Familie Grayeb: „Einstehen für die Wahrheit hat einen Preis!“

Mittwoch, 23. März 2011 |  ih Redaktion

„Wir stehen für die Wahrheit, aber die Wahrheit hat uns nur noch mehr Probleme gebracht“, berichteten Assam und Raed Grayeb. Sie sind Vater und Sohn, palästinensische Christen aus dem Dorf Taybe. Sie hatten „israel heute“ (Novemberausgabe) ein Interview über ihre Lebensumstände gegeben. „Bevor wir über unser Leben in Taybe redeten, hatten wir nur Probleme mit den Moslems in unserer Gegend, wie die anderen katholischen Christen im Dorf. Aber jetzt werden wir selbst von den katholischen Christen verfolgt, besonders vom Dorfpriester. Wir schieben Wache über Nacht, denn mehrmals wurden bereits unsere Fensterscheiben zerschmettert. Meine Enkelkinder, die in die katholische Dorfschule gehen, werden fast täglich angepöbelt. Seitdem wir öffentlich unsere Liebe zum Volk Israel bekannten und von der Gründung einer messianischen Gemeinde in Taybe redeten, haben wir noch mehr Feinde!“ Nicht nur das, selbst der palästinensische Geheimdienst aus Ramallah hat Familie Grayeb aufgrund des Artikels in „israel heute“ verhört. „Es gefällt der Autonomie nicht, wenn Palästinenser gegen das Regime sprechen und die Wahrheit sagen, zum Beispiel über positive Beziehungen zu Israel“, berichtet Raed. Besonders die Frauen im Haus Grayeb leben nun in Angst.
Die Familie leidet zudem unter schweren Krankheiten: Tochter Rana hat Leukämie, ihr Mann Michel ist schwer nierenkrank und benötigt dringend eine Transplantation, doch für den Eingriff fehlt der Familie das Geld. „israel heute“ möchte der christlichen Palästinenserfamilie auch in dieser Zeit schweren Zeit beistehen.

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