als fiktiven Palästinenserstaat anerkennt. Die israelischen Behörden verstehen, dass die umstrittene Geburtsstätte ein Weltkulturerbe ist, aber ist grundsätzlich dagegen, die Stätte als palästinensisch zu bezeichnen. Erstens existiert weder ein Palästinenserstaat noch ein Friedensvertrag mit Israel und zweitens war Jesus Jude. Bereits über Jahre hinweg versuchen die Palästinenser, Jesus als palästinensischen Messias oder Held darzustellen, um damit die jüdische Geschichte und das jüdische Erbrecht auf dieses Land zu leugnen. Es war der ehemalige PLO-Chef Jassir Arafat, der Jesus mit palästinensischen Kirchenführern als ersten palästinensischen Freiheitskämpfer vermarktete. Damit verstand er es, die christliche Welt im Westen für den palästinensischen Zweck zu überzeugen. Diesen Trend führen nun Autonomiechef Mahmud Abbas und sein Ministerpräsident Salam Fayyad weiter. Daher sagte Fayyad während der letzten Weihnachtsfeiern in Bethlehem: „Weihnachten ist die Möglichkeit, die palästinensische Identität Jesu zu feiern“.

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