Gezielter Stromausfall im Gazastreifen

Freitag, 26. Oktober 2007 |  ih Redaktion
Ein Komitee unter der Leitung von Vizeverteidigungsminister Matan Vilnai schlug vor, die israelische Stromversorgung für den nördlichen Gazastreifen zu bestimmten Abend und Nachtzeiten abzuschalten. Von dort aus wird der Hauptanteil der Kassamraketen auf Israel abgefeuert. Ausserdem schlug das Komitee auch vor, die Belieferung des Gazastreifens mit Brennstoff, Benzin und anderen Produkten drastisch einzuschränken. „Wir haben keine Alternative, als zu solchen Schritten zu greifen, denn es kann nicht weitergehen, dass wir den Palästinensern liefern was sie benötigen und sie uns immer weiter beschiessen. Gaza ist Feindgebiet, von dem wir uns auch auf diesem Gebiet schrittweise zurückziehen müssen“, so Vilnai. 62,5 % der Stromversorgung im Gazastreifen stammt aus Israel sowie auch jegliches Benzin und Naturgas. Nur 28,6 % des Stroms kommt aus dem dortigen Kraftwerk, das jedoch auch seinen Brennstoff aus Israel erhält. Der Rest der Energie kommt aus Ägypten. Verteidiugungsminister Barak erwägt auch die Übergänge zwischen Israel und dem Gazastreifen auf unbestimmte Zeit zu schliessen.

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