Olmert: Kranzniederlegung am Bahnhof Grunewald

Mittwoch, 13. Dezember 2006 |  ih Redaktion
Ministerpräsident Ehud Olmert legte am Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald in Berlin einen Kranz nieder, von wo aus die Berliner Juden deportiert worden waren. Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und die Vorsitzende der Rates der jüdischen Gemeinden in Deutschland, Charlotte Knobloch, waren bei der Gedenkzeremonie mit dabei. Hier einige Auszüge aus Olmerts: „Ich stehe hier im Namen des unabhängigen Staates Israel, in Stille den Stimmen der Vergangenheit lauschend. Rundherum sind zahlreiche stumme Zeugen, die Plattform, das Gleis, die Steine, die damals dabei waren und die verzweifelten Rufe der Juden, das Weinen der Kinder und das Stöhnen eines alten Mannes hörten. Auch die Geräusche des sich entfernenden Zuges. Das Vermächtnis der sechs Millionen ermordeten Brüder und Schwestern, ist alles in unserer Macht stehende zu tun, dass der jüdische Staat das genaue Gegenteil der Boshaftigkeit des Nationalsozialismus bleibt und unser Staat auf den ewigen Werten der Torah und der Propheten der Israeliten basiert. Weiter soll die Freiheit und die Ehre einer jeden Person, eine soziale Gerechtigkeit, menschliche Moralität, die Heiligkeit des Lebens und eine engagierte Suche nach Frieden mit unseren Nachbarn verfolgt werden“, so Olmert.

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