Besorgnis über Sicherheitslage

Donnerstag, 18. Oktober 2007 |  ih Redaktion
In der israelischen Militärführung ist man über die Sicherheitslage, insbesondere jetzt vor der geplanten Konferenz in Annapolis, besorgt. Der Militärgeheimdienst schätzt die Fähigkeit der palästinensischen Sicherheitsorgane, Anschläge gegen Israel zu verhindern, als sehr gering ein. Man nimmt sogar an, dass die Palästinenser bei der Konferenz auf sofortige Zugeständnisse Israels drängen werden, dabei jedoch ihre eigenen Verpflichtungen „vergessen" werden wie zum Beispiel die Terrorbekämpfung. Bisher werden nur durch den Einsatz von Zahal zahlreiche Terroranschläge in den Autonomiestädten der sogenannten Westbank verhindert. Der Vorsitzende des Militärgeheimdienstes Amos Jedlin sagte auf der wöchentlichen Kabinettssitzung, dass die Palästinenser mit einem gewissen Erfolg der Konferenz rechnen, wenn das Gipfeltreffen jedoch scheitert, wird Israel die Schuld zugeschoben werden. Auch warnt Jedlin davor, dass die Hamas versuchen könnte, durch Terroranschläge die Konferenz zu überschatten.

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