Antisemitische Äußerungen von Prominenten aus aller Welt

Montag, 20. Dezember 2010 |  nai news
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat eine Liste mit den schlimmsten antisemitischen Äußerungen des Jahres veröffentlicht. Platz eins belegt die amerikanische Journalistin Helen Thomas (Foto, von rachaelvoorhees). Die bekannte Korrespondentin aus Washington hatte in derber Art und Weise gefordert, die Juden sollten „Palästina verlassen und nach Hause gehen, nach Deutschland, Polen, in die Vereinigten Staaten oder sonstwo hin“. Auf Platz zwei wurde der Regisseur Oliver Stone gesetzt, der geäußert hatte „Hitler ist ein Prügelknabe der Geschichte … Hitler hat den Russen weit mehr angetan als den Juden.“ Der frühere Premierminister Malaysias, Matahir Mohammad, wurde auf den dritten Platz gesetzt. Er sagte, die Juden seien schon immer ein Problem für die europäischen Länder gewesen. Deshalb habe man sie in Ghettos einsperren müssen. Sogar nach dem Massaker durch die Nazis in Deutschland seien sie die Verursacher von noch größeren Problemen in der Welt. Auf Platz vier setzte das Simon-Wiesenthal-Zentrum den stellvertretenden Informationsminister der palästinensischen Autonomiebehörde, der behauptete, die Juden hätten keinerlei historische Verbindung zum Jerusalemer Tempelberg (mehr zu seinen Äußerungen im israel heute-Magazin). Der frühere deutsche Bundebanker Thilo Sarrazin schaffte es auf den fünften Platz mit seiner Aussage, alle Juden hätten ein bestimmtes Gen, das sie von anderen unterscheide.

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