Netanjahu warnt vor Olmerts Plan

Dienstag, 9. Oktober 2007 |  ih Redaktion
Bei der gestrigen Eröffnung der Winterperiode der Knesset drückte Ministerpräsident Olmert seinen festen Willen aus, die Verhandlungen mit den Palästinensern zu einem Friedensabkommen voranschreiten zu lassen. „Ich fühle, dass es etwas mit Palästinenserpräsident Abbas zu reden gibt und es angeraten ist, darüber zu sprechen“, so Olmert. Aus den Reihen der rechtsorientierten Abgeordneten kamen kritisierende Zwischenrufe, die ihn nicht störten. Oppositionsführer Benjamin Netanjahu jedoch meinte bei seiner Rede, dass dieser Plan derselbe sei, den der damalige Ministerpräsident Ehud Barak im Jahr 2000 Arafat vorgelegt hatte und Olmert keinen anderen Plan habe. Die vollständige Übergabe von Judäa und Samaria an die Palästinenser würde in die Hände der Islamisten spielen, die dann von dort aus die ganze Küstenebene Israels beherrschen würden und diese nach Belieben unter Beschuss nehmen könnten. Präsident Peres betonte ebenfalls, dass ein erfolgreicher Verlauf der Gespräche zwischen Olmert und Abbas unbedingt nötig sei.

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