PLO-Vertreter fordert „Palästina ohne Juden“

Donnerstag, 15. September 2011 |  Tommy Müller

Der Vertreter der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) in den USA, Maen Areikat (Bild), tritt für einen Staat Palästina ein, der „frei von Juden“ ist. Gegenüber Journalisten unterstrich er, „nach 44 Jahren der militärischen Besatzung und all den Konflikten ist es im Interesse beider Völker, getrennt zu leben.“ Areikat gab diese Stellungnahme ab, als er nach den Rechten von Minderheiten in dem neuen Staat „Palästina“ gefragt wurde. Die Palästinenser wollten einen säkularen Staat, bräuchten aber die Trennung von den Juden, um ihre eigene Identität zu finden. Areikats Aussagen stießen auf scharfe Kritik, auch in den eigenen Reihen. Der palästinensische Religionsminister Mahmoud al-Habesh sagte, der neue Staat Palästina begrüße Menschen aller Glaubensrichtungen. Der israelische Informations-Minister Yuli Edelstein verwies auf „die nicht endende Kampagne der Palästinenser, Israel als einen Apartheidstaat zu brandmarken. Und nun sind es die Palästinenser selbst, die nach Apartheid streben.“ Edelstein verwies darauf, dass der PLO-Vertreter Slogans der Nazis aufgreife. Auch die hätten einen „judenreinen“ Staat angestrebt.

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