Luftraumschutz Israels in den Händen der USA

Montag, 25. August 2008 |  ih Redaktion
Anfang August einigten sich Israel und die USA über die Stationierung eines leistungsstarken Raketenfrühwarnsystems in der Negev-Wüste, das von amerikanischem Personal betrieben werden soll. Diese Station wird Informationen von einem amerikanischen Team in Europa erhalten, das es in seiner Tätigkeit unterstützen wird. In dieser Station wird Satellitentechnologie genutzt, um die Herkunft und die Flugbahn von Langstreckenraketen zu verfolgen. Die Stationierung des Systems, JTAGS genannt, das als Abschiedsgeschenk der US-Regierung an Israel angesehen wird, und Israel vor Raketenangriffen aus Syrien und Iran schützen soll, hat jedoch auch ein Kehrseite. Denn damit wird die Aktionsfreiheit gegen diese beiden Staaten bedeutend gekürzt, denn diese Station, die als amerikanisches Hoheitsgebiet gelten wird, könnte das Ziel eines Gegenangriffs aus diesen Ländern werden, falls Israel dort Angriffe ausführen sollte. Beamte im Verteidigungsministerium sehen dieses Raketenfrühwarnsystem als ein Signal aus Washington, dass die US-Regierung gegen einen israelischen Angriff auf das iranische Atomprogramm ist.

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