Der Süd-Sudan ist Israels Freund in Afrika

Freitag, 2. September 2011 |  Nettanell

Der Knessetabgeordnete Danny Danon hat den Süd-Sudan besucht und ist mit dem Präsidenten Salvi Kiir zusammengetroffen. Dieser erzählte ihm, dass die Hamas in dazu aufgefordert habe, alle Beziehungen zu Israel abzubrechen, denn der Sudan sei ein moslemisches Land. Obwohl dieser Staat erst etwas länger als zwei Monate existiert, ist diese junge Nation bereits in das Geschehen in Nahost verwickelt. Kiir erklärte den Hamas-Gesandten jedoch, dass entgegen dem nördlichen Teil des Landes der Süd-Sudan nicht moslemisch sei. Kiir plant, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken und will der Bitte Danons folgen, eine süd-sudanische Botschaft in der Hauptstadt Jerusalem zu errichten. Der Vize-Parlamentssprecher des jungen Landes, Daniel Akot, erklärte, dass Israel wie ein großer Bruder für den Sudan sei. Er erinnert sich gern an die zahlreichen israelischen Fahnen bei der Ausrufung der Unabhängigkeit des Süd-Sudans. Danon und Kiir haben auch über die zahlreichen in Israel lebenden Flüchtlinge aus dem Sudan diskutiert und Kiir hat Danon um Hilfe für eine Berufsausbildung dieser Menschen gebeten, die sie bei einer Rückkehr in den Süd-Sudan befähigt, den Staat mit aufzubauen. Beide waren sich einig, dass durch die Vereinigung der technologischen Errungenschaften Israels und der enormen natürlichen Schätze des afrikanischen Landes, Israel und dem Süd-Sudan eine strahlende Zukunft bevorstehe.

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