Überführung sterblicher Überreste palästinensischer Terroristen

Donnerstag, 31. Mai 2012 |  Michael Selutin

Heute hat Israel begonnen, die Leichen von 91 palästinensischen Terroristen an die palästinensische Autonomiebehörde auszuliefern. Diese Aktion soll als ein Zeichen guten Willens von Premierminister Benjamin Netanjahu gegenüber Palästinenserchef Mahmud Abbas verstanden werden.
Unter den Terroristen, deren sterbliche Überreste überführt werden, sind einige Selbstmordattentäter. Sie erwartet zu Hause ein feierliches Begräbnis. Die palästinensische Autonomiebehörde plant eine offizielle Zeremonie für die gefallenen „Märtyrer“, mit Präsident Abbas an der Spitze der offiziellen Delegation. Nach der Zeremonie werden die Leichname in Bussen in ihre Heimatstädte gebracht.
Die Hamasregierung in Gaza plant eine komplette militärische Beerdigungszeremonie mit 21 Salutschüssen für jeden Terroristen. Beide palästinensischen Fraktionen werden dieses Ereignis als Sieg gegen Israel feiern, während die israelische Organisation für Opfer von Terroranschlägen, Almagor, eine Beschwerde gegen diese Aktion bei Israels Obersten Gerichtshof eingereicht hat. Sie wollen zumindest eine vollständige Liste der überführten Terroristenleichen, damit deren Erinnerung nicht nur positiv ausfällt.

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