Weg auf dem eventuell Abraham wandelte freigelegt

Donnerstag, 3. September 2009 |  ih Redaktion
Prof. Roni Reich von der Universität Haifa hat zusammen mit Eli Shukrun von der israelischen Altertumsbehörde (IAA) einen Weg freigelegt, der aufgrund von Keramiküberresten auf 3700 Jahre alt datiert wird. Der Weg soll von den Kanaanitern gebaut worden sein, und zwar während der Mittleren Bronzezeit. Der Weg wurde durch große Steinblöcke geschützt. Es wird darüber spekuliert, ob Patriarch Abraham auf diesem Weg gewandelt ist. Laut der Bibel (1.Moses 14:18) traf Abraham in dieser Zeit mit Malki-Tzedek, König von Schalem, später bekannt als Jerusalem, zusammen. Die Befestigungen sind 8 m hoch und dienten dem Schutz derjenigen, die zu einer Quelle am Fuße der Stadtmauer herunterliefen. Etwa 24 m Länge der Wand sind bisher ausgegraben worden, aber scheinbar ist sie noch länger. Der Fund beweist, dass Jerusalem zu dieser Zeit ein unabhängiger Stadtstaat war, denn ein Dorf hätte nicht über die Mittel verfügt, um eine solche Befestigung zu bauen. Es sind, so Reich, die extensivsten Bauten von vor der Zeit König Herodes, die in Jerusalem entdeckt wurden.

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