News Archive

April 2014

Experte: Israel hat kein demographisches Problem
Mittwoch, 30. April 2014
Israel wird von der schnell wachsenden arabischen Bevölkerung bedrängt und wird seinen Charakter als jüdischer Staat verlieren. Deshalb müssen Judäa und Samaria, das sogenannte Westjordanland, an die Palästinenser abgetreten werden, damit diese dort ihren eigenen Staat gründen können. Diese Ansicht vertritt der amerikanische Außenminister ebenso wie viele linksorientierte Israelis und die Mullahs im Iran. Doch nun widersprach der israelische Experte Dr. Guy Bachor (Foto) dieser These energisch.
Protestwelle im Internet nach Strafe für Soldaten - VIDEO
Mittwoch, 30. April 2014
Eine Welle des Protests zieht derzeit in Israel weite Kreise: Tausende zeigen sich solidarisch mit einem Soldaten, der – in ihren Augen – zu Unrecht aus dem Kampfdienst der israelischen Armee entlassen wurde. Er hatte seine Waffe auf eine Gruppe arabischer Jugendlicher angelegt, nachdem diese ihn bedroht hatten. Die Jugendlichen hatten den Vorfall in Hebron auf Video aufgenommen – so gelangte der vermeintliche Skandal an die Öffentlichkeit.
Israel: Palästinenser tanzen „Walzer mit der Hamas“
Mittwoch, 30. April 2014
Was wollen Israel und die Palästinenser? Robert Serry, UN-Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess, sprach am Dienstag vor den 15 Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates. Er forderte die israelischen und palästinensischen Politiker dazu auf, sich aufs Neue gegenseitig davon zu überzeugen, Friedenspartner zu werden. Serry betonte, beide Seiten müssen sich entscheiden, ob es Sinn mache, sich hinter der momentane „Ein-Staaten-Wirklichkeit“ zu verschanzen oder ob sie einen Weg finden wollen, die Zwei-Staaten-Lösung zu retten.
Israel-Video des Tages: Aktuelle TV-Nachrichten
Mittwoch, 30. April 2014

In den Israel Heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um eine Klage der Marshallinseln gegen die „Atommacht“ Israel. Außerdem: Israel gedenkt der Holocaust-Opfer. Unsere Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kerry: „Apartheid“ war eine schlechte Wortwahl
Dienstag, 29. April 2014
US-Außenminister John Kerry (Foto) hat seine umstrittene Äußerung zurückgenommen, wonach Israel riskiere, ein „Apartheidstaat“ zu werden. In einer nicht-öffentlichen Rede vor ausländischen Politikern in Washington hatte er erklärt, dass dies der Fall sei, wenn ein Friedensabkommen mit den Palästinensern nicht in naher Zukunft erreicht werde und Israel weiterhin auf dem sogenannten Westjordanland und Ost-Jerusalem bestehe.
Hamas-Islamisten: Keine Anerkennung Israels
Dienstag, 29. April 2014
Das Versöhnungsabkommen zwischen der Fatah von Palästinenserpräsident Abbas und der radikal-islamischen Hamas hat den Palästinensern viel Kritik eingebracht, insbesondere in den USA. Palästinenserpräsident Abbas hatte daraufhin versucht, die Wogen zu glätten. Er behauptete, die Hamas sei als Teil seiner Regierung bereit, Israel anzuerkennen. Jetzt stellte die Hamas jedoch diesen Punkt richtig: Abbas liege völlig falsch mit seiner Aussage.
Kurznachrichten
Dienstag, 29. April 2014
+++ Die Staatsanwaltschaft fordert für den früheren israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert (Mitte) mindestens sechs Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 270.000 Euro. Olmert wurde vom Gericht bereits für schuldig befunden, Bestechungsgelder angenommen zu haben. Das Strafmaß wird voraussichtlich in der nächsten Woche verkündet. +++ Israel will offenbar die sterblichen Überreste des Selbstmordattentäters Izz al-Din al-Masri an dessen Angehörige übergeben. Er hatte sich 2001 in einem Jerusalemer Restaurant in die Luft gesprengt und 19 Menschen in den Tod gerissen. Laut palästinensischen Medien laufen bereits Vorbereitungen, um den „Märtyrer“ zu feiern. +++
Israel-Video des Tages: Hatikvah an der Kotel
Dienstag, 29. April 2014

Unser heutiges Video entstand, als an der Klagemauer (Kotel) die israelische Nationalhymne gesungen wurde, die „Hatikvah“ (Hoffnung). Der Text entstammt, in gekürzter Form, dem 1878 verfassten Gedicht „Tikwatenu“ („Unsere Hoffnung“) von Naphtali Herz Imber (1856–1909). Schon seit 1897 war dieses Lied die Hymne der zionistischen Bewegung. Mit der Gründung des Staates Israel wurde der vertonte Text zur Nationalhymne erklärt: „ … die Hoffnung, zweitausend Jahre alt, zu sein ein freies Volk, in unserem Land, im Lande Zion und in Jerusalem!“

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Jom HaSchoa: Israel gedenkt der Opfer des Holocaust
Montag, 28. April 2014
Eine gellende Sirene hat heute um 10 Uhr zwei Minuten lang die Aufmerksamkeit aller Menschen in Israel auf sich gelenkt. Der Verkehr stand still, Fußgänger verharrten regungslos: Es war das Zeichen zum Gedenken an die Opfer des Holocaust. Israel verneigt sich an Jom HaShoa, dem offziellen Holocaust-Gedenktag, symbolisch vor den sechs Millionen Juden, die im Zweiten Weltkrieg von den Nazis ermordet wurden.
Eva Heymanns Tagebuch: „Ich will noch nicht sterben“
Montag, 28. April 2014
„Mein liebes Tagebuch, ich will nicht sterben; Ich will leben, auch wenn es bedeutet, dass ich die einzige Person sein werde, der erlaubt wird, hier zu bleiben. Ich könnte auf das Ende des Krieges im Keller warten, oder auf dem Dach, oder in einem geheimen Versteck. Ich würde mich sogar von dem schielenden Gendarmen, der unser Mehl weggenommen hat, küssen lassen, nur damit sie mich nicht töten, nur, damit sie mich leben lassen.“ Dies waren die letzten Zeilen, die die 13-jährige Eva Heyman in ihr Tagebuch schrieb – nur wenige Tage vor ihrer Deportation am 30. Mai 1944 nach Auschwitz Birkenau. Dort wurde sie ermordet.
Israel-Video des Tages: Holocaust-Gedenktag 2014
Montag, 28. April 2014

Unser heutiges Video erinnert mit bedrückenden Originalfotos an die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis. Der Holocaust-Gedenktag (sein voller Titel lautet: "Tag der Erinnerung an den Holocaust und an das Heldentum“) wird am 27. Tag des Monats Nissan begangen, eine Woche nach dem Ende des Pessachfestes und eine Woche vor dem israelischen Gedenktag für die gefallenen Soldaten. Nachdem der weltweite Antisemitismus erneut epidemische Ausmaße erreicht, scheint es notwendig, die internationale Gemeinschaft immer wieder an die schrecklichen Folgen des Judenhasses zu erinnern.

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Frieden durch Bestechung der USA und der Europäer?
Montag, 28. April 2014
Israel läuft Gefahr, sich um eines Friedens willen von den westlichen Mächten bestechen zu lassen, doch dieser wäre nur ein Scheinfriede. Seit Jahren versuchen Washington und die EU, Israel ein Friedenspaket mit den Palästinensern aufzuzwingen, um endlich für Ruhe an der östlichen Mittelmeerküste zu sorgen. Israel wurden großzügige Sicherheitsgarantien zugesagt, wenn man den Palästinensern entgegenkomme. Einer der letzten taktischen Fehler Israels war die Räumung des Gazastreifens im Sommer 2005. Auch diese Aktion hätte Ruhe und Sicherheit zur Folge haben sollen.
USA sehen Friedensprozess noch nicht am Ende
Freitag, 25. April 2014
Die USA drängt auf weitere Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern. Das gab US-Außenminister John Kerry (links im Bild, rechts Mahmud Abbas) bekannt. Zuvor hatte Israels Sicherheitskabinett beschlossen, die Verhandlungen auszusetzen. Die Regierung Netanjahu reagierte damit auf das Versöhnungsabkommen zwischen der Fatah von Palästinenserpräsident Abbas und den radikalen Islamisten der Hamas.
Viele Holocaust-Überlebende sind arm und einsam
Freitag, 25. April 2014
Die Stiftung zur Unterstützung von Holocaust-Opfern hat vor dem israelischen Holocaust-Gedenktag am kommenden Montag eine traurige Zahl veröffentlicht: die überwältigende Mehrheit der Betroffenen lebt in Armut. In Israel leben heute noch rund 193.000 Menschen, die den Holocaust überlebt haben. Viele von ihnen kommen im Alltag zurecht. Doch etwa 50.000 von ihnen müssen mit gerade einmal 5.000 Schekel (rund 1000 Euro) oder weniger im Monat auskommen. Zwei Drittel haben nur 3.000 Schekel (620 Euro) im Monat zur Verfügung.
Neuer Feiertag in Israel geplant: Tag der Einwanderer
Freitag, 25. April 2014
In Israel wird bald ein neuer Feiertag eingeführt werden – der Tag der Alijah (Einwanderung). Als der Knesset der entsprechende Gesetzentwurf vorgelegt wurde, gab es Applaus und Freudenrufe unter den Abgeordneten. Der Alijah-Tag soll am 10. Nissan begangen werden, der meist um den 10. April liegt. Wortwörtlich heißt Alijah Aufstieg und bedeutet die Einwanderung ins Gelobte Land.
Israel-Video des Tages: In jüdischen Händen …
Freitag, 25. April 2014

Diese Video zeigt Originalfotos und Tonaufnahmen aus dem Sechstagekrieg 1967. Israel eroberte damals die historische Altstadt von Jerusalem von den Jordaniern zurück und erklärte sie zur ewigen und unteilbaren Hauptstadt des jüdischen Staates. Nach vielen Jahrhunderten konnten Juden wieder an der Klagemauer beten. Die damals geschaffenen Fakten beeinflussen die Situation in der ganzen Region bis heute, und der Druck auf Israel wächst, Jerusalem erneut zu teilen und den Ostteil der Stadt an die Palästinenser abzugeben.

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Schabbat-Lesung 26. April 2014
Freitag, 25. April 2014
Schabbat: Kedoschim – Seid Heilige!
Lesungen: 3. Mose 16,1 – 20,27
Amos 9, 7-15
„Abbas hat sich nicht für den Frieden entschieden“
Donnerstag, 24. April 2014
Die verfeindeten Palästinenserparteien Fatah und Hamas haben ihre Feindschaft beendet und werden innerhalb von fünf Wochen eine Einheitsregierung bilden. Palästinenservertreter sprachen in Gaza von einer „historischen Vereinbarung“. Israel und die USA äußerten sich enttäuscht über die Zusammenarbeit von Palästinenserpräsident Abbas mit den Hamas-Islamisten in Gaza, die Terror gegen Israel befürworten, Friedensgespräche ablehnen und die Zerstörung des Judenstaates als ihr erklärtes Ziel betrachten.
Minister wegen Verurteilung von Terror unter Druck
Donnerstag, 24. April 2014
Weil er den tödlichen Terroranschlag auf den israelischen Polizeioffizier Baruch Mizrahi öffentlich verurteilt hat, sieht sich Mahmud El Habash, ein Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde, einer Hasskampagne ausgesetzt. Er wird öffentlich als Verräter beschimpft, seine Entlassung wird gefordert, er solle vor Gericht gestellt werden, hieß es. Doch El Habash steht zu seinen Aussagen: „Wir verurteilen die Tötung aller Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft“, bekräftigte er, „die Ideen des Tötens und der Gewalt sind völlig illegitim“.
Neues Kapitel der Hoffnung für Christen und Juden
Donnerstag, 24. April 2014
Die israelische Armee hat beschlossen, aktiv mit der Rekrutierung von Christen mit arabischer Muttersprache zu beginnen. Dieser Schritt ist der Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte der Beziehung zwischen Juden und Christen in Israel. Das in Nazareth ansässige „Israeli Christian Recruitment Forum“ hatte sich schon seit einigen Jahren dafür eingesetzt, jungen Christen den freiwilligen Einstieg in die Armee zu erleichtern, um sie dadurch besser in die israelische Gesellschaft zu integrieren. Von muslimischen Vertretern gab es heftige Kritik.
Israel-Video des Tages: Wolken über Jerusalem
Donnerstag, 24. April 2014

Jerusalem hat viel zu bieten. Einige Sehenswürdigkeiten zeigt unser heutiges Video, allerdings unter einem besonderen Aspekt: Zu sehen sind Zeitrafferaufnahmen von Wolken, die über historische Mauern und Bauwerke hinweg ziehen. Wolken sind in Israel durchaus gern gesehen, vor allem, wenn sie Regen bringen. Aber die Regensaison ist nun schon fast zu Ende, und Wolken werden immer seltener …

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Neuer Anlauf zur Versöhnung zwischen Hamas und Fatah
Mittwoch, 23. April 2014
Die rivalisierenden Palästinenserparteien Hamas und Fatah haben in Gaza Versöhnungsgespräche aufgenommen. Ziel ist der Aufbau einer einheitlichen Palästinenserregierung für den Gazastreifen und das sogenannte Westjordanland (Judäa und Samaria). „Wir wollen gemeinsam die israelische Besatzung beenden“, erklärte Azzam Al-Ahmed, ein hochrangiger Fatah-Vertreter, gegenüber den Medien. Sollten die Gespräche Erfolg haben, würde das die Position von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas enorm stärken.
Abbas nennt Bedingungen für weitere Friedensgespräche
Mittwoch, 23. April 2014
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas (Foto) hat drei Bedingungen für eine Fortsetzung der Friedensgespräche mit Israel bekannt gegeben: Israel muss die letzten 26 von insgesamt 104 inhaftierten Terroristen freilassen und darf diese nicht ins Ausland abschieben; Israel muss den Bau von Siedler-Wohnungen in Palästinensergebieten komplett stoppen; in den ersten drei Monaten der neuen Gespräche geht es um die Grenzen des künftigen Staates Palästina. Die USA drängen darauf, die Friedensverhandlungen über den ursprünglich als Endtermin genannten 29. April hinaus weitere neun Monate lang fortzuführen.
Auto mit Steinen beworfen: Beerdigung des Vaters verpasst
Mittwoch, 23. April 2014
Die Jüdin Tova Richler kam über die Pessach-Feiertage aus New York nach Israel, um in Jerusalem an der Beerdigung ihres Vaters teilnehmen zu können. Doch sie verpasste die Beisetzung. Auf dem Weg zum Friedhof auf dem Ölberg wurde die trauernde Familie jäh gestoppt: Zehn arabische Jugendliche bewarfen ihr Auto mit Steinen. Es gab keine Verletzten, aber der Schock und die Enttäuschung waren groß.
Israel-Video des Tages: Aktuelle TV-Nachrichten
Mittwoch, 23. April 2014

In den Israel Heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um ein verhindertes Attentat auf israelische Touristen in Thailand. Außerdem: Die Weltbank unterstützt Umweltprojekte im Gazastreifen. Unsere Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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„Lasst es uns wissen, falls ihr Frieden wollt“
Dienstag, 22. April 2014
Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde von Präsident Abbas verhandeln mit der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen. Ziel ist die Bildung einer Einheitsregierung. Die palästinensische Nachrichtenagentur zitierte nicht namentlich genannte Offizielle, wonach Abbas erwäge, die Autonomiebehörde aus Protest gegen die festgefahrenen Friedensverhandlungen aufzulösen. Israels Ministerpräsident Netanjahu reagierte verärgert: „Die Palästinenser müssen entscheiden, was sie wollen, Auflösung oder eine Union mit der Hamas. Falls sie Frieden wollen, sollten sie uns das wissen lassen.“
In diesem Jahr bereits 100 Raketenangriffe auf Israel
Dienstag, 22. April 2014
Die Grenzregion zum Gazastreifen, der von der radikal-islamischen Hamas regiert wird, kommt nicht zur Ruhe. Die israelische Luftwaffe hat am Montagnachmittag mehrere Ziele in der Küstenregion angegriffen. Es handelte sich um Vergeltungsmaßnahmen, nachdem palästinensische Terroristen zuvor sieben Raketen auf Südisrael abgefeuert hatten. Außerdem waren israelische Soldaten, die den Grenzzaun kontrollierten, mit einem Granatwerfer zur Panzerabwehr beschossen worden. Sie blieben unverletzt.
China wird immer wichtiger für Israels Wirtschaft
Dienstag, 22. April 2014
Die rasant wachsende wirtschaftliche Allianz zwischen Israel und China nimmt immer mehr an Fahrt auf. Die israelische Regierung hat grünes Licht für eine neue Bahnlinie gegeben, die das Rote Meer mit dem Mittelmeer verbinden soll. Die „Red - Med“ soll eine Alternative zum Suez-Kanal werden. Die 300 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke, ein Multi-Millionen-Projekt, wird China in eine wichtige Position innerhalb der israelischen Wirtschaft katapultieren.
Israel-Video des Tages: Eine virtuelle Pilgerreise
Dienstag, 22. April 2014

Das Pessachfest, das in Israel gestern zu Ende ging (nur im Ausland wird einen Tag länger gefeiert), erinnert an die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei. Tausende Jahre lang hieß es bei diesem Fest: „Nächstes Jahr in Jerusalem“. Nun ist Jerusalem wieder in jüdischer Hand, und das Pessachfest war für Juden aus aller Welt ein willkommener Anlass, die Synagogen und Heiligtümer in der Jerusalemer Altstadt zu besuchen. Dieses Video stellt sie Ihnen vor.

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Luftwaffe greift Stellungen der Hamas im Gazastreifen an
Montag, 21. April 2014
Die israelische Luftwaffe hat am Montagnachmittag mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Es handelte sich um Vergeltungsmaßnahmen, nachdem palästinensische Terroristen am Vormittag sieben Raketen auf Südisrael abgefeuert hatten. Nach palästinensischen Angaben wurden bei den Luftangriffen drei Männer leicht verletzt. Israelische Kampfhubschrauber feuerten zudem Warnschüsse über jenen Gebieten im nördlichen Gazastreifen ab, von denen aus die Raketen abgeschossen worden waren.
Sieben Raketen aus Gaza schlagen in Israel ein
Montag, 21. April 2014
Die Ruhe des Feiertags wurde heute Vormittag im Süden Israels jäh unterbrochen: Palästinensische Terroristen feuerten vom Gazastreifen aus sieben Raketen ab, die in der Kleinstadt Sderot und in der Region Sha'ar HaNegev einschlugen. Die Einwohner waren kurz vor 8 Uhr durch Luftalarm-Sirenen gewarnt worden, es gab keine Verletzten. In Israel ist heute, am siebten Tag des Pessachfestes, ein Voll-Feiertag.
Polizei in Thailand vereitelt Anschlag auf Israelis
Sonntag, 20. April 2014
Agenten der islamistischen Hisbollah wollten in Thailand einen Bombenanschlag auf israelische Touristen verüben. Der Anschlag sollte während der Pessach-Feiertage stattfinden, er wurde aber von den thailändischen Behörden aufgedeckt. Zwei mutmaßliche Attentäter, ein Franzose und ein Filipino, die beide auch die libanesische Staatsangehörigkeit besitzen, sind festgenommen worden. Die Behörden fahnden nach einem dritten Täter, der offenbar fliehen konnte.
Pessach und Prozessionen prägen Ostertage in Jerusalem
Samstag, 19. April 2014
Die Heilige Stadt im Zeichen der Feiertage: Tausende Juden feiern mit ihren Familien in Jerusalem das Pessachfest. Gleichzeitig finden in den christlichen Kirchen die Gottesdienste und Feiern zum Osterfest statt, verfolgt von Pilgern und Touristen aus aller Welt. Der Karfreitag war traditionell geprägt von Prozessionen durch die Via Dolorosa in der Altstadt.
Schabbatlesung 19.4.2014
Samstag, 19. April 2014
Schabbat: 5. Pessach – Chol HaMoed
Lesungen: 2. Mose 33,12 – 34,26
4. Mose 28, 19-25; Hesekiel 37, 1-14
Pessach-Opfer auf Tempelberg endet mit Festnahmen
Donnerstag, 17. April 2014
Acht israelische Juden sind festgenommen worden, als sie versucht haben, den Tempelberg zu besteigen, um dort ein Pessach-Opfer darzubringen und eine Ziege zu schlachten. Dass es überhaupt zu Festnahmen kam, ist laut mehreren Organisationen ein Indiz dafür, dass Juden auf dem Tempelberg keine Religionsfreiheit genießen - und das, obwohl der Tempelberg eine der heiligsten Stätten des Judentums ist.
Israel-Video des Tages: Unruhen auf dem Tempelberg
Donnerstag, 17. April 2014

Dieses Video dokumentiert die neuen Unruhen auf dem Jerusalemer Tempelberg. Palästinenser warfen am Mittwoch Steine und Feuerwerkskörper auf israelische Polizisten, die dort für Ruhe sorgen sollten. Zu sehen ist auch, wie aggressiv sich muslimische Frauen gegenüber den israelischen Ordnungshütern verhalten. Ein Polizist wurde bei den Unruhen leicht verletzt, sechs Randalierer wurden festgenommen. Die Polizei hatte Tränengas und Blendgranaten eingesetzt, dadurch erlitten mehrere Palästinenser leichte Verletzungen.

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Hadas Mizrahi: „Die Liebe meines Lebens verloren“
Donnerstag, 17. April 2014
Der Polizeioffizier Baruch Mizrahi, der bei einem Terroranschlag nahe Hebron von einem palästinensischen Terroristen erschossen wurde, ist am Mittwoch auf dem Herzlberg in Jerusalem beigesetzt worden. Sechs Polizeibeamte trugen seinen Sarg, der mit einer israelischen Flagge bedeckt war. Seine Frau Hadas (Foto, Dritte von rechts), die bei dem Anschlag verletzt worden war, sagte bei der Trauerfeier: „Anstatt mit ihm zusammen alt zu werden, habe ich die Liebe meines Lebens im Gezische eines Geschosses verloren. Meine Kinder weinen und können es nicht fassen.“
Kurznachrichten
Donnerstag, 17. April 2014
+++ In den christlichen Kirchen Jerusalems haben die Feierlichkeiten zum Osterfest begonnen. Im Bild ein griechisch-orthodoxer Gottesdienst in der Grabeskirche. +++ In Israel ist heute der dritte Pessach-Halbfeiertag. Vor der Klagemauer wird der Priestersegen Birkat-Kohanim ausgeteilt. Rund 200.000 Beter werden dazu erwartet. +++ Eine Welle der Wohltätigkeit hat zu Pessach das ganze Volk erfasst. 8000 Freiwillige standen in 220 Supermärkten an den Kassen und animierten die Kunden, mehr zu kaufen als nötig, das dann an notleidende Personen verteilt wurde.
Eilmeldung: Friedensgespräche nach Mordanschlag abgesagt
Mittwoch, 16. April 2014
Die für heute Abend angesetzte Fortsetzung der Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern findet nicht statt. Nach der Ermordung des israelischen Familienvaters durch einen palästinensischen Terroristen bei Hebron hat die israelische Seite die Verhandlungen auf unbestimmte Zeit verschoben, meldet das Nachrichtenportal Israelnationalnews.
Netanjahu: Abbas ist mitverantwortlich für tödlichen Terrorangriff
Mittwoch, 16. April 2014
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu macht die Palästinensische Autonomiebehörde von Präsident Mahmud Abbas mitverantwortlich für den Terroranschlag bei Hebron, bei dem in der Nacht zum Dienstag ein fünffacher Familienvater getötet wurde. „Die Autonomiebehörde verbreitet in ihren Medien weiterhin Hass gegen die Existenz des Staats Israel“, klagte der Regierungschef. Der Premierminister der im Gazastreifen regierenden Hamas, Ismael Haniyeh, freute sich in Gaza öffentlich über das Attentat. Der Anschlag habe dem Weg des Widerstands neues Leben gebracht.
Neue Gespräche und Krach in der Regierungskoalition
Mittwoch, 16. April 2014
Israelische und palästinensische Unterhändler treffen sich heute zu einer weiteren Gesprächsrunde, um die festgefahrenen Friedensverhandlungen wieder in Gang zu bringen. Die USA als Initiatoren des Friedensprozesses streben an, dass die Gespräche auch nach Ablauf der bisherigen Frist am 29. April fortgesetzt werden. Das gab das US-Außenministerium in Washington bekannt.
Der Osten der „goldenen Stadt“ versinkt im Dreck
Mittwoch, 16. April 2014
Die israelische Hauptstadt verliert den Kampf gegen die Flut von Müll auf ihren Straßen, besonders im Ostteil der Stadt. In den arabischen Stadtteilen schwelen immer mehr Müllberge, der beißende Brandrauch zieht durch die Straßen. Die Müllabfuhr schafft es nicht, den Abfall zu entsorgen. Bürgermeister Nir Barkat hat nun angekündigt, weiteres Personal einzustellen. Die „goldene Stadt“ soll nicht noch mehr im Dreck versinken.
Israel-Video des Tages: Die aktuellen Fernsehnachrichten
Mittwoch, 16. April 2014

In den Israel Heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um die Oster- und Pessach-Feierlichkeiten im Heiligen Land. Außerdem: Erneute Unruhen auf dem Tempelberg. Unsere Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Tödliche Schüsse bei Hebron trüben das Pessachfest
Dienstag, 15. April 2014
Ein palästinensischer Terrorist hat am Montagabend in der Nähe von Hebron auf jüdische Familien geschossen, die zum traditionellen Seder-Essen unterwegs waren. Dabei kam ein 40 Jahre alter Familienvater ums Leben. Seine 28-jährige Ehefrau wurde durch Schusswunden in den Oberkörper schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Ein neunjähriger Junge erlitt leichte Verletzungen. Trotz einer Großfahndung von Polizei und Militär konnte der Attentäter entkommen.
Jimmy Carter: Israel kann 300 Atomwaffen einsetzen
Dienstag, 15. April 2014
„Israel verfügt über 300 oder mehr Atomwaffen, niemand kennt die genaue Zahl.“ Das erklärte der frühere US-Präsident Jimmy Carter (Foto) in einem Fernsehinterview. Allerdings bezweifle er, dass Israel in der Lage sei, den Iran militärisch zu attackieren. Gleichzeitig forderte der 89-jährige, die USA sollten den Iran selbst dann nicht angreifen, wenn dieser Atombomben entwickle. Die Machthaber in Teheran seien nicht so irrwitzig, Nuklearwaffen tatsächlich einzusetzen. Ihnen sei bewusst, dass dies selbstzerstörerisch sei.
Der „Blutmond“ ist in Israel kaum zu sehen
Dienstag, 15. April 2014
In diesem und im nächsten Jahr gibt es seltene Himmelskonstellationen: Vier Mondfinsternisse zu hohen jüdischen Feiertagen, von Pessach 2014 bis Sukkot 2015. Das hat die Aufmerksamkeit der christlichen Welt erregt. Doch die Mondfinsternisse scheinen komplett an Israel vorbei zu gehen. Die von der NASA veröffentlichten Daten zeigen, dass die kommenden Mondfinsternisse vom Nahen Osten aus kaum zu sehen sein werden. Mit viel Glück könnte eventuell die letzte am 28.September 2015 zumindest teilweise sichtbar sein.
Israel-Video des Tages: Übergänge zum Fest gesperrt
Dienstag, 15. April 2014

Israel hat zum Beginn des Pessach-Festes die Übergänge zu den Palästinensergebieten geschlossen. Damit konnten die Palästinenser gestern und heute nicht nach Israel einreisen, um dort zu arbeiten, zu beten oder Verwandte zu besuchen. Die Regierung begründete die Maßnahme mit der Gefahr von Terroranschlägen, wobei Israel während hoher Feiertage besonders verwundbar sei. Für Palästinenser, die wegen medizinischer Notfälle in israelischen Krankenhäusern behandelt werden müssen, wurden Ausnahmeregelungen getroffen. Das Video zeigt Eindrücke der Kontrollstellen.

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Tempelberg in der Hand der Hamas (mit Video)
Montag, 14. April 2014
Auf dem Jerusalemer Tempelberg ist es am Sonntag erneut zu einer Eskalation gekommen. Zwei israelische Polizisten wurden verletzt, als aufgebrachte Muslime am Mughrabi Eingang nahe der Klagemauer Steine und brennende Molotovcocktails auf augenscheinlich jüdische Besucher und die Polizisten warfen. Dutzende Hamasmitglieder schwenken seither auf dem Tempelberg Hamas-Flaggen...
Beginn des Pessach-Festes in Israel
Montag, 14. April 2014
Am heutigen Montagabend beginnt das Pessach-Fest mit dem feierlichen Seder-Mahl. In einer traditionellen Zeremonie haben die beiden Oberrabbiner Israels, David Lau und Yitzhak Yosef, am Sonntag alle Produkte in ganz Israel, die Sauerteig enthalten, an den israelischen Araber Hussein Jaber verkauft. Jeder Ladeninhaber und jede Privatperson kann vor Pessach eine Liste mit den Dingen, die Hametz (Sauerteig) enthalten, an das Rabbinat schicken.
Kurznachrichten
Montag, 14. April 2014
Christen haben in Israel am Sonntag den traditionellen Palmsonntag gefeiert. In Jerusalem schlossen sich Tausende der feierlichen Prozession an. +++ Nach Jahren eines erbitterten Rechtsstreits zwischen Juden und Palästinensern über ein Haus in Hebron hat Verteidigungsminister Moshe Yaalon den jüdischen Familien erlaubt, wieder in ihr rechtmäßig erworbenes Haus zu ziehen. +++ Die Flughafenbehörde meldet, dass es zu Pessach einen Anstieg von 25 Prozent an Reisenden verglichen mit der Zahl der Reisenden zum letzten Pessach-Fest gebe.
Persischer Prinz bittet um Hilfe
Montag, 14. April 2014
„Das israelische und das iranische Volk halten zusammen. Wir sind natürliche Verbündete, das verrückte iranische Regime bedroht uns alle.“ Diese Worte richtete Prinz Reza Pahlavi, der Sohn des früheren Schahs, an fünfzig Israelis in Miami, USA. Die Gruppe dieser Israelis, die sich „Riviera- Parlament“ nennt, ist nicht gerade unbedeutend...
Israel Video des Tages: Die Pessach-Hagada in Bildern
Montag, 14. April 2014
Warum feiern die Juden Jahr für Jahr Pessach und essen dabei ungesäuertes Brot? Sehen Sie in unserem Video des Tages die Pessach-Hagada – die Geschichte des Pessach-Festes, die feierlich an der Festtafel zu diesem Anlass vorgelesen wird – in bewegenden Bildern.

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Freitag, 11. April 2014
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Kurznachrichten
Freitag, 11. April 2014
Ein neuer Spionagesatellit ist am Donnerstag erfolgreich ins All geschossen worden. Der Ofek 10 Satellit (Ofek bedeutet Horizont) ist u.a. darauf ausgerichtet, die Atombedrohung aus dem Iran im Auge zu behalten. +++ Ron Pundak, einer der Architekten des Osloer Friedensvertrages, ist am Freitag nach langem Krebsleiden verstorben. +++ Der Vorsitzende der Koalitions-Partei Beit Jehudi, hat mit dem Verlassen der Regierungskoalition gedroht, sollte Israel weiter arabische Terroristen im Rahmen der erweiterten israelisch-palästinensischen Friedensgespräche freilassen.
Schabbatlesung 12. April 2014
Freitag, 11. April 2014
Schabbat „Acharej Mot – Nach dem Tod“
Lesung: 3. Mose 16,1 bis 18,30
Hesekiel 22,1-19
Ägypten: Israel soll uns wegen der zehn Plagen entschädigen
Donnerstag, 10. April 2014
„Wir verlangen vom Staat Israel Entschädigung für die zehn Plagen, die unsere Vorväter in Ägypten vor Tausenden Jahren infolge der Flüche der jüdischen Vorväter erleiden mussten.“ Das schrieb der anerkannte ägyptische Kolumnist Ahmed Al-Gamal kurz vor dem jüdischen Pessachfest und erregte damit großes Aufsehen. Al-Gamal zieht einen klaren Unterschied zwischen dem ägyptischen Königreich der Pharaonen zur biblischen Zeit und dem islamischen Ägypten heute. Darüber hinaus akzeptiert der Moslem die biblische Geschichte als historischen Beweis.
Mittlerweile „null Chancen“ für den Friedensprozess
Donnerstag, 10. April 2014
Hochrangigen israelischen Quellen zufolge, die in den führenden Webseiten wie NRG und Ynet zu Wort kommen, sind die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern gescheitert. „Es wird nur noch geredet um zu reden“, erklärte ein Offizieller gegenüber NRG und meinte damit Israels Justizministerin und Verhandlungsleiterin Zippi Livni und ihren palästinensischen Kollegen Saeb Erekat: „Es wird geredet, damit wir sagen können, dass wir bis Ende April wie vereinbart geredet haben.“ Die Verhandlungen werden keinen Durchbruch erleben, solange keine der beiden Seiten nachgibt...
Wie zionistisch ist die israelische Jugend?
Donnerstag, 10. April 2014
Israels Jugend ist zionistischer als man denkt. 70 Prozent der Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren betrachten sich als Zionisten. Dies hat die jüngste Umfrage des israelischen Institutes Panel ergeben. Von den orthodoxen Juden bezeichnen sich aber nur 26 Prozent als Zionisten, so die Studie.
Israel Video des Tages: Flashmob in London
Donnerstag, 10. April 2014

Sehen Sie heute einen sogenannten Flashmob in der Innenstadt Londons. Junge Tänzer tanzen auf den Straßen der Londoner Innenstadt, um den Geburtstag Israels zu feiern. Feiern Sie mit!

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Kerry schiebt Israel die Schuld an der Krise zu
Mittwoch, 9. April 2014
Der amerikanische Außenminister John Kerry hat angedeutet, dass Israel für die aktuelle Krise in den Nahost-Friedensgesprächen verantwortlich sei. Dem auswärtigen Ausschuss des US-Senates erläuterte er, dass Israel nicht wie ursprünglich vereinbart weitere 26 palästinensische Langzeit-Häftlinge freigelassen habe. Die Ankündigung, 700 Siedler-Wohnungen in Jerusalem zu bauen, habe die Gespräche dann schlagartig beendet. Ein Sprecher des US-Außenministeriums war ganz offensichtlich um Schadensbegrenzung bemüht und ergänzte umgehend, dass beide Seiten die Situation verschuldet hätten.
Freigelassener Terrorist will Brücken zu Israelis bauen
Mittwoch, 9. April 2014
Israel hat im Rahmen der Friedensverhandlungen mehrfach inhaftierte palästinensische Terroristen aus israelischen Gefängnissen freigelassen. Das wurde in der Öffentlichkeit heftig kritisiert, es gab zahlreiche Protestkundgebungen. Denn die Israelis wissen, dass die meisten dieser Langzeit-Häftlinge ihre kriminelle und gewalttätige Karriere wieder aufnehmen wollen – zumal sie in den Palästinensergebieten als Helden gefeiert werden. Aber es gibt Ausnahmen.
Das unmögliche Volk und die Telos-Gruppe
Mittwoch, 9. April 2014
Jedes Mal, wenn ich höre, wie jemand die Begriffe „Frieden”, „Gerechtigkeit” und „Heiliges Land” im selben Satz verwendet, werde ich ein wenig nervös. Deswegen hörte ich bei Todd Deatherage sehr genau hin, denn er gründete 2009 zusammen mit dem palästinensischen Amerikaner Gregory Khalil die Telos-Gruppe. Diese Gruppe ist eine weitere christliche Organisation, die sich von der traditionellen evangelikalen Position distanziert, die das moderne Israel als Erfüllung von Prophezeiungen sieht.
Israel-Video des Tages: News aus der TV-Redaktion
Mittwoch, 9. April 2014

In den Israel Heute-Fernsehnachrichten dieser Woche sehen Sie unter anderem ein Video über eine ultraorthodoxe Matzen-Bäckerei. Vor dem Pessachfest herrscht hier Hochbetrieb. Unsere Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Siedler randalieren und greifen Grenzpolizisten an
Dienstag, 8. April 2014
In der jüdischen Siedlung Yitzhar ist es heute früh zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Siedlern und der Grenzpolizei gekommen. Die Ordnungskräfte zerstörten illegal errichtete Bauwerke (Foto). Daraufhin wurden die Polizisten mit Steinen bombardiert, sechs Ordnungshüter wurden dabei leicht verletzt, zwei mussten ins Krankenhaus. Die aufgebrachten Siedler stürmten anschließend einen nahegelegenen Armeeposten, der zum Schutz der Siedlung eingerichtet worden war, und richteten dort erhebliche Schäden an.
Die Luft in Israel ist deutlich sauberer geworden
Dienstag, 8. April 2014
Die vom Verkehr und von Kraftwerken verursachte Luftverschmutzung in Israel hat abgenommen. Das hat ein neuer Bericht des Umweltministeriums ergeben. Die Behörden hatten von 2001 bis 2012 die Luftqualität überwacht und die Schadstoffemissionen an kritischen Punkten gemessen. Demnach gab es auch keine Verschlechterung, was gefährliche Partikel in der Luft und den Ozonwert angeht.
Kurznachrichten
Dienstag, 8. April 2014
+++ Ungewöhnlicher Unterricht für palästinensische Schulmädchen und ihre Lehrerinnen im Gazastreifen: Ein Sprengstoff-Experte der Hamas warnte sie vor den Gefahren, die von Blindgängern ausgehen. +++ Die Palästinenser beschuldigen Israel, Schuld am Scheitern der israelisch-palästinensischen Verhandlungen zu sein. Auch das Bemühen des aus Washington angereisten US-Sonderbeauftragten Martin Indyk brachte keine Wiederbelebung der Gespräche. +++
Israel-Video des Tages: Ein Spaziergang in Tel Aviv
Dienstag, 8. April 2014

Einen Spaziergang durch die berühmte Arlozorov-Straße in Tel Aviv zeigt unser heutiges Video des Tages. Mitten in der Stadt geht es an diesem sonnigen Tag eher beschaulich zu. Genießen Sie in aller Ruhe die Eindrücke aus Israels Metropole am Mittelmeer. In Tel Aviv herrscht zwar rund um die Uhr Betrieb, aber die Großstadt hat im Zentrum Alleen mit viel Grün und Sitzbänken, die zum Verweilen einladen.

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Gescheiterte Gespräche führen zu Krise in Regierungskoalition
Montag, 7. April 2014
Die vorerst gescheiterten Friedensgespräche mit den Palästinensern haben einen offenen Streit in der Regierungskoalition ausgelöst. Justizministerin Zipi Livni, die israelische Verhandlungsführerin, attackierte öffentlich Handelsminister Naftalie Bennett und Bauminister Uri Ariel. Bennett hatte gedroht, Abbas vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen. Ariel habe mit der Ankündigung neuer Siedlungsbauten den Friedensprozess sabotiert. Außenminister Avigdor Lieberman (Foto) regte überraschend Neuwahlen an.
Immer mehr Frauen wollen in Kampfeinheiten dienen
Montag, 7. April 2014
Die israelische Armee möchte mehr weibliche Soldaten für Kampfeinsätze zulassen. Denn bei der Armee gibt es immer mehr Frauen, die darum bitten, in Kampfeinheiten versetzt zu werden. Einen Anstieg um 64 Prozent solcher Anfragen hat die Armeeverwaltung im vergangenen Jahr zu verzeichnen. Nun soll ein zweites Frauen-Kampfbataillon aufgestellt werden.

Israel-Video des Tages: Musiktheater zu Pessach
Montag, 7. April 2014

Mit dem heutigen Video stimmen wir Sie musikalisch auf das bevorstehende Pessachfest ein. Die Männergruppe „The Maccabeats“ präsentieren ihre Version über den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten und das Ende der Sklaverei – alles a cappella dargeboten, stimmgewaltig und humorvoll, mit Anklängen an das Musical „Les Miserables“. Das Pessachfest beginnt mit dem traditionellen Sederabend am 14. April.

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Kurznachrichten
Montag, 7. April 2014
+++ Die Klagemauer am Fuße des Tempelberges in der Jerusalemer Altstadt wird herausgeputzt: Traditionell werden vor Pessach die Gebets-Zettelchen entfernt, die Gläubige mit Bitten an den Allmächtigen in die Ritzen gestopft hatte. Sie werden nach jüdischem Brauch auf dem Ölberg begraben.+++ Internationale Hacker-Gruppen haben für den heutigen Montag zu Cyberangriffen auf Israel aufgerufen. Zeitweise waren die Seiten des Post- und des Erziehungsministeriums lahmgelegt. Die Internet-Angreifer begründeten ihre Aktion mit „Vergeltung für israelische Angriffe auf Gaza“. +++
Friedensgespräche stehen kurz vor endgültigem Scheitern
Freitag, 4. April 2014
Zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde scheint die Zeit der diplomatischen Rücksichtnahme vorbei, den Friedensverhandlungen droht das Ende. Die Palästinenser stellten in Ramallah eine lange Liste von Forderungen zusammen, darunter einen kompletten Siedlungsbaustopp, den Rückzug Israels auf die Grenzen von 1967 und die Freilassung von 1200 Häftlingen. Nur wenn dies erfüllt wird, wollen sie weiter verhandeln. Israel scheint aber keineswegs bereit, darauf einzugehen. Verhandlungsführerin Tzipi Livni (Foto) erklärte, dass Israel keine weiteren Häftlinge freilassen werde.
Israelisches Frühwarnsystem rettet Tausende Chilenen
Freitag, 4. April 2014
Das junge israelische Unternehmen eVigilo hat sich auf die Entwicklung von Frühwarnsystemen konzentriert. Ihre Geräte haben wohl Tausenden Chilenen nach dem schweren Erdbeben vom Mittwoch das Leben gerettet. Die Bewohner der Küstenregion wurden vor einer zerstörerischen Flutwelle (Tsunami) gewarnt und konnten sich so noch rechtzeitig in höher gelegene Gebiete in Sicherheit bringen.
Luftwaffe reagiert auf Raketen aus dem Gazastreifen
Freitag, 4. April 2014
An der Grenze zum Gazastreifen bleibt es unruhig: In der Nacht zum Freitag feuerten Terroristen drei Raketen auf Israel ab. Um 21.20 Uhr Ortszeit heulten in der Region Shaar HaNegev die Luftalarm-Sirenen. Die Raketen schlugen auf offenem Gelände in der Nähe des Grenzzauns ein, ohne Schaden anzurichten. Die israelische Luftwaffe griff daraufhin fünf Ziele im Gazastreifen an, vier im Norden des Küstenstreifens und eines im Zentrum.
Israel-Video des Tages: Ein Ausflug in die Sonnenstadt
Freitag, 4. April 2014

Der Ausflugstipp der Israel Heute-Fernsehredaktion führt uns diesmal in die südlichste Stadt im heiligen Land: nach Eilat. Ein überaus beliebtes Urlaubsziel, und das bei weitem nicht nur für einheimische Touristen. Besonders im Winterhalbjahr - wenn es in den meisten europäischen Ländern kalt und schmuddelig ist - steht Eilat als Ferienziel hoch im Kurs. Wir zeigen Ihnen, was Israels heißeste Stadt so alles zu bieten hat.

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Schabbatlesung 5. April 2014
Freitag, 4. April 2014
Schabbat „Mezora – Den Aussätzigen“
Lesung: 3. Mose 14,1 – 15,33
2. Könige 7, 3-20
Amerikaner verärgert über einseitige Aktionen von Abbas
Donnerstag, 3. April 2014
Die USA sind verärgert über einen Wortbruch von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Der hat überraschend bei 15 internationalen Unterorganisationen der Vereinten Nationen die Anerkennung des Palästinenserstaates beantragt. Im Rahmen der Friedensgespräche war vereinbart worden, dass die Palästinenser genau dies unterlassen. Aber Abbas war offenbar entrüstet darüber, dass Israel nicht, wie ursprünglich versprochen, am Wochenende weitere 26 Terroristen auf freien Fuß gesetzt hat. Er ließ im palästinensischen Fernsehen live übertragen, wie er die Briefe unterschrieb (Foto, links Chefunterhändler Saeb Erekat).
Spektakuläre Funde: Sargboxen und ein uraltes Mosaik
Donnerstag, 3. April 2014
Israelische Archäologen haben zwei Aufsehen erregende Entdeckungen bekannt gegeben. So wurden nahe Jerusalem elf Sargbehälter aus der Zeit Jesu von der Polizei sichergestellt. Der andere sensationelle Fund wurde in der Negev-Wüste gemacht. Durch wurde bei Grabungen für den Bau eines Autobahnkreuzes ein byzantinisches Kloster mit einem kunstvollen, komplizierten Mosaikboden entdeckt (Foto).
Vandalismus in einem christlichen Dorf nahe Safed
Donnerstag, 3. April 2014
Das Dörfchen Jish in Galiläa, in dem überwiegend katholische Maroniten leben, ist offenbar von radikalen Juden heimgesucht worden: Die Reifen von mehr als 40 Fahrzeugen wurden aufgeschlitzt und die Wände mit hasserfüllten Nachrichten beschmiert. Die Polizei untersucht die Vorfälle. Vermutlich geht der Vandalismus auf das Konto der „Price Tag“-Bewegung.
Israel-Video des Tages: Netanjahu als Matzen-Bäcker
Donnerstag, 3. April 2014

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sucht demonstrativ den Kontakt zur ultraorthodoxen Bevölkerung. Er versuchte sich erstmals als Bäcker von Matzen, den traditionellen ungesäuerten Broten, die zum bevorstehenden Pessachfest hergestellt werden. Er besuchte dafür eine Matzen-Bäckerei südöstlich von Tel Aviv. Jahrelang habe er die dort produzierten Matzen gegessen, berichtete Netanjahu, aber nun stelle er sie erstmals selbst her. Der gesamte Backprozess darf nicht länger als 18 Minuten dauern. Netanjahu las bei seinem Besuch mehrere Texte aus den Heiligen Schriften, die sich mit dem Pessachfest befassen.

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Holländische Christen wehren sich gegen Israel-Boykott
Mittwoch, 2. April 2014
Holländische Christen haben sich erfolgreich gegen Supermarktketten gewehrt, die israelische Produkte boykottieren. Im vergangenen Jahr hatte eine ganze Reihe holländischer Supermärkte damit begonnen, israelische Produkte – oder zumindest Waren aus den sogenannten „besetzten Gebieten“ Judäa und Samaria – aus ihren Regalen zu nehmen. Dagegen wehrten sich pro-israelische Gruppen. Zumindest in einem Fall hatten sie Erfolg, wie das Nachrichtenportal Israel National News berichtet.
Palästinenser in Auschwitz: Gruppe heftig kritisiert
Mittwoch, 2. April 2014
Nach einem Besuch im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau stehen ein bekannter palästinensischer Professor und 30 seiner Studenten im Mittelpunkt einer heftigen Kontroverse. Die palästinensischen Studenten sollten sich mit den Leiden der Juden in der Nazizeit auseinander setzen und mehr über den Holocaust erfahren. Dafür sehen sie sich nun heftigen Anfeindungen ausgesetzt.
Israel-Video des Tages: Aktuelle Fernseh-Nachrichten
Mittwoch, 2. April 2014

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um die umstrittene Freilassung palästinensischer Terroristen aus israelischen Gefängnissen. Außerdem: Papst Franziskus kommt im Mai ins Heilige Land. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 2. April 2014
+++ Die Vorbereitungen für das bevorstehende Pessachfest laufen auf Hochtouren: Hier backt ein ultraorthodoxer Jude Matzen. Mit den ungesäuerten Broten wird an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten vor 3500 Jahren gedacht. Das Fest beginnt mit dem Sederabend am 14. April. +++ Israelische Siedler haben sich in einem Brief an die Minister der Regierung gewandt und eindringlich darum gebeten, wegen der Friedensverhandlungen mit den Palästinensern keinen Baustopp für jüdische Siedlungen zu verhängen. +++
Israel angeblich zu weiteren Häftlings-Entlassungen bereit
Dienstag, 1. April 2014
Die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche stecken in einer Krise. US-Außenminister John Kerry brach am Montag überraschend einen Besuch in Brüssel ab und flog nach Israel, um mit beiden Seiten zu reden. Er traf sich in Jerusalem mit Benjamin Netanjahu und in Ramallah mit Mahmud Abbas. Kerry gab danach keine offizielle Stellungnahme ab. Nach Berichten von Nachrichtenagenturen wird Israel weitere palästinensische Gefangene freilassen. Die Friedensverhandlungen sollen danach über den ursprünglich vorgesehenen Endtermin 29. April hinaus fortgesetzt werden.
Ehud Olmert drohen nun mehrere Jahre Gefängnis
Dienstag, 1. April 2014
Der frühere israelische Ministerpräsident Ehud Olmert, der zusammen mit neun weiteren hochrangigen Politikern und Geschäftsleuten von einem Tel Aviver Gericht wegen Bestechlichkeit verurteilt wurde (Israel Heute berichtete), muss mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe rechnen. Olmert ist der erste israelische Regierungschef, der wegen Schmiergeldern verurteilt wurde, wobei sich der aktuelle Fall vor seiner Amtszeit an der Regierungsspitze zugetragen hat.
Israel-Video des Tages: Der umstrittene Spielfilm Noah
Dienstag, 1. April 2014

Die Geschichte von Noah, der auf Gottes Befehl eine Arche baute und so Menschen und Tiere vor der Sintflut rettete, kommt als aufwändig gemachter Spielfilm in die Kinos, in Deutschland ab dem 3. April. In den USA spielte der Streifen mit Weltstars wie Russell Crowe, Anthony Hopkins und Emma Watson am vergangenen Premieren-Wochenende bereits 44 Millionen Dollar ein. In Israels muslimischen Nachbarländern ist der Film dagegen äußerst umstritten. Der Koran verbietet die Darstellung von heiligen Figuren der Geschichte. In Katar, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten darf „Noah“ deshalb nicht gezeigt werden. Verbotsanträge gibt es auch in Ägypten, Jordanien und Kuwait. Wir zeigen Ihnen hier den offiziellen Trailer des Spielfilms.

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Schulbücher schüren Hass gegen Juden und Israel
Dienstag, 1. April 2014
Die Palästinensische Autonomiebehörde setzt 150 Schulbücher ein, die Israel dämonisieren und nicht zum Frieden aufrufen, sondern zum bewaffneten Kampf. In den Büchern wird den Schülern vermittelt, dass die Juden keinen Anspruch auf Israel und die heiligen Stätten haben. Das hat eine neue Studie des Nahostpolitik-Forschungszentrums ergeben.

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