200 Palästinenser sollen freigelassen werden

Montag, 18. August 2008 |  ih Redaktion
Gestern entschied das israelische Regierungskabinett zugunsten der Entscheidung von Ministerpräsident Ehud Olmert weitere 200 palästinensische Terroristen aus der Haft zu entlassen. Auch dies soll als eine weitere Geste des Guten Willens und vertrauensbauend gegenüber dem PA-Präsidenten Mahmud Abbas gelten. Solche Gesten in der Vergangenheit haben niemals ihren Zweck erreicht, weder erweiterten sie den Friedenswillen der Palästinenser oder deren Einstellung gegenüber Israel sondern trugen zumeist zu einer Steigerung der Gewalt gegen Israel bei. Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad beschwerte sich kurz nach dem Bekanntwerden der Entscheidung, dass es nicht ausreichend sei, nur 200 Terroristen zu entlassen. Israel solle alle Terroristen in ihrem Gewahrsam entlassen und auch die Kriterien zur Freilassung derselben abändern, damit mehr Terroristen nach Hause könnten, die Juden getötet haben. Israel wird von diesem neuesten Freilassungsschritt nichts als Gegensatz von den Palästinensern erhalten. Viele Abgeordnete jedoch sind der Meinung dass dies ein Fehler ist, der die Verhandlungen zur Freilassung von Gilad Schalit sehr erschweren wird. Noam Schalit forderte von Olmert, diese erst freizulassen, nachdem sein Sohn aus der Gefangenschaft im Gazastreifen nach Hause gekommen ist.

Möchten Sie mehr Nachrichten aus Israel erhalten?
Klicken Sie hier um den KOSTENLOSEN täglichen Newsletter per Email zu erhalten.

Aktuelle Ausgabe

FERIENWOHNUNG IM HERZEN VON JERUSALEM

Informationen unter:

E-Mail: info@israelheute.com

TEL.: 00972-2-6226880