Ayalon schlägt öffentliche Gespräche vor

Montag, 1. August 2011 |  Nettanell

In einer Pressemitteilung aus dem Büro des stellvertretenden Außenministers Danny Ayalon hieß es, dass „die Palästinenser nur einseitig verhandeln können“. Damit hat Danny Ayalon am Sonntag seine Verwunderung darüber ausgedrückt, dass der palästinensische Vermittler Saeb Erekat eine öffentliche Verhandlung ablehne. Zuvor hatte Ayalon vorgeschlagen, alle Gespräche bezüglich des Israelisch-Palästinensischen Konflikts in Zukunft öffentlich zu debattieren. Dies geschah nachdem Erekat das kürzlich veröffentlichte YouTube-Video: „Die Wahrheit über das Westjordanland“ des stellvertretenden Außenministers als „einen verfälschten Bericht über Geschichte und internationales Recht“ bezeichnet hat. „Erekat ist ja eigentlich daran gewöhnt, der Welt zu erzählen, dass Israels Politik illegal und entgegen dem internationalen Recht seien. Ich habe ihm die Chance gegeben, öffentlich zu debattieren und das lehnte er ab“, so Ayalon in der Mitteilung. Das Video wurde vor zwei Wochen veröffentlicht und erklärt die Begriffe „illegal besetztes Gebiet“ und „67-er Grenzen“ für unzulänglich. Darüber hinaus beschreibt Ayalon, dass das sogenannte Westjordanland vor 1967 keinesfalls den Palästinensern bzw. dem palästinensischen Volk gehörte, sondern von den Jordaniern illegal besetzt wurde. Das Video haben bereits vier Millionen Menschen weltweit gesehen. „Erekat hat schnell auf das Video reagiert, aber jetzt spricht sein Ausweichen Bände über die palästinensische Führung“, fügte Ayalon hinzu. „Ihre Rhetorik sind nur leere Worte und Slogans, die öffentlich gemacht, wenig Chance auf Erfolg hätten.“ Danny Ayalon YouTube Kanal

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