Untersuchungen im Fall Pekiin

Donnerstag, 1. November 2007 |  nai news
Die Polizei und drusische Einwohner Pekiins sind sich nach wie vor unseins darüber, wer während der Auseinandersetzungen Dienstag morgen das Feuer eröffnete, und beschuldigen sich gegenseitig, die ersten Schüsse abgegeben zu haben. Inzwischen wurden vom Justizministerium Untersuchungen eingeleitet, um in diesem Fall zu ermittlen. Unterdessen wurde bekannt, dass jüdische Häuser in dem Dorf angegriffen und sogar niedergebrannt wurden. Wie INN berichtete, wurden sechs der acht jüdischen Häuse in Pekiin entweder niedergebrannt oder zerstört. In dem Dorf leben neben den Drusen eine Minderheit von Christen, Moslems und einige jüdische Familien, von denen eine schon seit der Zeit des zweiten Tempels dort ansässig ist. Margalit Zenati, eine ältere Frau aus Pekiin, die zu der berühmten jüdischen Familie gehört, die schon seit mehr als 2000 Jahren dort lebt, sagte gegenüber INN, dass die Störenfriede junge drusische Nationalisten seien: „Bis jetzt hatten wir gedacht, dass es nur ein paar von ihnen gibt, aber jetzt wissen wir, dass es zwischen 100 und 200 sind“. Eine andere jüdische Einwohnerin, Orit Ziegelmann, berichtete: „Die ganze Nacht streunten maskierte bewaffnete Jugendliche umher. Unser Auto wurde wieder angezündet. Dann kam die Polizei... Wir gingen am Morgen (Mittwoch) hinaus so wie immer... aber etwas lag in der Luft. 30 Minuten nachdem wir unser Haus verlassen hatten, wurde uns gesagt, dass es komplett abgebrannt wurde.“ Ziegelmann will nun nie mehr zurück.

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