Lehrerstreik: Vermittler steigt aus

Donnerstag, 1. November 2007 |  nai news
Adi Eldar, der Vorsitzende der nationalen Union örtlicher Behörden, hat gestern beschlossen, von seinem Posten als Vermittler zwischen dem Bildungsministerium und der Lehrervereinigung der Mittel- und Oberstufen zurückzutreten. Die Bemühungen, den seit einiger Zeit andauernden Lehrerstreik zu einem Ende zu bringen, verliefen bislang ins Leere. Eldar erklärte, die Kluft zwischen den beiden Streitparteien wäre zu groß und er bedauere, dass die Lehrer das Angebot des Bildungsministerium nicht angenommen hätten. Die örtlichen Behörden denken jetzt darüber nach, gerichtliche Verfügungen gegen den Streik zu erzielen, damit die Schüler rechtzeitig auf ihre Prüfungen im Winter vorbereitet werden können. 650.000 israelische Schüler haben seit mehr als 20 Tagen keinen Unterricht, da 40.000 Lehrer streiken. Die nationale Elternvereinigung drohte nun damit, den Streik auszuweiten und alle Kinder, von der Vorschule bis zur Oberstufe, aus dem Unterricht zu nehmen, sollte das Arbeitsgericht einen gerichtlichen Beschluss für ein Ende des Lehrerstreiks durchsetzen. Der Grund ist, dass die Eltern nicht wollen, dass die Lehrer gezwungen werden, zu unterrichten. Außerdem möchte man nicht in dieselben Umstände zurückkehren, die vor dem Streik herrschten. Die Lehrer fordern u.a. 15% mehr Gehalt.

Möchten Sie mehr Nachrichten aus Israel erhalten?
Klicken Sie hier um den KOSTENLOSEN täglichen Newsletter per Email zu erhalten.

Aktuelle Ausgabe

FERIENWOHNUNG IM HERZEN VON JERUSALEM

Informationen unter:

E-Mail: info@israelheute.com

TEL.: 00972-2-6226880