Israel lehnt Verantwortung ab

Sonntag, 7. Oktober 2007 |  ih Redaktion
Genau sieben Jahre nachdem der zwölfjährige Palästinenserjunge Mohammed Al-Dura angeblich durch israelische Kugeln getötet wurde, was die Palästinenser im Kampf gegen Israel anfeuerte, erklärte Israel jetzt, nicht dafür verantwortlich gewesen zu sein. „Die Schaffung des Mythos um Mohammed Al-Dura fügte dem Staat Israel großen Schaden zu. Es handelte sich hierbei um eine außerordentliche Verleumdung gegen den Staat und genau wie Verleumdungen solcher Art in der Vergangenheit zu Progromen gegen die Juden führten, führte auch dies zu Dutzenden israelischen Toten“, so Daniel Seaman, der Direktor der Regierungspresseabteilung. Am 14. November soll vor einem französischen Gericht das gesamte Filmmaterial dieses Tages, etwa 27 Minuten, vorgeführt werden, um herauszufinden, was dort wirklich passierte und ob diese Szene gestellt war mit der Absicht, Israel in den Dreck zu ziehen. Das Kamerateam gehörte dem französischen Sender France 2 an. In den Medien waren vor sieben Jahren nur 59 Sekunden des Materials veröffentlicht worden. Das israelische Gesetzzentrum, Schurat HaDin, will ein Verfahren einleiten, damit dem französischen Fernsehreporter Charles Enderlin und dem in Gaza lebenden Kameramann Talal Abu-Rahma, die israelischen Journalistenausweise entzogen werden.

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