Wasser aus Ein-Faschcha nach Hebron

Dienstag, 25. Mai 2010 |  ih Redaktion
Die Palästinenser wandten sich im Rahmen eines israelisch-palästinensischen Komitees in Wasserangelegenheiten an die Regierung mit der Forderung, Wasser aus den direkt neben dem Toten Meer gelegenen Quellen Ein Faschcha abzupumpen und es nach Hebron und Bethlehem zu leiten. Sie berufen sich auf eine Klausel im Oslo-Abkommen, die festlegt, dass alles Regenwasser, das nach Osten abfließt, den Palästinensern gehöre. Aus Fachkreisen wurde jedoch mitgeteilt, dass dies ein teures Unterfangen sei, denn das Wasser muss über mehrere hundert Meter nach oben gepumpt werden. Außerdem würde die Abzapfung des Wassers zu einer schnelleren Austrocknung des Toten Meers beitragen. Die Forderung wurde aus genannten Gründen zurückgewiesen, aber das Komitee erreichte, dass die Wasserfrage für die Palästinenser wieder auf den Tisch kam und Teil der Annährungs- oder Friedensverhandlungen mit den Palästinensern wird.

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