Spiegelbericht: Entführte Soldaten sollen tot sein

Dienstag, 23. Oktober 2007 |  ih Redaktion
Ein deutscher Vermittler zwischen Israel und der Hisbollah hat angedeutet, dass die beiden in den Libanon entführten israelischen Soldaten nicht mehr am Leben seien. In einem Interview mit dem Spiegel sagte die nicht genannte Person, dass die Verhandlungen zwischen Israel und der Hisbollah sich derzeit um die Forderung zur Freilassung des Terroristen Sami Kuntar drehen, der als Gegenstück für die Rückkehr der Leichen Goldwassers und Regevs in den Libanon entlassen werden soll. Kuntar war 1979 festgenommen worden, nachdem er mit seiner Terrorzelle nach Nordisrael eingedrungen war und einen Polizeioffizier sowie ein vierjähriges Mädchen und ihren Vater auf brutalste Weise tötete. Seither gilt Kuntar in den Augen zahlreicher Libanesen als ein Volksheld. Israel hat die Aussage des Vermittlers noch nicht offiziell bestätigt, jedoch seien Experten entsprechend Untersuchungen der Entführungsstelle und dem dort gefundenen Blut zu dem Ergebnis gekommen, dass die beiden schwerverletzt gewesen sein müssen. Das Ausbleiben von schneller medizinischer Hilfe habe warscheinlich zu ihrem Tod geführt.

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