Lateinischer Patriarch fordert Ende der Besatzung

Montag, 18. Oktober 2010 |  ih Redaktion

Fuad Twal, der lateinische Patriarch von Jerusalem, rief bei einem Treffen mit Vatikan-Berichterstattern während des großen Treffens der katholischen Synode im Vatikan dazu auf, dass die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete beendet werden soll. Er nannte dies ein „Böses für Palästinenser und Israelis“. Bezüglich der Straßensperren und Kontrollpunkte bat er, dass die israelische Regierung den Palästinensern ermöglichen solle, ein normales Leben zu führen und normal zur Arbeit oder zum Flughafen fahren zu können. Weiter meinte er, dass es bekannt sei, dass die arabischen Christen aus den PA-Gebieten emigrieren und dass die Aussichten für eine wirtschaftliche und soziale Verbesserung für die ärmeren Schichten der Palästinenser schlecht seien. Zudem biete Israel seinen arabischen Bürgern mehr Möglichkeiten an, als die Autonomiebehörde für ihre Leute tut. Es müsse eine Zweistaatenlösung erreicht werden. Wenn dies nicht ginge, könnte er sich auch einen einzigen demokratischen Staat vorstellen, in dem die Palästinenser Wahlrecht haben, was dann zeigte, ob dies eine größere Herausforderung an Israel sei, als zwei Staaten nebeneinander.

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