Israel gegen Friedens-Zeitplan

Freitag, 9. November 2007 |  ih Redaktion
Ein Dokument, dass von dem palästinensischen Verhandlungsteam in Vorbereitung auf die Annapolis-Konferenz ausgearbeitet wurde, beinhaltet die Forderung, dass eine gemeinsame Friedensbekanntmachung gemacht werden soll, die einen sechsmonatigen Zeitplan bis zu Gründung eines zeitweiligen jedoch unabhängigen palästinensischen Staates vorsieht. In dem Dokument behaupten die Palästinenser ihre Verpflichtungen in Sachen Sicherheit des Road-Map-Friedenslplans erfüllt zu haben. Ministerpräsident Olmert und die US-Regierung haben sich deutlich gegen die Forderung eines verbindlichen Zeitplans ausgesprochen und bestehen darauf, dass der Friedensprozess nur dann voranschreiten kann, wenn beide Seiten ihre Verpflichtungen erfüllen. Die Weigerung Olmerts beruht auf Angaben der israelischen Geheim- und Sicherheitsdienste, die behaupten, dass Mahmud Abbas nicht im Stande sei, seine Verpflichtungen umzusetzen, die in einem Pakt in Annapolis gemacht werden könnten.

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