Arabische Welt und der Jom-Kippur-Krieg

Dienstag, 7. Oktober 2008 |  ih Redaktion
35 Jahre nach dem Ausbruch des Jom-Kippur-Krieges wurde dieses Ereignis in der arabischen Welt damit begangen, dass Denkmäler besucht wurden, Forderungen gestellt wurden, geheime unter Verschluss stehende Dokumente bezüglich des Krieges freizustellen und ein genereller Aufruf für eine arabische Einheit herausgegeben. In der syrischen Tageszeitung Tishrin, die der Regierung nahesteht, wurde zu einer Vereinigung der Araber der Region wie vor 35 Jahren aufgerufen, um ihre Ziele zu erreichen, wobei auch die indirekten Friedensgespräche mit Israel erwähnt wurden. Man zitierte unter anderem die Aussage Olmerts, dass kein Frieden mit Damaskus möglich sei, solange nicht alle von Syrien eroberten Gebiete zurückgegeben seien. Präsident Assad besuchte Denkmäler und legte Blumen nieder. In Kairo wandte sich Präsident Mubarak am Sonntagabend an die Bevölkerung und am Montag rief er sie im Militärsender auf, den „Geist des Oktober“ zu nutzen, um mehr wirtschaftliches Wachstum ins Land zu bringen. Die arabische Welt sieht den Jom-Kippur-Krieg als einen Sieg für sich an, weil der Überraschungsangriff Israel großen Schaden verursachte.

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