Auf dem Weg nach Annapolis

Freitag, 23. November 2007 |  nai news
In Israel spricht man schon vom Tag nach dem Gipfeltreffen in Annapolis (USA). Morgen wird sich Ehud Olmert, Israels Premierminister, zusammen mit Außenministerin Tzippi Livni auf den Weg in die US-amerikanische Hauptstadt machen. Ehud Barak, der Verteidigungsminister, wird sich kurz danach anschliessen. Olmert wird wahrscheinlich – wie immer – seine Zufriedenheit zeigen und Barak muss sich eintscheiden, ob er ein Friedensmacher auf der linksorientierten Seite darstellt oder sich den skeptischen Rechtorientierten zugesellt, die die Sicherheitsgefahren voraussieht.

Unter den Palästinensern kursiert die Meinung, sollte Palästinenserpräsident Abbas bei der Nahostkonferenz in Annapolis für die Palästinenser keinen klaren Sieg erreichen, dann sei Abbas ein toter Mann, denn dann würden die Hamas-Palästinenser auch in der sogenannten Westbank die Macht übernehmen und Rache an ihm nehmen, weil er überhaupt mit Israel verhandelt hat. Und Israels Geheimdienste meinen, dass Abbas politisch zu schwach ist, um die Beschlüsse der Nahostkonferenz hinterher in die Praxis umsetzen zu können.

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