Woche des Hebräischen Buches hat begonnen

Donnerstag, 7. Juni 2012 |  Nettanell Doron

Gestern Abend begann in Israel die jährliche „Woche des Hebräischen Buches“. In den größeren Städten sind auf öffentlichen Plätzen oder in Einkaufszentren Stände aufgestellt. Dort bieten die israelischen Verleger die neuesten Erscheinungen an und Schriftsteller signieren ihre Bücher und plaudern mit den Käufern. In Jerusalem findet diese Messe im Liberty Bell Garden gegenüber dem Löwenspringbrunnen bei Jemin Mosche statt, in Tel Aviv auf dem Platz vor dem Bürgermeisteramt. Dieses Jahr drohten viele Schriftsteller damit, ihre Bücher nur noch über kleine Buchläden oder die Verleger vertreiben zu lassen, denn die großen Buchladenketten wie Steimatzky oder Zomet Sefarim haben oft Sonderangebote, in denen man vier Bücher für nur 20 Euro kaufen kann. Von diesen Angeboten bleibt für die Schriftsteller kaum mehr etwas übrig. Kulturministerin Limor Livnat, die gestern Abend in Tel Aviv bei der Eröffnung der Bücherwoche dabei war, meinte, wenn Bücher im Viererset für nur 100 Schekel angeboten werden habe die „Woche des Buches“ ihren Sinn verloren. Ein Buch sei ein Kulturartikel, der nicht „pro Meter“ verkauft werden kann und soll. Sie versprach, sich dafür einzusetzen, dass die Bücherketten ihre Ware nicht zu Billigpreisen verschleudern, so dass die Schriftsteller auch den Lohn für ihre Mühe erhalten.
Für Kinder sind hauptsächlich Fantasie- und Abenteuergeschichten interessant. Der ehemalige Polizeiinspektor Mosche Karadi war in Tel Aviv, um sein Buch „Der Inspektor – Hamafkal“ zu signieren. Die bekannte Sängerin Keren Peles signierte hochschwanger ihr Buch „Akurim – Herausgerissene“. Auch viele andere Schriftsteller gaben sich ein Stelldichein.

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