Akko in Aufruhr

Freitag, 10. Oktober 2008 |  ih Redaktion
In der Stadt Akko am Mittelmeer nördlich von Haifa leben eigentlich Juden und Araber friedlich nebeneinander. Dies geriet jedoch vorgestern Abend zu Beginn des jüdischen Versöhnungstages Jom Kippur aus den Fugen, als der Araber Jamal Taufik – ein Einwohner der Stadt – mit dem Auto in das jüdische Wohnviertel hineinfuhr und von dessen Bewohnern mit Steinen beworfen wurde. Sofort verbreitete sich das Gerücht, er sei dabei getötet worden, woraufhin ein Mob von hunderten Arabern loszog und die Scheiben von Autos sowie Schaufenster einschlugen. Die Polizei musste einrücken, um für Ruhe zu sorgen. Auch gestern Abend flammten die Unruhen wieder auf und mit Wasserwerfern und berittener Polizei wurden die beiden Seiten auseinander gehalten. Acht Personen wurden leicht verletzt und zehn festgenommen.

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