Hamas: „Der Holocaust ist eine Lüge!“

Donnerstag, 3. März 2011 |  nai news

Die Hamas und Fatah haben geschworen, jeglichen Unterricht über den Holocaust an Schulen des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten zu unterbinden. Das Hilfswerk unterrichtet palästinensische Kinder im Gazastreifen und dem sogenannten Westjordanland. Die beiden Parteien verkündeten am Dienstag, dass es „Aufhetzung und kulturelle Kriminalität“ wäre, würden die palästinensischen Kinder in ihren Schulbüchern über den Holocaust lernen. Desweiteren beschuldigte die Hamas die UN-Schulen, eine politische Agenda zu verfolgen, die nicht mit den Interessen der Palästinenser vereinbar sei und „ihre Kultur und unveränderlichen Werte verletzt“. Darüber hinaus ist die Hamas gegen den Lehrplan, weil er die Beziehungen zu Israel normalisieren könnte. „Sie wollen, dass wir die Märchen und Lügen akzeptieren, um Mitleid zu bekommen“, hieß es aus dem von der Hamas kontrollierten Kulturministerium im Gazastreifen. In den Augen der Hamas und Fatah ist der Holocaust eine übertriebene Geschichte, die nur den einen Zweck hat: sich der Freiheit der Palästinenser zu bemächtigen. Die Hamas warnte das UN-Hilfswerk, dass es fundamental in die internen Angelegenheiten der PA eingreifen würde, sollte der Lehrplan so durchgeführt werden.

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