Israeli beinahe gelyncht

Montag, 27. Juni 2011 |  Nettanell

Eine falsche Abbiegung kostete einen Israeli fast das Leben. Ein Bote einer Transportfirma war versehentlich in das als israelfeindlich bekannte arabische Dorf Issawija, nördlich von Jerusalem, abgebogen. Zahlreiche vermummte Personen erkannten das israelische Nummernschild, blockierten den Weg und versammelten sich, um das Auto mit Steinen zu bombardieren. Sie haben den Mann ins Gesicht geschlagen und versucht, ihn aus dem Auto zu zerren. Er konnte sich kaum wehren, bis beherzte Einwohner des Dorfes ihn aus dem Auto und in eines der Häuser holten. Dort hielt er sich auf, bis eine Patrouille von Grenztruppen ihn abholte. Wegen einer leichten Kopfverletzung wurde der Israeli zur medizinischen Behandlung ins Hadassa-Ein-Kerem-Medizinzentrum gebracht. Derwish Derwish, der Vorsteher des Dorfes, bedankte sich bei den Rettern des jungen Mannes und verurteilte jegliche Art von Gewalt. Bei uns Arabern muss ein Besucher höflich behandelt, beschützt und begleitet werden. Gott sei Dank ist der Vorfall glimpflich ausgegangen.“ Im vergangenen November hatte ein Mob im selben Dorf ein israelisches Auto angegriffen, dessen drei Insassen jedoch ohne Schaden davonkamen. Einen Tag später bewarfen sie einen Magen-David-Adom-Rettungswagen, mit einem durch einen Verkehrsunfall verletzten Palästinenser an Bord. Dabei wurde das Fahrzeug beschädigt und das Rettungsteam leicht verletzt.

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