Neue Siedlung „Regev“ gegründet – Baldige Räumung erwartet

Donnerstag, 21. April 2011 |  nai news

Rund 500 Menschen haben sich am Mittwoch in weißen T-Shirts versammelt, um eine neue Siedlung in der Nähe von Itamar (Samaria) zu gründen. 20 jüdische Familien wollen sich auf einem Hügel in der Nähe von Nablus niederlassen. Vorerst übernachten sie in Zelten zwischen Baumaschinen. Die neue Siedlung gilt als Antwort auf die Pläne der Palästinenser zur einseitigen Staatsgründung im kommenden September. Darüber hinaus wächst die Besorgnis, dass Premierminister Benjamin Netanjahu in naher Zukunft schwerwiegende Schritte gegen jüdische Siedlungen einleiten wird. Die neue Siedlung soll Regev heißen. Daniella Weiss, Rabbi Dov Lior und Rabbi Moshe Levinger sind die Initiatoren der Siedlung. „Das Schicksal von Regev wird sich wahrscheinlich nicht von dem der anderen Siedlungen unterscheiden. Sie wird wiederholt geräumt und dann mehrmals wiederaufgebaut werden“, so Weiss. Seit dem Baustopp im vergangenen September haben die Siedler in einigen Kampagnen vergeblich versucht, Verteidigungsminister Barak zu ermutigen, weitere Ausschreibungen für den Bau in den Siedlungsgebieten zu veröffentlichen. Die Siedlerbewegung ist über eine eventuelle Übergabe von israelisch-kontrollierten Gebieten in palästinensische Hände besorgt. Sollte dies geschehen, planen junge jüdische Siedler, dies mit allen Mitteln zu verhindern.

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