Ehemaliger Kommandeur beschuldigt Militärführung

Montag, 12. November 2007 |  ih Redaktion
Genau ein Jahr nachdem der damalige Kommandeur der Galiläa-Region, Gal Hirsch, seinen Rücktrittsbrief einreichte, meldete er sich jetzt mit scharfer Kritik am Generalstab und der Regierung während des zweiten Libanonkrieges zurück. „Während und nach dem Krieg hat sich die Militärführung hinter dem Rücken der Kämpfer auf dem Schlachtfeld versteckt, sie fallen gelassen und ihre Kommandeure allein stehen lassen und keinerlei Verantwortung übernommen“, so Hirsch während der Veröffentlichung des Buches „Feuer auf unsere Truppen“ (Esch al Kochotenu) des israelischen Journalisten Amir Rapaport. „Der Krieg ist nicht gründlich untersucht worden, und sollte ein neuer Krieg stattfinden, wird dieser ebenso wie der zweite Libanonkrieg verlaufen.“ „Es stimmt nicht, dass sich die Soldaten falsch verhalten haben, und es ist nicht richtig diese als dumm hinzustellen. Die Fehler sind im Generalstab zu suchen, wo man nicht in die vorhandenen Kriegspläne und vorbereiteten Situationen vertraute sondern improvisierte, was zu dem Durcheinander führte“, so Hirsch weiter.

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