Präsident Peres erinnert sich an Mordnacht

Donnerstag, 25. Oktober 2007 |  ih Redaktion
Staatspräsident Shimon Peres, der am 4. November 1995 gemeinsam mit Jitzchak Rabin an der großen Friedenskundgebung in Tel Aviv teilgenommen hatte, bei der der damalige Ministerpräsident von einem religiösen Extremisten erschossen wurde, erinnerte sich an das Ereigniss während der offiziellen Gedenkzeremonie in Jerusalem. „Ich stand an Jitzchaks Seite, sein Gesicht glühte bei dieser Demonstration bewegender, wundervoll spontaner Unterstützung. Zur gleichen Zeit wartete der gemeine, ruchlose Feind kaltherzig an der Treppe mit einer geladenen Pistole in der Hand. Er schoss Jitzchak in den Rücken, und traf ins Herz der Nation. Weder unsere Nation noch unsere Geschichte können ihm jemals vergeben.“ Gleichzeitig blickte Peres auf seine eigene Rolle im Anschluss an die Ermordung zurück und appellierte dabei an das Vermächtnis Rabins: „Ich stand allein einer aufgewühlten Realität gegenüber, einer leidenden Gesellschaft und der dringenden Notwendigkeit, zur Besinnung zu kommen und weiter zu machen. Auch in Abwesenheit unseres Seniorchefs muss unser Land standhaft bleiben. Wir müssen Jitzchaks Weg einschlagen und dürfen ihn nie verlassen. Dies war sein letzter Wille und sein Testament.“

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