Bauen garantiert das Überleben der Bevölkerung

Sonntag, 6. September 2009 |  ih Redaktion
Siedlerleiter melden sich verstärkt zum Thema des geplanten Baustops in Siedlungen. Vor allem gegenüber einer Drei-Mann-Untersuchungskommission, die vom Staatsamt auf eine Tour durch die Siedlungen geschickt wurde. Auch die US-Botschaft in Ostjerusalem schickt ausländische Kommissionen gerne zu Gesprächen in die Siedlungen. „Ein solcher Baustop ist idiotisch“, so der Bürgermeister der Siedlung Ariel, Ron Nachman. Gusch Etzion Regionalratleiter Schaul Goldstein: „Wenn Palästinenser in Israel leben können, dann sollten Juden auch in der Lage sein, in Judäa und Samaria zu leben.“ Der Mangel an Behausungen hat klare Konsequenzen in den Siedlungen. Ariel hatte in den letzten sieben Jahren einen Zuwachs von 0.9 %, halb so viel wie der durchschnittliche Wachstum im gesamten Land. In Judea und Samaria beläuft sich der Wachstum von Siedlungen in der Regel um 4,9 %. Weil sie keine Baugenehmigungen bekommen, ziehen die Leute weg. In der Folge hätte Nachman in den letzten Jahren 8 Kindergärten schließen müssen. Hätte der Mangel an Wohnungen in seinem Ort zum Friedensprozess in den letzten sieben Jahren beigetragen? Keineswegs.

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