Türkischer Außenminister sagt Besuch in Israel ab

Mittwoch, 9. September 2009 |  ih Redaktion
Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu sagte einen geplanten Besuch in Israel ab, weil sich Jerusalem weigerte, ihm dabei zu assistieren, Israel über Gaza zu betreten. Es sei die Politik des israelischen Regierung nicht mit Diplomaten zusammen zu treffen, die erst Gaza besuchten, dort mit Hamas-Leuten zusammentreffen und dann auf der gleichen Reise mit israelischen Regierungsmitgliedern Gespräche führen wollen. Würde Israel in einer solchen Situation auf Diplomaten treffen, entstünde der Eindruck, dass sie solche Besuche legitimiserten. Die israelische Regierung, so der Vertreter des israelichen Außenministeriums, hätte aber keine Absicht dies zu tun. Kürzlich war es zu einem ähnlichen Vorfall mit Norwegen gekommen. Die Türkei, Norwegen und Russland haben alle Beziehungen zu Hamas, obwohl es die Entscheidung des internationalen Quartetts ist, keinen Kontakt zur Hamas zu haben, bis diese Israel anerkennen, dem Terrorismus absprechen und vorher getroffene Verabredungen zwischen Israel und der palästinensischen Regierung einhalten. Der Nahostgesandte der norwegischen Regierung, John Hansen-Bauer, hatte in Damaskus kurz vor seiner Ankunft in Israel Khaled Mashaal getroffen, den Hamas-Vorsitzenden. Die Norweger unterrichteten Israel nicht über das Treffen, was die israelischen Amtsträger umso mehr empörte als sie davon Wind bekamen und natürlich prompt den Besuch des norwegischen Diplomaten absagten.

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