Rabbiner beten erstmals auf dem Tempelberg

Dienstag, 23. Oktober 2007 |  ih Redaktion
Eine Gruppe von Rabbinern, die vergangene Woche den Tempelberg besuchte, betete öffentlich den biblischen Priestersegen (4. Mose 6,24-26), ein Akt der normalerweise mit der Entfernung vom Tempelberg durch die Polizei endet. Die vom Jerusalemer Tempelinstitut organisierte Gruppe besuchte die heiligste Stätte des jüdischen Volkes im Gedenken an den Besuch des großen Rabbiners und Philosophen Maimonides (Rambam) auf dem Tempelberg im Jahr 1165. Moslemische Beamte, die von der Sache Wind bekamen, begannen sich darüber aufzuregen, zur Überraschung der Rabbiner stellten sich die israelischen Polizisten aber auf ihre Seite und forderte die Moslems auf, sich zu beruhigen und die Rabbiner in Ruhe zu lassen. Bisher wurde jeder dort Betende, ob Jude oder Christ, durch die Polizei weggeführt und verhört, denn die Moslems bestehen darauf, dass dort nur ihre Gebete gebetet werden dürfen. Der Direktor des Tempelinstituts, Rabbi Haim Richman, meinte gegenüber Israel News, dass dieser Besuch den vielleicht ersten durch Nachkommen der Priester ausgesprochene Priestersegen auf dem Tempelberg seit der Zerstörung des Zweiten Tempels darstelle.

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