Syrien testet Boden-Boden-Raketen

Donnerstag, 21. August 2008 |  ih Redaktion
Vor kurzem testete Syrien eine Serie von Boden-Boden-Raketen. Die Teststarts wurden vom israelischen Frühwarn-Radarsystem erkannt. Syrien ist im Besitz von etwa 1000 Scud-Raketen mit einer Reichweite von 300 bis 700 Kilometern. Diese Raketen sind in der Lage, Ziele in ganz Israel zu treffen. Die syrische Armee kann sie mit chemischen und womöglich auch biologischen Sprengköpfen bestücken. Zusätzlich zu seinem Scud-Arsenal verfügt die Syrische Arabische Republik auch über SS-21 Raketen, die zwar lediglich eine Reichweite von 80 Kilometern haben, dafür aber wesentlich präziser treffen können als die Scuds. Der Iran testete am vergangenen Samstag erfolgreich eine Rakete, die zukünftig einen Forschungssatelliten ins All schicken soll. Das Raumfahrtprogramm der Islamischen Republik sorgt ebenso wie ihr Atomprogramm international für Beunruhigung. Die Technologie, die für den Transport von Satelliten ins All verwendet wird, kann auch für den Transport von (atomaren) Sprengköpfen eingesetzt werden. Am Sonntag gab der Iran weiter bekannt, dass er die Einsatzmöglichkeiten seiner Luftwaffe erheblich erweitert habe. Iranische Flugzeuge könnten nun ohne einen Zwischenstopp zum Tanken bis zu 3000 km weit fliegen. Dies bedeutet, dass sie in einem Flug Israel erreichen und danach in den Iran zurückkehren könnten.

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