Arafat-Tag an israelischen Universitäten

Freitag, 16. November 2007 |  ih Redaktion
Tausende Studenten arabischer Herkunft die in Israel leben, hielten am Mittwoch an ihren Universitäten Gedenkaktivitäten zum 3. Todestag Jasser Arafats ab. Sie nannten diesen Tag „Keffijah-Tag“, nach der arabischen traditionellen Kopfbedeckung, die auch Arafat immer trug. Auch sie trugen solche Tücher. Diese Aktivitäten, die von dem nationalen arabischen Studentenrat organisisert wurden, fanden an drei Universitäten statt: der Hebräischen Universität Jerusalem, der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan und der Ben-Gurion-Universität in Beerscheva. Das Motto des Tages war die Forderung der Anerkennung als Minderheit in Israel. Die Organisatoren wollten damit der jüdischen Bevölkerung Israels klarmachen, dass die israelischen Araber in Wirklichkeit Palästinenser seien. Demgegenüber rief die „Im Tirzu – Wenn ihr wollt“-Organisation zu Gegendemonstrationen auf. Der Vorsitzende von „Im Tirzu“, Eddie Freiman, wurde mit haßerfüllten Blicken gestraft, als er an seinem Stand in der Hebräischen Universität die israelische Fahne aufhängte. Später drängten sich mehr als 50 arabische Studenten um den Stand die fluchten und schrieen und einer versuchte Freidman zu schlagen. Freidman sagte hinterher, dass er es nicht fassen kann, dass er auf dem Gelände der Hebräischen Universität wegen dem Aufhängen einer israelischen Fahne und dem Abspielen von israelischer Musik von arabischen Studenten angegriffen wurde.

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