Messerangriff Folge des Gefangenenaustausches?

Montag, 24. Oktober 2011 |  Nettanell

Ein arabischer Mann hat am vergangenen Wochenende einen 17-jährigen jüdische Jungen im Ramot-Stadtviertel im Norden Jerusalems angegriffen. Er verletzte ihn schwer durch Messerstiche in Hals und Rücken. Der junge Mann saß mit einem Freund am Straßenrand als der Angreifer sich ihnen näherte. Der andere Junge konnte fliehen. Danach erblickte der Terrorist ein zwölfjähriges Mädchen mit ihrem sechsjährigen Bruder, die ihm zugesehen hatten und wollte sich auf sie stürzen. Einige Passanten kamen jedoch zu Hilfe und konnten den Angreifer vertreiben. Er ergriff unerkannt die Flucht. Man nimmt an, dass er aus dem arabischen Dorf Bet-Iksa neben Ramot stammt. Die Polizei hat eine weitläufige Suchaktion gestartet. Der Knessetabgeordnete Arieh Eldad (Nationale Einheit) besteht darauf, diesen Angriff als eine direkte Folge auf den Gefangenenaustausch für Gilad Schalit einzustufen. „Wir erleben eine neue Terrorwelle, weil wir die Terroristen, indem wir hunderte Mörder aus der Haft entlassen haben, zu neuen Taten ermutigen“, so Eldad.
Wafa al-Bis (Foto), eine junge Frau aus dem Gazastreifen, war 2005 festgenommen worden, nachdem sie versucht hatte, einen 11kg-Sprengsatz in ihrer Unterwäsche nach Israel zu schmuggeln und diesen bei einer Behandlung in einem israelischen Krankenhaus zu detonieren. Sie wurde jetzt im Rahmen des Tauschs freigelassen und sagte gegenüber dem Londoner „Daily Telegraph“, dass solange die israelische Besatzung anhält, es Kämpfer dagegen geben wird und sie wieder unter den ersten sein werde. „Dies ist eine ehrenhafte Tat und ich würde mich dreimal in die Luft jagen, wenn ich es könnte“, so al-Bis. Ihre Mutter sagte gegenüber der Zeitung, dass sie stolz auf ihre Tochter sei und sie unterstütze.

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