Siedler bereiten sich auf Unruhen in Judäa und Samaria vor

Freitag, 9. September 2011 |  Tommy Mueller

Israelische Sicherheitskräfte befürchten massive Unruhen, wenn die Vereinten Nationen am 20. September über die Anerkennung eines Palästinenserstaates abstimmen. In den Palästinensergebieten werden Massendemonstrationen erwartet. „Wer gewaltsam in eine jüdische Siedlung eindringt, wird erschossen.“ Das unterstrich für die Sicherheit der Siedler verantwortliche Shlomo Vaknin gegenüber der Zeitung „Jerusalem Post“. Armee und Siedlerführung bereiten sich darauf vor, dass Palästinenser in großer Zahl auf Siedlungen zumarschieren und versuchen, sich Zutritt zu verschaffen. Es gibt bereits juristische Gutachten, die den Siedlern das Recht zusprechen, auf unbewaffnete Demonstranten zu schießen, falls deren Eindringen in eine Siedlung die dort lebenden Menschen gefährdet. Menschenrechtsgruppen und linke Israelis kritisierten diese Aussagen als zu unpräzise. Die Armee wird bereits in den Tagen vor dem 20. September in Judäa und Samaria mit starken Kräften präsent sein, um Konflikte schon im Keim zu ersticken.

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