Untersuchung der Gewalt im Gazastreifen

Mittwoch, 17. Oktober 2007 |  ih Redaktion
Das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) veröffentlichte einen Sonderbericht über die blutigen Kämpfe zwischen Hamas und Fatah zwischen dem 7. und 14. Juni 2007, die mit der totalen Machtübernahme der Hamas im Gaza-Streifen endeten. Diese Kampfrunde hat den Tod von 161 Palästinensern, darunter 41 Zivilisten, verursacht. Diese Zahl beinhaltet 7 Kinder und 11 Frauen. Außerdem wurden etwa 700 Menschen verletzt. Beide Parteien haben sich schwerer Verstöße gegen die Vorschriften des internationalen Rechts bezüglich bewaffneter Konflikte insbesondere im Sinne von Artikel 3 der Genfer Menschrechtskonvention von 1949 schuldig gemacht. Darunter fallen unter anderem die außerrechtliche und absichtliche Tötung von Kämpfern, die ihre Waffen niedergelegt haben; die Tötung zahlreicher Verwundeter in Krankenhäusern; Entführungen und Folter; der Missbrauch von Wohnhäusern zu Kampfaktionen und die damit verbundene Gefährdung von Zivilisten sowie die Verhinderung des Zugangs von Rettungsteams in die Kampfzonen. Die PCHR fordert angesichts all dessen eine nationale Untersuchungskommission mit umfangreichen rechtlichen Befugnissen, die aus unabhängigen Personen und Rechtsexperten zusammengesetzt ist, um sowohl die letzte Runde der Gewalt als auch diejenigen davor zu untersuchen.

Möchten Sie mehr Nachrichten aus Israel erhalten?
Klicken Sie hier um den KOSTENLOSEN täglichen Newsletter per Email zu erhalten.

Aktuelle Ausgabe

FERIENWOHNUNG IM HERZEN VON JERUSALEM

Informationen unter:

E-Mail: info@israelheute.com

TEL.: 00972-2-6226880