Gedenken an Erzmutter Rahel

Mittwoch, 20. Oktober 2010 |  ih Redaktion

Gestern war, entsprechend dem jüdischen Kalender, der 11. Cheshwan, der Todestag der jüdischen Erzmutter Rahel. Ihre Grabstätte liegt nach biblischen Angaben auf dem Weg nach Bethlehem. Während Jahrhunderten stand an der Stelle nur ein kleines Gebäude mit einer Kuppel. Jedoch wegen der palästinensischen Aufstände und der Sorge um die Sicherheit der dort betenden Juden wurde es in eine Festung umgebaut. Hauptsächlich Frauen kommen dort hin, um für Kinder oder eine leichte Geburt zu beten. Mehr als 60.000 Besucher kamen aus allen Teilen des Landes. Der geistige Führer der sefardischen Schass-Partei, Rabbi Ovadja Josef, besuchte am Sonntagabend das Grab. Während des Gazakrieges berichteten Soldaten darüber, dass eine Frau sie vor Gefahren gewarnt hätte. Auf die Frage nach ihrem Namen gab diese an, Erzmutter Rahel zu sein. Der inzwischen verstorbene ehemalige Oberrabbiner Mordechai Elijahu war über diese Geschichten der Soldaten nicht erstaunt, denn er habe dafür gebetet, dass sie ihre Söhne vor Gefahren bewahren solle.

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