Lieberman hält viele europäische Politiker für naiv

Montag, 11. April 2011 |  ih Redaktion

In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ (Montagausgabe) beklagt sich der israelische Außenminister Avigdor Lieberman über Europäer, die viel reden, aber wenig tun. „In den Gesprächen mit meinen europäischen Kollegen begegnen mir häufig naive und sehr romantische Vorstellungen“, erklärte der Gründer der rechtsgerichteten Partei „Israel Beiteinu“, die heute die drittstärkste politische Kraft im Heiligen Land ist. Dass die jüdischen Siedlungen ein Hindernis für den Frieden seien, bezeichnete der Außenminister als Unsinn. „Wir haben mit Ägypten und Jordanien Frieden geschlossen, obwohl es damals schon Siedlungen gab. Noch ein Punkt: Unser Staat wurde 1948 gegründet. Zwischen 1948 und 1967 hat die arabische Welt das Westjordanland kontrolliert, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemand in diesen 19 Jahren einen palästinensischen Staat schaffen wollte.“ In Jerusalem baue man nur die jüdischen Viertel aus, auf privatem Land. Eine Teilung der Stadt werde man niemals zulassen. Lieberman: „Unser großer ‚Fehler‘ war es, dass Moses uns in diese Region geführt hat. Hätte er uns nicht an die Grenzen zur Schweiz und Italien führen können? Das wäre weitaus komfortabler gewesen.“

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