Olmert muss sein Amt niederlegen

Montag, 15. Oktober 2007 |  ih Redaktion
Nachdem die dritte polizeiliche Untersuchung gegen Olmert bekannt wurde, forderten Abgeordnete der Opposition wie auch der Regierungskoalition Olmert dazu auf, sein Amt niederzulegen. Ofir Pines (Arbeiterpartei) meinte, dass Olmert Rekorde brechen würde. „Es wird laufend gegen ihn ermittelt, daher kann er nicht weiter im Amt bleiben." Weiter fordert Pines eine Einberufung der Arbeiterpartei, um über das Verbleiben in der Regierungskoalition zu beraten, dem sich auch die Abgeordnete Schelli Jechimovitch anschloss. Gideon Saar vom Likud meinte, dass Olmert - als Ministerpräsident mit der Höchstzahl an Ermittlungsverfahren in der Geschichte des Staates Israel und mit der niedrigsten Unterstützung aus dem Volk - nicht berechtigt sei, über das Schicksal Jerusalems sowie Judäas und Samarias Verhandlungen zu führen. Sevulun Orlev (Nationale Einheitspartei) meinte, dass dicke schwarze Wolken sich über Olmert zusammenbrauen, unter denen kein normaler Mensch einen Staat führen kann. „Wehe dem Staat, in dem das Wohl der Bürger in den Händen von Führungspersonen liegt, die sich rund um die Uhr ihrem politischen Überlebenskampf widmen müssen.“ Sahava Galon von Meretz sagte, dass Olmert nicht weiter schicksalsschwere Entscheidungen für Israel treffen könne und dies ihm unbedingt klar gemacht werden müsse.

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