Diskussionen um den Tempelberg in Washington

Montag, 5. November 2007 |  ih Redaktion
Am Samstagabend flogen die israelischen Oberrabbiner Jona Metzger und Schlomo Amar sowie der Oberrabbiner der Stadt Haifa, Sche´ar Jaschuv Cohen nach Washington, um sich mit US-Regierungsmitgliedern zu treffen. Sie wollen diesen klarmachen, dass der Jerusalemer Tempelberg die heiligste Stätte des jüdischen Volkes ist, denn die Bush-Administration versucht vor der Annapolis-Konferenz Israels „rote Linien“ auszutesten, um unter anderem die Möglichkeit einer vollständigen Übergabe des Tempelbergs an die Moslems zu untersuchen. Viele Rabbiner befürworten und unternehmen einen Besuch des Tempelbergs entsprechend der Richtlinien der Halacha, um nicht das ehemalige Allerheiligste zu betreten, jedoch die Haltung des Oberrabbinats ist, dass Juden diesen nicht besuchen sollten. Alle drei Rabbiner sind sich einig, dass der Tempelberg unter allen Umständen unter israelischer Vorherrschaft verbleiben muss. Die Oberrabbiner sind der Meinung, dass der Tempelberg für alle geschlossen sein solle, denn er dürfe nur in einem gewissen Stadium von ritueller Reinheit betreten werden, weshalb die jüdischen Besucher vorher in einem rituellen Tauchbad untertauchen, um sich zu reinigen. Rabbiner Cohen ist der Meinung, dass der Tempelberg für jüdisches Gebet offen sein und darauf eine Synagoge erbaut werden soll.

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