Abbas hat grosse Forderungen

Freitag, 12. Oktober 2007 |  ih Redaktion
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gab im Fernsehen noch vor der für den nächsten Monat in Annapolis, Maryland/USA geplanten Friedenskonferenz deutlich die Forderungen seiner Regierung bekannt. Er fordert den totalen Abzug Israels von 6205 qkm Land, das bedeutet aus Judäa und Samaria, dem Gazastreifen und Ostjerusalem, um darauf den Palästinenserstaat errichten zu können. Damit sollen alle Gebiete die 1967 durch die Israelis befreit wurden, wieder unter vollständige arabische Herrschaft gelangen und es soll ein territorialer Zusammenhang zwischen diesen Gebieten bestehen. Israels Regierung fürchtet, dass diese Forderungen von vornherein dieser Friedenskonferenz ein Bein stellen. Sie ist zwar bereit Konzessionen an die Palästinenser zu machen, jedoch nicht in dem Außmaß der Forderungen von Mahmud Abbas. Außerdem fordert er die Freilassung aller in Israel inhaftierten palästinensischen Terroristen und dass unter anderem auch die Frage der Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge auf den Tisch gebracht werden soll. Ministerpräsident Olmert erwartet noch kein endgültiges Abkommen in der nahen Zukunft und garantiert nicht bevor die Drohung des palästinensischen Terrors ausgemerzt ist.

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