Regierung gibt grünes Licht für neue Wohnungen in Siedlungen

Montag, 14. März 2011 |  ih Redaktion

„Die morden – wir bauen!“ Das hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu der zwölfjährigen Tamar Fogel versichert. Sie hat bei dem Terrorangriff in der Siedlung Itamar ihre Eltern und drei Geschwister verloren. Im Gusch Ezion-Siedlungsblock südlich von Jerusalem, in den Städten Maale Adumim (Bild), Ariel und Kyriat Sefer sollen mehr als 400 neue Wohnungseinheiten gebaut werden. Laut einer Erklärung des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stimmte das zuständige Ministerkomitee den Bauvorhaben im sogenannten Westjordanland in einer nächtlichen Sitzung zu.
Die Regierung der USA verurteilte die Baupläne als „unrechtmäßig“ und als Hindernis für direkte Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern. Palästinenserpräsident Abbas nannte die Baupläne „unakzeptabel“ und kündigte Widerstand an. Die israelischen Siedler hatten sich in den vergangenen Monaten mehrfach über mangelnden Wohnraum und fehlende Baugenehmigungen beklagt. Die Preise für Immobilien im Heiligen Land waren deutlich gestiegen. Die religiösen Siedler berufen sich auf die Bibel, wonach Gott das Land den Juden versprochen habe.

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