Bethlehem: Immer weniger Pilger

Donnerstag, 21. Dezember 2006 |  IH Redaktion
Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, klagte auf der Weihnachts-Pressekonferenz, dass Bethlehem zu einer ‘Stadt des Todes’ geworden sei, denn die Geburtstadt Jesu wurde zu einer Konfliktstadt, die von Pilgern gemieden wird. In der Zeit vor den palästinensischen Terrorunruhen besuchten monatlich 90.000 Pilger Bethlehem, jetzt kamen im Weihnachtsmonat nur noch 2500 Pilger nach Bethlehem. Von den 30.000 Einwohnern Bethlehems sind nur noch 35 % Christen, früher waren es 65 %. Sabbah kritisierte zudem scharf die Christen, die Israel lieben, weil – wie er sagte – christlicher Zionismus eine Irrlehre sei.

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