Ehemaliger Jerusalemer Mufti: Klagemauer war Teil einer Moschee

Donnerstag, 25. Oktober 2007 |  ih Redaktion
In einem Interview mit einer israelischen Tageszeitung behauptet der ehemalige Mufti von Jerusalem, Ikrema Sabri, es habe nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben, und dass die Klagemauer eigentlich ein Teil einer Moschee gewesen sei: „Auf Al Aksa (dem Moscheegelände) gab es nie einen jüdischen Tempel, und es gibt keinen Beweis, dass dort je ein Tempel gestanden hat“, sagte er der Zeitung. „Weil Allah fair ist, würde er niemals zulassen, dass dort Al Aksa errichtet wird, wenn es dort vorher einen Tempel für andere gab.“ Über die Klagemauer sagte er: „Die Mauer ist kein Teil des jüdischen Tempels, sie ist nur die westliche Mauer einer Moschee. Nicht ein einziger Stein hat einen Bezug zur Geschichte der Hebräer.“ Der Mufti wurde zudem gefragt, ob es Juden je erlaubt sein würde, unter moslemischer Hoheit auf dem Tempelberg zu beten. „Es heißt nicht Tempelberg, sondern Al Aksa“, so der Mufti. „Und kein Jude hat das Recht, an der Moschee zu beten. Es gab schon immer nur eine Moschee. Wenn die Juden wirklich Frieden wollen, dürfen sie auf keinen Fall versuchen, auf Al Aksa zu beten. Jeder weiß das.“

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