News Archive

Januar 2014

Nach Raketen aus Gaza: Luftwaffe schlägt zurück
Freitag, 31. Januar 2014
Israelische Kampfflugzeuge haben am Freitag Vormittag den Gazastreifen angegriffen. Dabei wurden nach ersten Angaben vier Palästinenser verletzt. Ziele des Luftangriffs waren laut Armee ein Waffenlager und eine Raketenabschussbasis der Hamas-Terrororganisation. Der Luftangriff war eine Vergeltungsaktion für einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen einige Stunden zuvor. Ein Flugkörper war in der Region Sdot Negev eingeschlagen, ohne Schaden anzurichten. Die Bevölkerung war durch Alarmsirenen gewarnt worden.
Gehörlose junge Frau ist Trainerin für Polizei-Spürhunde
Freitag, 31. Januar 2014
Die Geschichte von Shahaf Karavny steht nahezu sinnbildlich für das alte Sprichwort: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ Nachdem klar war, dass sie nicht bei der Hundestaffel der israelischen Armee ausgebildet werden kann, ließ sie sich die Hoffnung nicht nehmen. Die 19-Jährige aus Hadera erhielt eine neue Chance: Sie durfte als erste Gehörlose in der Geschichte Israels eine Ausbildung bei der Polizeihundestaffel beginnen.
Israel-Video des Tages: Das Bayern-Restaurant in Tel Aviv
Freitag, 31. Januar 2014

Bier, Schweinebraten und Blasmusik. Das alles gibt es nicht nur in München, sondern neuerdings auch in Tel Aviv. In Strandnähe hat dort ein zünftiges bayerisches Restaurant eröffnet. Das blau-weiß dekorierte Lokal kommt bestens an – und niemand stört sich am unkoscheren Schweinebraten. Ein Beitrag der israel heute-Fernsehredaktion.

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Kurznachrichten
Freitag, 31. Januar 2014
+++ Tausende Juden haben sich am Donnerstag vor der Klagemauer versammelt (Foto). Sie baten Gott, dass die Regierung gegenüber den Palästinensern keine Kompromisse macht und ihnen Land abtritt. +++ Der palästinensische Politiker Jibril Rajoub, der aktiv bei den Verhandlungen mit Israel mitwirkt, erklärte, man sei daran interessiert, dass der Iran im palästinensischen Gebiet eine mitbestimmende Rolle übernimmt. +++
Schabbatlesung 1. Februar 2014
Freitag, 31. Januar 2014
Schabbat „Terumah - Die Hebe“
Lesung: 2. Mose 25,1 – 27,19
Jesaja 66, 1-24
Militär warnt: Israels Hinterland wird zur Front
Donnerstag, 30. Januar 2014
„Um die 170.000 Raketen aus der Region um uns bedrohen den Staat Israel“, warnte der Befehlshaber der israelischen Militär-Nachrichtendienstes, Aviv Kochavi (Foto). Er sprach auf einer Sicherheitskonferenz in Tel Aviv. „Auch wenn bis vor kurzer Zeit eine noch höhere Anzahl von Raketen auf Israel gerichtet wurde, so handelt es sich jetzt um genauere und gefährlichere Raketen.“ Zu den iranischen Bemühungen um eine Atombombe erklärte Kochavi, dass diese trotz der Vereinbarungen mit dem Westen ungestört fortgesetzt würden.
Israels Problem mit den „prominenten Rabbis“
Donnerstag, 30. Januar 2014
Die Bekanntheit von Rabbi Yoshiyahu Pinto ist in den vergangenen Wochen rasant gestiegen: Er steht unter Verdacht, einen leitenden Polizeibeamten, Menashe Arviv, bestochen zu haben. Rabbi Pinto repräsentiert ein neues religiöses Phänomen in Israel: den „Promi-Rabbi“. Bis vor kurzem waren einige wenige Rabbiner nur deshalb bekannt, weil sie die Rabbis von Prominenten waren – dass die Rabbis jetzt selbst Prominente sind, ist eine völlig neue und beunruhigende Tatsache.
Israel-Video des Tages: Einsatz gegen die Hisbollah
Donnerstag, 30. Januar 2014

In diesem Video zeigt eine Elite-Kampfeinheit der israelischen Armee, wie sie eine Stellung der Hisbollah-Terroristen erobert. Es ist nur eine Übung – aber ein seltenes Dokument, das belegt, wie realitätsnah das Training der israelischen Elitesoldaten erfolgt. Die Aufnahmen erfolgten teilweise durch Nachtsichtgeräte. Die Hisbollah wird vom Iran finanziell und technisch unterstützt. Nach israelischen Militärangaben verfügt die Organisation im Südlibanon über große Waffen-, Munitions- und Raketenbestände, meist verborgen in den Kellern von Wohngebäuden, in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Moscheen. Die Europäische Union hat den militärischen Arm der Hisbollah als Terrorgruppe eingestuft.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 30. Januar 2014
+++ Die Mittelmeerküste bei Tel Aviv ist derzeit ein Paradies für Kite-Surfer: Windgeschwindigkeiten von bis zu 45 Stundenkilometern sorgen für rasante Fahrten auf dem Wasser und in der Luft. +++ Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Entschuldigung seines Handelsministers Naftali Bennett angenommen, der ihn scharf kritisiert hatte. Die drohende Regierungskrise scheint damit zumindest vorerst beendet. +++ Auf der Sicherheitskonferenz in Tel Aviv erklärte Finanzminister Yair Lapid: Sollte kein Friedensabkommen mit den Palästinensern erreicht werden, werde die Europäische Union Israel dafür die Schuld geben und Israels Wirtschaft boykottieren, wodurch dem Land ein Schaden von mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr entstehen könne. +++
UNESCO verschiebt Ausstellung über Juden im Heiligen Land
Mittwoch, 29. Januar 2014
Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen (UNESCO) will nun doch eine Ausstellung zeigen, die belegt, dass Juden seit Jahrtausenden im Gebiet des heutigen Israel leben. Die Eröffnung der Ausstellung mit dem Titel „Menschen, Buch, Land: Die 3500-jährige Beziehung des jüdischen Volkes zum Heiligen Land“ war verschoben worden, nachdem insgesamt 22 arabische Länder davor gewarnt hatten, dass die Veranstaltung den Nahost-Friedensbemühungen schade. Die Ausstellung soll nun im Juni präsentiert werden.
Heftiger Streit zwischen Netanjahu und Minister Bennett
Mittwoch, 29. Januar 2014
In der israelischen Regierung ist es zu heftigen Auseinandersetzungen über die Frage gekommen, ob jüdische Siedler in Judäa und Samaria unter palästinensischer Herrschaft leben können. Diese Idee war vor einigen Tagen aus dem Umfeld von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an die Öffentlichkeit gedrungen. Der wurde daraufhin von seinem nationalreligiösen Handelsminister Naftali Bennett (links im Bild) scharf kritisiert – so scharf, dass sich Bennett nun entweder entschuldigen oder die Regierung verlassen soll.
Israel-Video des Tages: Aktuelle Fernseh-Nachrichten
Mittwoch, 29. Januar 2014

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um die umstrittene Beziehung des Sohnes von Ministerpräsident Netanjahu zu einer Norwegerin. Außerdem: Die Schauspielerin Scarlett Johansson verteidigt ihren Werbespot für die israelische Firma Sodastream. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 29. Januar 2014
+++ Massenhochzeit im Palästinensergebiet: Präsident Mahmoud Abbas war Ehrengast, als sich in Jericho 218 Ehepaare das Ja-Wort gaben. Seine Autonomiebehörde unterstützte die Hochzeiten großzügig: Jedes Paar erhielt Geschenke im Wert von rund 3000 Euro, außerdem wurden Hochzeitsanzüge und Brautkleider bezahlt. +++ Ein Terrorist hat heute nach Armeeangaben östlich von Ramallah das Feuer auf Soldaten eines Außenpostens eröffnet. Die israelischen Soldaten schossen zurück und töteten den Mann. Weiteres wurde zunächst nicht bekannt. +++
EU-Botschafter: Scheitern die Verhandlungen, lastet die Schuld auf Israel
Dienstag, 28. Januar 2014
Der Botschafter der Europäischen Union in Israel, Lars Faaborg-Andersen (Foto), hat ein überaus negatives Bild des jüdischen Staates gezeichnet, indem er freimütig seine Meinung zu den Verhandlungen mit den Palästinensern kund tat: Israel sei dafür verantwortlich zu machen, wenn die Friedensverhandlungen nicht zu einer Einigung führen. „Natürlich wird die Schuld dafür auf Israels Schultern lasten“, erklärte Faaborg-Andersen. Er rechtfertigte seine Bemerkung damit, dass es nur „logisch“ sei, dass Israel die Unterzeichnung eines Friedensabkommens verhindern wolle, da solch ein Vertrag seine Siedlungsaktivitäten behindern würde.
Zahl der Terrorangriffe ist 2013 deutlich gestiegen
Dienstag, 28. Januar 2014
Die Zahl der Terrorangriffe in Judäa und Samaria hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Das geht aus einem Bericht hervor, den der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet am Montag vorgelegt hat. Insgesamt wurden 1271 Terrorangriffe registriert, 2012 waren es noch 578 gewesen. Sechs Israelis kamen dabei ums Leben, 2012 waren zehn Todesopfer zu beklagen. Die Zahl der Verletzten stieg von 40 (2012) auf 44. Mehr als drei Viertel der Verletzten wurden Opfer von Steinwürfen.
Israel-Video des Tages: Soldaten im Steinehagel
Dienstag, 28. Januar 2014

Der Jahresbericht über Terrorangriffe (siehe oben) bringt in trockenen Zahlen zum Ausdruck, was dieses Video beispielhaft deutlich macht: Arabische Jugendliche werfen Steine und Felsbrocken auf israelische Soldaten, offensichtlich brutal und ohne jeden Gedanken an mögliche Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich am 4. Oktober 2013. Die jungen arabischen Randalierer hatten auf einer Hauptstraße in den Palästinensergebieten Steine auf Zivilfahrzeuge geworfen. Das Video zeigt, was passierte, als die israelischen Soldaten eintrafen und die Lage beruhigen wollten.

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Kurznachrichten
Dienstag, 28. Januar 2014
+++ Plakatwerbung für einen Kompromiss bei den Friedensgesprächen mit den Palästinensern: Über dem Foto von Regierungschef Netanjahu steht: „Ohne einen Deal können wir keinen demokratischen jüdischen Staat versprechen.“ Das Plakat hängt an der Jaffastraße im Zentrum von Jerusalem. +++ Erstmals findet in Israel eine internationale Cyberkonferenz statt. Firmenchefs, Experten für Cyber-Sicherheit, Regierungsvertreter, Investoren und Vertreter internationaler Konzerne, aber auch Vertreter israelischer Start-up-Unternehmen nehmen teil.
Duldet „Palästina“ Juden als Minderheit im neuen Staat?
Montag, 27. Januar 2014
Jüdische Siedler könnten als Minderheit im neuen Palästinenserstaat leben. Das würde die Palästinensische Autonomiebehörde tolerieren, erklärte am Wochenende ein hochrangiger Vertreter aus dem Büro von Regierungschef Netanjahu gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Die Reaktionen in Israel fielen zwiespältig aus. Rechtsgerichtete Politiker der Regierungsparteien wiesen die Idee schroff zurück, Siedlersprecher äußerten sich eher zurückhaltend. Auch die Palästinenser sind sich nicht einig. Deren Verhandlungsführer Saeb Erekat beharrte darauf, kein einziger jüdischer Siedler dürfe in Palästina leben, „denn die Siedlungen sind illegal, ebenso wie die Anwesenheit der Siedler auf besetztem Land.“
Syrisches Ehepaar findet Hilfe beim „Erzfeind“ Israel
Montag, 27. Januar 2014
Ein junges syrisches Ehepaar mit einem tragischen Schicksal hat sich an Israel gewandt und um Hilfe gebeten. In ihrem Heimatland wären sie vermutlich ums Leben gekommen. So brachten sie den Mut auf, in ein Land zu kommen, das ihnen von Kindheit an als „grausamer Erzfeind“ geschildert worden war. Israel sei eine blutrünstige Nation, die alle Araber hasse, war ihnen beigebracht worden. Nun wurden sie von der Wirklichkeit völlig überrascht.
Israel-Video des Tages: "Trend-Sport" Finger-Breakdance
Montag, 27. Januar 2014

Mit über 9,7 Millionen Aufrufen ist dieses Video aus Israel einer der Hits auf Youtube. Lilach Chen (26), die in Holon lebt, ist die Erfinderin und der größte Star der Kunstform „Finger-Breakdance“. Mittlerweile gibt es sogar internationale Wettbewerbe in dieser „Sportart“. Lilach Chen erklärte, sie sei vor einigen Jahren aus Langeweile auf die Idee gekommen und habe ihre Schwester gebeten, ihre Fingerakrobatik mit einer Videokamera aufzunehmen. Mittlerweile hat auch die Werbeindustrie die witzige Fingerakrobatik für sich entdeckt, und Lilach Chen ist in Europa und Asien unterwegs, um ihre Finger für verschiedene Produkte tanzen zu lassen.

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Kurznachrichten
Montag, 27. Januar 2014
+++ Der Antisemitismus nimmt weltweit rapide zu. Das geht aus einer Studie hervor, die Minister Naftali Bennett vorlegte. Zum diesjährigen Internationalen Holocaust-Gedenktag sind 63 Knesset-Abgeordnete nach Auschwitz gereist. Sie haben heute das ehemalige Vernichtungslager der Nazis besucht (Foto). +++ Israel hat 1000 Tonnen Zement für zivile Bauprojekte in den Gazastreifen geliefert. Die dortigen Palästinenser hatten kein Baumaterial mehr erhalten, nachdem Israels Sicherheitskräfte unter der Gazastreifen-Grenze im Oktober einen 1,7 Kilometer langen Tunnel entdeckt haben. Er diente dem Schmuggel von Waffen und Drogen und war mit israelischem Zement gebaut worden. +++
Palästinenser in Damaskus: “Ich will die israelische Staatsbürgerschaft”
Freitag, 24. Januar 2014
Im syrischen Bürgerkrieg sind bislang 2000 Palästinenser ums Leben gekommen. Besonderes Leid herrscht in dem von syrischen Regierungstruppen eingeschlossenen palästinensischen Flüchtlingslager Yarmuk, das sich schon seit Monaten unter Belagerung befindet.Ein Video, das in diesem Lager während einer Beerdigungsprozession gedreht wurde, zeigt, wie schwer die Situation für die Menschen ist. Ein Mann sagt frei heraus, er wolle israelischer Staatsbürger werden, denn Israel sorge für seine Bürger...
Al Kaida Zelle in Israel ausgehoben
Freitag, 24. Januar 2014
In Israel sind am Mittwoch drei Araber aus dem Ostteil Jerusalems verhaftet worden, die von Al Kaida angeworben eine Reihe von großangelegten Anschlägen geplant hatten. Unter den anvisierten Anschlagszielen befindet sich das Jerusalemer Kongresszentrum, die US-Botschaft in Tel Aviv und ein öffentlicher Bus der Linie zwischen Jerusalem und Maale Adumim. Zusätzlich zu den Anschlägen planten die Al Kaida Terroristen, auf Leute zu schießen, die sich wehren oder zu Hilfe eilen.
„Lieber einen Boykott hinnehmen als Raketen!“
Freitag, 24. Januar 2014
,,Wir befinden uns zweifellos inmitten eines politischen Erdbebens in unserer Region“, warnte Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon (64) auf einer Wirtschaftskonferenz. „Die Staatsführer im Westen begehen konzeptionelle Fehler, wenn sie zu wissen meinen, was für den Nahen Osten gut ist. Das größte Problem ist die Erziehung...
Kurznachrichten
Freitag, 24. Januar 2014
Premierminister Netanjahu hat in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Israel eine Nation der Innovationen genannt und erklärt, dass die Beseitigung der iranischen Nuklearbedrohung dem Friedensprozess im Nahen Osten dienen würde. +++ Einer Umfrage zufolge wollen die meisten Israelis Knessetmitglied Reuven Rivlin (Likud Partei) als neuen Präsidenten, wenn Schimon Peres’ Amtsperiode im Sommer ausläuft. Nach Rivlin (28%) können sich viele auch Nobelpreisträger Dan Shechtman (25%) und einige den Vorsitzenden der Jewish Agency, Natan Sharansky (7%) vorstellen.
Kanadas Ministerpräsident Harper, ein seltener Freund Israels
Donnerstag, 23. Januar 2014
Während einer Pressekonferenz am Dienstag sprach der kanadische Ministerpräsident Steven Harper seine Verwunderung darüber aus, dass er immer wieder dazu aufgefordert wird, Israel zu kritisieren, während die Probleme seines Landes mit anderen Staaten niemanden zu interessieren scheinen.
Das ist kein Kinderspielzeug!
Donnerstag, 23. Januar 2014
Am Dienstang Abend wurde an einem Grenzübergang im Jordantal ein Maschinengewehr in einem Kinderrucksack gefunden. Bei einer Routineinspektion am Kontrollpunkt schien der arabische Fahrer etwas unruhig und die Soldaten überprüften seinen Wagen daraufhin etwas genauer. Bei der Suche fanden sie dann das Maschinengewehr und die dazugehörige Munition in dem Rucksack.
Israel Video des Tages: Das Hisbollah Baby
Donnerstag, 23. Januar 2014
Ein Fernsehsender der Hisbollah im Libanon hat über ein neugeborenes Baby berichtet, welches sofort nach der Geburt mit der Uniform der Terrorgruppe bekleidet wurde. „Militärkleidung ist das Erste, was den Körper dieses kleinen Kindes berührt hat“, sagte der Reporter und fügte hinzu, „Das Baby Mahdi ist ein potenzieller Widerstandskämpfer.“
Gelobtes Land, sauberes Land?
Donnerstag, 23. Januar 2014
Die Tagespolitik in Israel interessiert sich kaum für Umweltaspekte. Im Vergleich zu westlichen Staaten haben Umweltthemen im Gelobten Land nur wenig Glanz. Seit der Staatsgründung konzentrieren sich Politik und Gesellschaft auf den Aufbau Israels, und das leider oft auf Kosten der Umwelt. Wenn heute in Deutschland nur noch ein Prozent aller Abfälle deponiert wird, so sind es in Israel noch immer 80 Prozent. Bisher band der Schutz des Lebens der Bürger so viele Kräfte, dass der Umweltschutz zu kurz kam. Israel Heute sprach mit Umweltminister Amir Peretz.
Christen in Nazareth werden von Moslems gewarnt
Mittwoch, 22. Januar 2014
In Nazareth, der Heimatstadt Jesu, werden Christen neuerdings von Moslems gewarnt, die Grenzen ihres traditionellen Platzes im Nahen Osten nicht zu überschreiten (Stichwort: Dhimmi). Eine große Anzeige im Stadkern zeigt ein israelisches Stopschild neben der englischen Übersetzung eines Verses aus dem Koran, der Christen (und Juden) dazu auffordert, nur die „Wahrheit“ in Bezug auf Allah zu sagen...
IDF-Vergeltungsangriff im Gazastreifen
Mittwoch, 22. Januar 2014
Bei einem Vergeltungsangriff der israelischen Luftstreitkräfte ist ein Terrorist getötet worden, der maßgeblich an Raketenangriffen auf Israel beteiligt war, darunter auch der Raketenangriff kurz nach der Beerdigung des ehemaligen Ministerpräsidenten Ariel Scharon vor wenigen Tagen. Der 22-jährige Terrorist, der schon weitere Angriffe auf Israel geplant hatte, war ein hochrangiges Mitglied des militärischen Arms der linksgerichteten Befreiungsfront Palästinas.
Wie die Medien manipuliert werden
Mittwoch, 22. Januar 2014
Die effektivste Waffe der Palästinenser sind die internationalen Medien. Der jahrzehntelange Konflikt mit Israel hat die palästinensischen Führer und ihre Propagandisten zu Meistern der Manipulation werden lassen. Im neuesten Beispiel hat es die Hamas erstaunlicherweise geschafft, nicht wenige Medienmacher davon zu überzeugen, dass Israel für Naturgewalten verantwortlich sei...
Israel-Video des Tages: Die neuen TV-Nachrichten
Mittwoch, 22. Januar 2014

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um Chemienobelpreisträger Dan Shechtmans Ambitionen, im kommenden Juli Israels Präsident zu werden und den 65. Geburtstag der Knesset. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Wieder Raketen auf Israels Süden
Dienstag, 21. Januar 2014
Am späten Montag Abend sind drei Raketen aus dem Gazastreifen auf Israels Eshkol Region abgefeuert worden. Die Raketen schlugen auf freiem Gelände ein, niemand kam zu Schaden. Nur wenige Stunden zuvor berichteten Anwohner Eilats von zwei lauten Explosionen in der Stadt. Soldaten und Polizeikräfte durchsuchen seither das Gebiet und konnten bereits eine Rakete, die am Stadtrand Eilats eingeschlagen ist, ausfindig machen. Verteidigungsminister Mosche Yaalon (im Bild) hat die Terroristen gewarnt, man werde Angriffe auf Israel nicht dulden.
Israelische Wirtschaftsgrößen wollen Friedensvertrag
Dienstag, 21. Januar 2014
Rund 100 der erfolgreichsten israelischen Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft haben sich zusammengetan, um gemeinsam Premierminister Benjamin Netanjahu aufzufordern, „dringend“ einen Friedensvertrag mit den Palästinensern unter Dach und Fach zu bringen. Die israelischen Wirtschaftsfachleute werden von palästinensischen Kollegen unterstützt. Die Gruppe selbst bezeichnet sich nicht als politisch, ist aber der Meinung, dass eine Zweistaatenlösung sowohl für die israelische als auch die palästinensische Wirtschaft und die Geschäfte eine Notwendigkeit darstelle.
Marokko: König bittet Juden um Gebet für Regen
Dienstag, 21. Januar 2014
Der marokkanische König Mohammed VI. hat sich aufgrund von Expertenmeinungen, die eine heftige Dürre für das Jahr 2014 vorhersagen, an die Juden im Land gewandt. Er bat die jüdischen Rabbis um Gebete für Regen. Laut Medien besitzt Mohammed VI. Kenntnis darüber, dass es im jüdischen Glauben ein besonderes Gebet um Regen gibt, was nun im Interesse des Landes rezitiert werden soll.
Wem gehört die Wüste?
Dienstag, 21. Januar 2014
Im Süden Israels leben staatlichen Angaben zufolge 220.000 Beduinen, im Norden 80.000. Die Beduinen sind israelische Staatsbürger, manche dienen in der Armee. Nun behaupten sie, dass der Staat Israel ihnen den Krieg erklärt habe, weil man mit der wilden Zersiedelung der Wüste Schluss machen will...
Gasunglück in Jerusalem
Montag, 20. Januar 2014
Im Süden Jerusalems hat sich in der Nacht zum Montag ein tragisches Unglück ereignet, bei dem drei Menschen starben und mindestens 15 weitere verletzt wurden. Auslöser der gewaltigen Explosion im Stadtteil Gilo war ein Gasbehälter im dritten Stock eines Wohnhauses. Ein zweijähriger Junge und seine Eltern kamen ums Leben. Die Explosion war so stark, dass sogar Nachbarhäuser beträchtlich beschädigt wurden, das Haus selber ist einsturzgefährdet.
Neuer Verhaltenskodex für Knessetmitglieder
Montag, 20. Januar 2014
Knessetmitglied Miki Rosenthal (Arbeitspartei) und Knessetkomitee-Vorsitzender Zach Hanegbi (Likud-Beteinu) wollen parteiübergreifend einen neuen Verhaltenskodex für Knessetmitglieder einführen. Einer der Gründe ist das schwindende Ansehen der Politiker innerhalb der Bevölkerung. „Ich hoffe, dass die neuen Verhaltensregeln auch das Vertrauen in die Politiker erneuern“, erklärte Rosenthal.
Kurznachrichten
Montag, 20. Januar 2014
Die Bauarbeiten am neuen Internationalen Timna Flughafen im Süden Israels gehen gut voran. Nach Beendigung der Bauarbeiten, voraussichtlich im Jahr 2016, soll der Flughafen in Eilat geschlossen werden. +++ In Aschdod ist am Sonntag das Raketenabwehrsystem “Eiserne Kuppel” installiert worden. +++ Israel hat am Sonntag die Überreste von 36 in Israel beerdigten palästinensischen Terroristen in die Palästinensischen Autonomiegebiete überführen lassen.
UNO ruft Jahr der Solidarität mit den Palästinensern aus
Freitag, 17. Januar 2014
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon (Archivbild: Ban Ki-moon (l.) mit Mahmud Abbas) hat am Donnerstag den Beginn des Internationalen Jahres der Solidarität mit dem palästinensischen Volk ausgerufen. Ron Prosor, der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen hat die Deklaration dieses Internationalen Jahres für Solidarität mit den Palästinensern derweil missbilligt. In seiner Rede begründete Prosor: „Die UN wird als Werkzeug im Dienste der palästinensischen Propaganda missbraucht. Statt die palästinensische Aufwiegelungs-Kampagne gegen Israel zu beenden, bietet die UN den palästinensischen Darbietungen für die Medien auch noch eine Bühne.“
Netanjahu in Amman
Freitag, 17. Januar 2014
Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich am Donnerstag überraschend mit Jordaniens König Abdullah in der jordanischen Hauptstadt Amman getroffen. Im Gespräch ging es weitestgehend um die anhaltenden israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen sowie um Wirtschaftsbeziehungen beider Länder.
Kurznachrichten
Freitag, 17. Januar 2014
Im Bild: Israels Präsident Schimon Peres zu Besuch auf der gerade eröffneten landwirtschaftlichen Ausstellung in Arava, bei der innovative landwirtschaftliche Entwicklungen vorgestellt werden. Sehen Sie dazu auch das Israel Video des Tages! +++ Israels Energieminister Silvan Schalom ist am Freitag mit einer offiziellen israelischen Delegation in Abu Dhabi eingetroffen. +++ Während die UNO das Jahr der Solidarität mit den Palästinensern ausruft, wird eine geplante Ausstellung über 3500 Jahre jüdischer Verbindungen zum Land Israel von den Vereinten Nationen abgesagt...
Afrikas Liebesaffäre mit Israel
Freitag, 17. Januar 2014
Als ein afrikanischer Staatschef auf dem Luftweg nach Israel war, wurde er aufgefordert: „Wenn du umkehrst, zahle ich dir 150 Millionen Dollar.“ Das Angebot kam von Gaddafi. Husni Mubarak ging so weit, Israelbesuchern zu drohen. So wurden die Beziehungen zwischen afrikanischen Staaten und Israel torpediert. Aber seit Ausbruch des „arabischen Frühlings“ hat sich alles geändert. In den vergangenen zwei Jahren haben über 50 Staatsoberhäupter vom afrikanischen Kontinent den Judenstaat besucht. Ein hochrangiger Beamter aus dem israelischen Außenministerium erzählt Israel Heute die Hintergründe.
Israel Video des Tages: Landwirtschaft in der Arava Wüste
Freitag, 17. Januar 2014
Das heutige Video der US-Botschaft in Tel Aviv zeigt erstaunliche Errungenschaften Israels auf dem Gebiet der Landwirtschaft in der Arava-Wüste. Hier kann man mit eigenen Augen sehen, wie die Wüste wieder zum Leben erwacht!
Raketen auf Aschkelon
Donnerstag, 16. Januar 2014
Mindestens fünf Raketen sind in der Nacht zum Donnerstag vom Gazastreifen aus auf die israelische Küstenstadt Aschkelon abgefeuert worden. Das Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel” hat die Raketen im Flug abgefangen und zerstört. Trotzdem kontrolliert die israelische Armee zur Zeit das Gebiet auf weitere mögliche Raketeneinschläge.
Religiöse Anfeindungen auf Rekordhoch
Donnerstag, 16. Januar 2014
Das Pew Reseach Center hat eine neue Studie veröffentlicht, nach der Gewalt und Diskriminierung gegen religiöse Gruppen seitens der Regierung und rivalisierenden Glaubensrichtungen weltweit, ausgenommen in Amerika, einen neuen Höchststand erreicht hat.
Westjordanland: Wieder Attacken auf jüdische Siedler
Donnerstag, 16. Januar 2014
Palästinenser haben in Mittwoch Nacht nahe Nablus, im sogenannten Westjordanland, auf ein israelisches Auto geschossen. Der Fahrer wurde nicht verletzt, sein Auto wurde jedoch beschädigt. Meldungen des Israel Radios zufolge durchkämmen Sicherheitskräfte derzeit die Region nach den Verdächtigen. Bei einem weiteren aktuellen Zwischenfall ist südlich von Hebron ein israelisches Auto von palästinensischen Steinewerfern attackiert worden. Die Insassen des Autos kamen mit dem Schrecken davon.
Israel Video des Tages: Mit beiden Händen
Donnerstag, 16. Januar 2014
Zum heutigen Tu Bischvat Feiertag werden in Israel traditionell Bäume gepflanzt. Vor allem in den Anfangsjahren des jüdischen Staates galt es mit beiden Händen zuzugreifen und das Land aufzubauen. Dieses Video zeigt Bilder der ersten Jahre Israels und wie alle gemeinsam anpackten, das Lied „Mit beiden Händen“ beschreibt wie tüchtig das Volk war. Alt und jung, groß und klein, alle pflanzten Bäume und heute sehen wir die Früchte der Anstrengung der ersten Jahre im schönen Israel.
Knesset feiert 65. Geburtstag
Mittwoch, 15. Januar 2014
Das israelische Parlament, die Knesset, hat anlässlich seines 65. Jahrestages seine Türen für Gäste geöffnet. Am Dienstag kamen 4000 Besucher, die einmal ein Blick in das historische Gebäude werfen und der Debatte über die Rolle der Legislative in der Demokratie zuhören wollten. Im Bild: Der stellvertretende Bildungsminister Avi Warzmann liest im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen anlässlich des Knesset-Jubiläums Kindern aus einem Buch vor.
Neue Studie: Palästinenser in Sachen Friedensverhandlungen pessimistisch
Mittwoch, 15. Januar 2014
Nur die Hälfte der Palästinenser begrüßen einer neuen Studie zufolge die Friedensverhandlungen mit Israel. Die bei 1270 Palästinensern durchgeführte Befragung des Palästinensischen Zentrums für Umfragen ergab desweiteren, dass 70 % eher pessimistisch in Bezug auf die Friedensgespräche mit Israel sind. 68 % sagen, es gäbe in den nächsten fünf Jahren keine oder nur sehr geringe Chancen für einen palästinensischen Staat... Im Bild: Palästinensische Pfadfinder marschieren auf dem Tempelberg vor dem Felsendom anlässlich des “Maulid”-Festes, der Geburt des Propheten, am 13. Januar 2014.
Kurznachrichten
Mittwoch, 15. Januar 2014
Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier zu Besuch in Israel: Zunächst hieß es, er könne sich aufgrund der Beisetzung Ariel Scharons nicht wie ursprünglich geplant mit seinen Amtskollegen vor Ort treffen. Jetzt wurde jedoch noch ein Meeting mit Israels Außenminister Avigdor Liebermann (Bild) möglich gemacht. +++ Die Einwohner- und Immigrationsbehörde hat eine Liste der häufigsten Namen im Land zusammengestellt. Demnach sind die fünf gebräuchlichsten Nachnamen in Israel Cohen, Levy, Misrachi, Peres und Biton. +++ Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor, hat am Dienstag offiziell beim Sicherheitsrat und bei UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Beschwerde über den Raketen-Beschuss aus Gaza eingelegt.
Israel Video des Tages: Gastarbeiterin ist Gewinnerin diesjähriger „X Factor“ Staffel
Mittwoch, 15. Januar 2014
Es ist eine kleine Sensation in Israel: Eine Gastarbeiterin aus den Philippinen hat die israelische Version der Talentshow „X Factor“ gewonnen. Die nur 1,50 Meter kleine Powerfrau galt zwar von Anfang an als Favoritin, musste sich jedoch gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen...
Verteidigungsminister Ya'alon: Kerry soll uns alleine lassen
Dienstag, 14. Januar 2014
Der israelische Verteidigungsminister Moshe Ya'alon (Foto, links) hat den amerikanischen Außenminister John Kerry scharf kritisiert. Er wünsche Kerry, dass dieser den Friedensnobelpreis gewinne und Israel in Ruhe lasse. Kerry könne ihn nicht über den aktuellen Konflikt mit den Palästinensern belehren. Ya'alon äußerte sich skeptisch zu den aktuellen Friedensbemühungen der Amerikaner: „Der Sicherheitsplan, den sie uns vorgelegt haben, ist das Papier nicht wert, auf dem er steht“, meinte der frühere Armeechef.
Hamas-Innenminister: In acht Jahren ist Israel zerstört
Dienstag, 14. Januar 2014
Fathi Hammad, der Innenminister der radikal-islamistischen Hamas im Gazastreifen, hat dem Staat Israel ein baldiges Ende vorhergesagt. „Wir sind mit allen unseren Führern und Soldaten hinter den Zionisten her. Ihnen bleiben nur acht Jahre im Land Palästina, dann kommt ihr großer Untergang“, prophezeite Hammad während einer Militärparade der Hamas im Gazastreifen. Dort beging die Hamas den fünften Jahrestag der israelischen Militäroperation „Gegossenes Blei“.
Letzter Salut für Ariel Scharon: Zwei Raketen aus Gaza
Dienstag, 14. Januar 2014
Während Ariel Scharon am Montag im Süden Israels beerdigt wurde, hat ein Erdbeben den Norden des Landes erschüttert. Das Beben war im nördlichen Galiläa deutlich zu spüren, richtete aber keine Schäden an. Es hatte eine Stärke von 3.5 auf der Richterskala. Kurz nach dem Ende der Bestattungszermonie auf Scharons Farm in der Negev-Wüste (Foto) feuerten Terroristen aus dem Gazastreifen zwei Raketen auf Israel ab, die jedoch auf freiem Gelände einschlugen und keine Schäden verursachten. Die israelische Luftwaffe griff daraufhin den Gazastreifen an.

Israel-Video des Tages: Die neuen TV-Nachrichten
Dienstag, 14. Januar 2014

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um den Tod des früheren Regierungschefs Ariel Scharon. Außerdem: Die Chancen für einen Frieden mit den Palästinensern sinken.Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Israels Luftwaffe greift Ziele im Gazastreifen an
Montag, 13. Januar 2014
Die israelische Luftwaffe hat am Abend mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Es handelt sich um eine Vergeltungsaktion für die beiden Raketen, die palästinensische Terroristen kurz nach dem offiziellen Ende der Beisetzungsfeier von Ariel Scharon abgefeuert hatten. Scharons Grabstätte liegt nur wenige Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Ziele der israelischen Luftangriffe waren offenbar ein Militärlager der Hamas im Zentrum des Gazastreifens sowie eine Einrichtung der Hamas im Süden. Über Schäden und Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.
Scharon-Beisetzung: Erdbeben und zwei Raketen aus Gaza
Montag, 13. Januar 2014
Während Ariel Scharon im Süden Israel beerdigt wurde, hat ein Erdbeben den Norden des Landes erschüttert. Das Beben war im nördlichen Galiläa deutlich zu spüren, richtete aber keine Schäden an. Es hatte eine Stärke von 3.5 auf der Richterskala. Gegen Ende der Bestattungszermonie auf Scharons Farm in der Negev-Wüste feuerten Terroristen aus dem Gazastreifen zwei Raketen auf Israel ab, die jedoch auf freiem Gelände einschlugen und keine Schäden verursachten.
Die Welt nimmt Abschied von Arik, dem Löwen
Montag, 13. Januar 2014
Einer der größten Feldherrn und Anführer des jüdischen Volkes wird heute zu seiner letzten Ruhestätte gebracht: Ariel Scharon, der am Samstag im Alter von 85 Jahren gestorben war, wird heute auf seiner geliebten Ranch beigesetzt. „Arik, der Löwe“ wird auf dem Windröschen-Hügel bestattet, einer Anhöhe auf seiner Bergahorn-Farm, neben dem Grab seiner Frau Lily. Zuvor gab es heute eine Trauerfeier vor der Knesset, an der Vertreter zahlreicher befreundeter Staaten teilnahmen. Die amerikanische Delegation wurde von US-Vizepräsident Joe Biden angeführt, Deutschland wird durch Außenminister Frank-Walter Steinmeier vertreten.
Beschimpfungen und Freudenfeste in der arabischen Welt
Montag, 13. Januar 2014
Die arabische Welt hat auf den Tod Ariel Scharons mit unverhohlener Schadenfreude reagiert. Von Kairo über Dubai bis in den Gazastreifen gab es einen regelrechten Wettbewerb, wer Scharon am tiefsten herabsetzen und beleidigen konnte. Vereinzelt gab es auch Jubelfeiern auf den Straßen. Im Libanon gab es Salutschüsse, das Fernsehprogramm des Hisbollah freute sich über den „Tod eines Kriminellen.“ Scharon wurde als „Schlächter im besetzten Palästina bezeichnet“. In Gaza riefen die Menschen: „Scharon, fahre zur Hölle!“
Tausende trauern am Sarg Scharons vor der Knesset
Montag, 13. Januar 2014
Der Sarg von Ariel Scharon ist am Sonntag auf dem Platz vor dem israelischen Parlament aufgebahrt worden. Staatspräsident Shimon Peres legte als erster einen Kranz nieder. Tausende nutzten die Gelegenheit, sich von ihrem früheren Regierungschef zu verabschieden. Viele aktive und ehemaligen Soldaten kamen zu dem mit einer israelischen Fahne bedeckten Sarg. Scharon gilt als einer der größten Feldherrn in der Geschichte des jüdischen Staates. MIT BILDERGALERIE
Abbas: Wir machen keinerlei Zugeständnisse wegen Jerusalem
Montag, 13. Januar 2014
Die Chancen auf ein baldiges Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern sind am Wochenende gesunken. In einer flammenden Rede vor mehreren hundert Anhängern in Ramallah unterstrich Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, es werde keinen Frieden mit Israel geben, wenn Ost-Jerusalem nicht die Hauptstadt des neuen Palästinenserstaates werde. Außerdem wiederholte er seine Weigerung, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, wie dies Regierungschef Benjamin Netanjahu gefordert hatte.
BILDERGALERIE: Tausende am Sarg Scharons vor der Knesset
Sonntag, 12. Januar 2014
Der Sarg von Ariel Scharon ist heute auf dem Platz vor dem israelischen Parlament aufgebahrt worden. Staatspräsident Shimon Peres legte als erster einen Kranz nieder. Die Bevölkerung Israels hat heute die Möglichkeit, sich von ihrem früheren Regierungschef zu verabschieden. Ariel Scharon war am Samstag im Alter von 85 Jahren in Tel Aviv gestorben. Morgen wird er auf seiner Farm in der Negev-Wüste beigesetzt. BILDERGALERIE
Staatsbegräbnis für Ariel Scharon – Palästinenser feiern seinen Tod
Sonntag, 12. Januar 2014
Israel verabschiedet sich von einer seiner größten Führungspersönlichkeiten mit einem Staatsbegräbnis. Ariel Scharon, der am Samstag im Alter von 85 Jahren gestorben ist, wird am Montag an der Seite seiner Ehefrau beerdigt. Bereits heute wird Scharons Sarg vor der Knesset aufgestellt, damit die Bevölkerung Abschied nehmen kann. Während Israel trauert, jubeln die Palästinenser im Gazastreifen und verteilten Süßigkeiten als Zeichen der Freude über Scharons Tod (Foto).
EILMELDUNG: Ariel Scharon ist tot
Samstag, 11. Januar 2014
Ariel Scharon ist tot. Der frühere israelische Regierungschef starb heute im Alter von 85 Jahren in einem Krankenhaus in der Nähe von Tel Aviv. Er hatte nach einem schweren Schlaganfall acht Jahre im Wachkoma gelegen.
Ariel Scharon: Israel nimmt Abschied von einem Kämpfer
Freitag, 10. Januar 2014
Er war einer der umstrittensten Regierungschefs in der Geschichte Israels: Ariel Scharon. Der General, Minister und Premierminister lag seit 2006 im Wachkoma. Seit Oktober verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Heute hieß es aus dem Krankenhaus, sein Tod sei nur noch eine Frage von Stunden. Familienangehörige seien an sein Bett gekommen, um Abschied zu nehmen von dem 85-jährigen Staatsmann, den seine Freunde „Arik“ nennen. Er selbst sah sich als Kämpfer, als Krieger – so nannte er auch seine Autobiographie.
Israel-Video des Tages: Das Leben des Ariel Scharon
Freitag, 10. Januar 2014

Er galt als harter Kämpfer, aber er liebte das Geigespielen. Er ging keiner lautstarken politischen Auseinandersetzung aus dem Weg, aber er genoss die Stille auf seiner Farm in der Negev-Wüste. Er war der größte Förderer der jüdischen Siedlerbewegung, aber er ließ die Siedler im Gazastreifen von der eigenen Armee vertreiben. Ariel Scharon- ein großer Führer Israels, aber auch einer der umstrittensten, ein Mann der Widersprüche. Nach seinem Schlaganfall im Jahr 2006 hat die israel heute-Fernsehredaktion mit historischen Originalaufnahmen ein Portrait zusammengestellt, das wir Ihnen heute als Video vorstellen.

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2013 ein Rekordjahr für Israels Tourismus
Freitag, 10. Januar 2014
Das vergangene Jahr hat Israel eine Rekordzahl von ausländischen Besuchern beschert. Das hat Tourismus-Minister Dr. Uzi Landau bekannt gegeben und verkündet: „Wir sind stolz darauf, dass trotz der angespannten Sicherheitslage in der Region so viele Touristen ins Heilige Land kamen.“ 3,5 Millionen Besucher weist die Statistik aus. Das bedeutet einen Zuwachs von 0,5 Prozent im Vergleich zu 2012. Beliebtestes Reiseziel in Israel war die Hauptstadt Jerusalem.
Mark Obama – Baracks unbekannter jüdischer Bruder
Freitag, 10. Januar 2014
Die Familiengeschichte des amerikanischen Präsidenten Barak Obama scheint genauso vielseitig zu sein wie der Präsident selbst. Tzach Yoked hat in der Tageszeitung Maariv aufgedeckt, dass einer seiner elf Halbbrüder, Mark Obama Ndesandjo, jüdisch ist. Er hat jedoch nur selten Kontakt mit seinem mächtigen Verwandten im Weißen Haus.
Schabbatlesung 11. Januar 2014
Freitag, 10. Januar 2014
Schabbat „BeSchalach“ - Als er ziehen ließ
Lesung: 2. Mose 13,17 – 17,16
Richter 4,4 – 5,31
Jerusalem: Archäologen verbünden sich mit Aktivisten
Donnerstag, 9. Januar 2014
In Jerusalem hat sich eine Gruppe prominenter israelischer Archäologen mit antizionistischen Aktivisten zusammengeschlossen. Sie gehen gemeinsam gegen Pläne der Regierung vor, am Rande der Altstadt ein neues Besucherzentrum zu errichten. Der Bau des „Kedem Compund“ würde alte Relikte zerstören, argumentieren sie. Doch wer ihren Aufruf genau liest, stellt fest, das ihre Motivation eine ganz andere ist: Der Bau diene dazu, „die Judaisierung Jerusalems weiter voranzutreiben“, kritisiert die Gruppe. Dass Juden Anspruch auf ihre Hauptstadt erheben, ist den Aktivisten also ein Dorn im Auge.
Palästinenser feuern drei Granaten ab – Luftschlag mit Drohne als Antwort
Donnerstag, 9. Januar 2014
Am Grenzzaun zum Gazastreifen sind heute morgen drei Granaten eingeschlagen. Sie wurden von zwei palästinensischen Terroristen offenbar gezielt auf israelische Soldaten abgefeuert. Die blieben unverletzt und schossen auf die beiden Angreifer. Beide wurden dadurch verletzt. Die israelische Luftwaffe griff mit einer unbemannten Drohne eine Terrorzelle im Gazastreifen an. Sie war nach Militärangaben gerade dabei, eine Rakete abzuschießen. Durch diesen Luftangriff gab es Verletzte, näheres wurde zunächst nicht bekannt. Rund um den Gazastreifen kommt es seit Wochen immer wieder zu Terrorattacken und Gegenschlägen.
Lebensmittelpreise in Israel sind extrem stark gestiegen
Donnerstag, 9. Januar 2014
Die Preise für Lebensmittel in Israel sind um ein Viertel höher als in Europa. Das hat eine Untersuchung ergeben, die vom israelischen Parlament veranlasst wurde. In den vergangenen acht Jahren haben sich Nahrungsmittel in Israel um 16 Prozent verteuert. In den westlichen Industriestaaten gab es im gleichen Zeitraum nur einen Anstieg um 1,8 Prozent. Die Verfasser des Berichts warnen vor einem weiteren drastischen Preisanstieg in Israel. Demnach könnten Lebensmittel um bis zu 200 Prozent teurer werden.
Israel-Video des Tages: Römerfestival in Cäsarea
Donnerstag, 9. Januar 2014

Die Römer sind zurück in Cäsarea: Zumindest für die Zeit des historischen Festivals, das am Hafen der Mittelmeerstadt (auf halbem Weg von Tel Aviv nach Haifa gelegen) stattfand. Die Gründung der Stadt geht auf König Herodes zurück. Jahrhundertelang war die Stadt, die im Neuen Testament mehrfach erwähnt wird, unter römischer Kontrolle. Daran erinnert das historische Festival, das Familien aus dem ganzen Land begeistert. Dieses englischsprachige Video zeigt Eindrücke des Festivals mit seinen römischen Soldaten, Kunsthandwerkern, Gauklern und Artisten.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 9. Januar 2014
+++ Rund 3000 Ultraorthodoxe haben in der Nähe des Friedhofs demonstriert, auf dem der frühere Oberrabbiner Ovadia Yosef begraben liegt. Sie verlangen längere Öffnungszeiten. Als die Polizei eine Kreuzung räumen wollte, warfen die Ultraorthodoxen Steine auf die Ordnungshüter und zündeten Autoreifen an. Drei Randalierer wurden festgenommen. +++ Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lehnt ein Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge komplett ab. Das gelte auch für den Vorschlag von US-Außenminister John Kerry, der 80.000 Palästinensern „als symbolische Geste“ ein Aufenthaltsrecht in Israel einräumen will. +++
Wunderbare Heilung einer Frau erstaunt ganz Israel
Mittwoch, 8. Januar 2014
Als Therese Daoud ins Tel Aviver Ichilov-Krankenhaus kam, wurde bei ihr ein riesiger bösartiger Krebs-Tumor festgestellt. Die Ärzte gaben ihr nur eine Überlebenschance, wenn sie sich das Bein amputieren lassen würde. Was sich dann während der folgenden Monate ereignete, hat nicht nur die Mediziner, sondern die ganze jüdische Nation sprachlos gemacht. „Wenn mir jemand die Geschichte von Thereses Wunderheilung vor ein paar Monaten erzählt hätte, hätte ich ihn für verrückt erklärt und in eine Psychiatrie einweisen lassen“, meinte Professor Yaakov Bickels, der Leiter der orthopädischen Onkologie im Ichilov-Krankenhaus. „Aber ich war hier und habe es mit meinen eigenen Augen gesehen.“
„Zehntausende Afrikaner in Israel sind keine Flüchtlinge“
Mittwoch, 8. Januar 2014
Knapp 60.000 Schwarzafrikaner setzen ihre Streiks und Protestaktionen fort, um in Israel als Asylbewerber anerkannt zu werden. Noch immer demonstrieren Zehntausende in Tel Aviv, andere kündigten gestern einen Protestmarsch nach Jerusalem an. In den internationalen Medien stoßen die Afrikaner auf große Sympathie. Aber warum werden diese Afrikaner, die illegal ins Heilige Land kamen, als „Flüchtlinge“ bezeichnet, während sie in Europa kritisch als arbeitssuchende Migranten bezeichnet werden?
Junge jüdische Siedler beinahe von Palästinensern gelyncht
Mittwoch, 8. Januar 2014
In der Nähe des biblischen Ortes Silo sind 14 junge jüdische Siedler verprügelt und beinahe gelyncht worden. Ältere Palästinenser stellten sich zwischen den Mob und die blutenden jungen Männer, die schließlich von israelischen Soldaten in Sicherheit gebracht wurden. Nach eigenen Angaben waren sie nicht in der Gegend, um die dortigen palästinensische Olivenhaine zu verwüsten, sondern unternahmen nur eine Wanderung. Die israelische Armee glaubt ihnen nicht.
Israel-Video des Tages: Die neuen TV-Nachrichten
Mittwoch, 8. Januar 2014

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um die geplanten Gaslieferungen an die Palästinenser. Außerdem: Bau einer Jesus-Statue in Nazareth geplant. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 8. Januar 2014
+++ Handelsminister Naftali Bennett und Justizministerin Tzipi Livni (Foto) streiten sich wegen eines möglichen Friedensabkommens mit den Palästinensern. Der nationalreligiöse Bennett unterstrich, seine „Haus Jehuda“-Partei werde die Regierung verlassen, wenn Israel sich auf die Grenzen von 1967 zurückziehe. Die liberale Livni, Verhandlungsführerin mit den Palästinensern, kritisierte hingegen, dass die rechten Politiker „auf jedem illegalen Siedlungs-Außenposten bestehen“ und damit Israels internationales Ansehen verspielten. +++ US-Außenminister John Kerry hat angeblich vorgeschlagen, dass 80.000 palästinensische „Flüchtlinge“ nach Abschluss eines Friedensabkommens nach Israel zurückkehren dürfen. +++
Israelische Araber wollen nicht im Staat „Palästina“ leben
Dienstag, 7. Januar 2014
Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft wollen nicht unter palästinensischer Herrschaft leben. Darüber berichten heute israelische Medien. Außenminister Avigdor Lieberman hatte vorgeschlagen, arabisch dominierte Städte in Israel einem künftigen Palästinenserstaat zu überlassen und dafür die großen jüdischen Siedlungsblöcke nach Israel einzugliedern. Gegen diesen Vorschlag laufen jetzt die betroffenen Araber Sturm: Sie seien Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft und wollten dies auch bleiben.
Bethlehem: Terror mit Granate und einer Rohrbombe
Dienstag, 7. Januar 2014
Die Serie palästinensischer Terrorangriffe gegen Israelis reißt nicht ab. Nahe Bethlehem kam es zu zwei Vorfällen, die zeigen, mit welch hohem Gewaltpotenzial Juden in ihrer Heimat attackiert werden. Auf einen Parkplatz beim Grab Rahels (Foto), nördlich von Bethlehem, wurde am Montag eine Rohrbombe geworfen. Bei ihrer Explosion erlitt ein Passant Schnittwunden im Gesicht. Zuvor hatten Terroristen eine Eigenbau-Granate auf eine israelische Militärstellung bei Bethlehem abgefeuert. Dabei wurde niemand verletzt.
Israel-Video des Tages: Beten hinter Mauern und Stacheldraht
Dienstag, 7. Januar 2014

Zwischen Jerusalem und Bethlehem liegt das Grab von Rahel, einer der Erzmütter Israels. Die jüdische Pilgerstätte liegt in einem Gebiet, das die Palästinenser für sich beanspruchen. Entsprechend hoch sind dort die Sicherheitsvorkehrungen: Rahels Ruhestätte ist eingekesselt von meterhohen Betonmauern und Stacheldraht, die Grenzpolizei ist rund um die Uhr präsent. Muslime behaupten, das Gelände sei ursprünglich keine jüdische Stätte, sondern eine Moschee – aus Sicht von Historikern eine absurde Behauptung, doch die angespannte Stimmung wird dadurch noch weiter angeheizt. Mehr zur Situation an Rahels Grabstätte finden Sie in der Januar-Ausgabe des israel heute-Magazins.

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Kurznachrichten
Dienstag, 7. Januar 2014
+++ Die Palästinenser sind die ersten, die von den riesigen Erdgasfunden vor der israelischen Küste profitieren. Die palästinensische Firma „Power Generation“ hat mit dem israelischen Gaskonzern Leviathan einen Vertrag abgeschlossen. Er sichert ihr den Bezug von 4,75 Milliarden Kubikmeter Gas im Wert von 1,2 Milliarden Euro über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Palästinenser planen den Bau eines Gaskraftwerks zur Stromerzeugung in der Nähe von Dschenin. +++ Mit harschen Worten hat Israels früherer Regierungschef Ehud Olmert den amtierenden Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu kritisiert. Olmert sagte, wer jetzt keinen schnellen Frieden mit den Palästinensern schließe, sei ein „Idiot“. +++
Lieberman: Kein Recht auf Rückkehr für die Palästinenser
Montag, 6. Januar 2014
Keinem einzigen Palästinenser dürfe im Rahmen eines Friedensabkommens ein Rückkehrrecht zugesichert werden. Das erklärte Israels Außenminister Avigdor Lieberman (Foto), während sein amerikanischer Amtskollege John Kerry am Wochenende weiter zwischen Jerusalem und Ramallah pendelte, um die Friedensgespräche voran zu bringen. Lieberman lehnte somit eine Kernforderung der Palästinenser ab. Er warnte, dass mindestens drei Millionen Palästinenser in den neuen Staat „Palästina“ einwandern wollten. Israel würde dann international unter Druck gesetzt, mindestens einen Teil davon aufzunehmen.
Tausende Asylbewerber aus Afrika protestieren in Tel Aviv
Montag, 6. Januar 2014
Rund 30.000 Asylbewerber, die meisten aus dem Sudan und aus Eritrea, sind am Sonntag nach Tel Aviv geströmt. Sie wehren sich gegen die Ablehnung ihrer Asylanträge, die zeitweilige Inhaftierung von Flüchtlingen und deren Abschiebung. Die Asylbewerber haben angekündigt, dass sie sich an die ausländischen Botschaften in Tel Aviv sowie an die Vereinten Nationen wenden wollen, um von dort Hilfe zu erfahren. Der Konflikt schwelt seit Monaten: Nachdem sich Tausende von muslimischen Afrikanern im Süden von Tel Aviv angesiedelt hatten, war es dort zu Protesten der jüdischen Einwohner gekommen.
Israel-Video des Tages: Schalom, Mirembe!
Montag, 6. Januar 2014

Die jüdische Abayudaya-Gemeinde in Uganda und die israelische Künstlerin Irene Orleansky haben zusammen das Projekt „Schalom, Mirembe!“ gestaltet. Es ist Teil einer Musiksammlung von Juden aus Afrika und Asien. Lassen Sie sich begeistern von den jüdisch-afrikanischen Rhythmen!

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Kurznachrichten
Montag, 6. Januar 2014
+++ Heute feiert die orthodoxe Christenheit die Geburt Jesu, ihr Weihnachtsfest, das mit einem pompösen Einzug ihrer Patriarchen in Bethlehems Geburtskirche beginnt. Vor Beginn der Feierlichkeiten wird noch fleißig gebaut: Italienische Arbeiter (Foto) reparieren derzeit das Jahrhunderte alte Dach der Geburtskirche. +++ Das israelische Kabinett hat grünes Licht für den Bau einer neuen Eisenbahnlinie von Beersheva nach Eilat gegeben. Die quer durch die Wüste geplanten Gleise stoßen auf Kritik von Umweltschützern. +++
Lieberman: Kein Recht auf Rückkehr für die Palästinenser
Sonntag, 5. Januar 2014
Keinem einzigen Palästinenser dürfe im Rahmen eines Friedensabkommens ein Rückkehrrecht zugesichert werden. Das erklärte Israels Außenminister Avigdor Lieberman (Foto), während sein amerikanischer Amtskollege John Kerry am Wochenende weiter zwischen Jerusalem und Ramallah pendelte, um die Friedensgespräche voran zu bringen. Lieberman lehnte somit eine Kernforderung der Palästinenser ab. Er warnte, dass mindestens drei Millionen Palästinenser in den neuen Staat „Palästina“ einwandern wollten. Israel würde dann international unter Druck gesetzt, mindestens einen Teil davon aufzunehmen.
Tausende Asylbewerber aus Afrika protestieren in Tel Aviv
Sonntag, 5. Januar 2014
Rund 15.000 Asylbewerber, die meisten aus dem Sudan und aus Eritrea, sind am Sonntag nach Tel Aviv geströmt. Sie wehren sich gegen die Ablehnung ihrer Asylanträge, die zeitweilige Inhaftierung von Flüchtlingen und deren Abschiebung. Die Asylbewerber haben angekündigt, dass sie sich an die ausländischen Botschaften in Tel Aviv sowie an die Vereinten Nationen wenden wollen, um von dort Hilfe zu erfahren. Der Konflikt schwelt seit Monaten: Nachdem sich Tausende von muslimischen Afrikanern im Süden von Tel Aviv angesiedelt hatten, war es dort zu Protesten der jüdischen Einwohner gekommen.
Luftschlag nach Raketenangriff - Mutmaßliche Bombenleger verhaftet
Freitag, 3. Januar 2014
An der Grenze zum Gazastreifen kehrt keine Ruhe ein. Am Donnerstagabend haben islamistische Terroristen erneut eine Kassam-Rakete abgeschossen, die in Israel einschlug. Sie explodierte auf freiem Feld, ohne Schäden anzurichten. Die israelische Luftwaffe antwortete mit Angriffen auf Raketenstellungen und Beobachtungsposten der Hamas. Es gab keine Verletzten. Die israelischen Sicherheitsbehörden melden zudem einen Erfolg im Kampf gegen den Terror: Sie haben 14 Männer verhaftet, die für das Bombenattentat auf einen Bus in Bat Yam bei Tel Aviv (Foto) verantwortlich sein sollen.
Netanjahu zweifelt am Willen der Palästinenser zum Frieden
Freitag, 3. Januar 2014
„In Israel wachsen die Zweifel, dass die Palästinenser tatsächlich einen Frieden anstreben.“ Das erklärte Regierungschef Benjamin Netanjahu bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Außenminister John Kerry in Jerusalem. Netanjahu kritisierte scharf, dass Palästinenserpräsident Abbas die von Israel freigelassenen Terroristen als „Helden“ begrüßt habe. Wie könne Abbas behaupten, er wende sich gegen Terrorismus, wenn er die Mörder von unschuldigen Männern und Frauen zu Helden glorifiziere, fragte Netanjahu. Kerry ging darauf nicht ein, sondern erklärte, der Frieden sei keine unmögliche Mission. Er werde in den nächsten Tagen mit beiden Seiten intensive Vermittlungsgespräche führen.
Israel-Video des Tages: Tränen an der Klagemauer
Freitag, 3. Januar 2014

Als sie zum ersten Mal in ihrem Leben die Jerusalemer Klagemauer sehen, haben sie Tränen in den Augen: 29 jüdische Studentinnen und Studenten aus Sydney, Australien, werden diese Momente wohl ihr Leben lang nicht mehr vergessen. Unser heutiges Video zeigt die Ankunft der Gruppe auf dem Ben-Gurion-Flughafen und ihren bewegenden Besuch an der heiligsten Stätte des Judentums. Um es spannend zu machen, banden sie sich Augenbinden um – und waren überwältigt, als sie sie abnahmen.

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Kurznachrichten
Freitag, 3. Januar 2014
+++ Mehr als 300 Demonstranten haben anlässlich des Besuchs von US-Außenminister Kerry in Jerusalem demonstriert (Foto). Sie forderten die Freilassung des israelischen Spions Jonathan Pollard (59). Er war 1985 in den USA verhaftet worden und sitzt seither im Gefängnis.+++ Der Gesundheitszustand des ehemaligen Ministerpräsidenten Ariel Sharon, der seit acht Jahren im Koma liegt, verschlechtert sich weiter. Hinter den Kulissen werden bereits Vorbereitungen für ein Staatsbegräbnis getroffen. +++ Die tschechische Polizei fand heraus, dass in der Residenz des palästinensischen Botschafters, der vor zwei Tagen in seiner Residenz in Prag durch eine Explosion ums Leben kam, illegale Waffen lagerten. +++
Schabbatlesung 4. Januar 2014
Freitag, 3. Januar 2014
Schabbat „Bo – Komm!“
Lesung: 2. Mose 10,1 – 13,16
Prophetenlesung: Jeremia 46, 13-28
Akutes Nierenversagen: Ariel Scharons letzter Kampf
Donnerstag, 2. Januar 2014
Der frühere israelische Regierungschef Ariel Scharon (85) liegt offenbar im Sterben. Die Ärzte im Sheba-Krankenhaus bei Tel Aviv haben ein akutes Nierenversagen festgestellt und bezeichneten seinen Zustand als kritisch. Scharon hatte 2006 in seiner Wüstenfarm in der Negev einen schweren Schlaganfall erlitten und liegt seither im Koma. „Arik“, wie ihn seine Freunde nennen, war ein mehrfach ausgezeichneter General der israelischen Armee und von 2001 bis 2006 Ministerpräsident des jüdischen Staates. Er veranlasste den umstrittenen Abzug Israels aus dem Gazastreifen.
Christen planen eine riesige Jesus-Statue in Nazareth
Donnerstag, 2. Januar 2014
Christen aus Nazareth wollen mehr Touristen in ihre Stadt bringen. Dazu haben sie eine Seite im Internet eingerichtet, auf der sie ihre Ziele vorstellen. Die Bewegung nennt sich „Deglei Habrith“ (übersetzt: „Flaggen des Bündnisses“). Ihr Logo besteht aus zwei ineinander verschlungenen Fahnen mit Kreuz und Davidstern. Ihr spektakulärstes Vorhaben ist der Bau einer großen Jesus-Statue in Nazareth, ganz nach dem Vorbild der Christus-Figur in Rio de Janeiro. Das etwa 30 Meter hohe Monument soll am Berg Precipice entstehen. Dort hat nach dem Bericht der Bibel (Lukas 4, 29-30) ein Mob versucht, Jesus von einer Klippe zu stürzen.
Geheimbericht: Neuer Aufstand der Palästinenser droht
Donnerstag, 2. Januar 2014
Ein Geheimbericht der Sicherheitsbehörden warnt vor einem drohenden dritten Palästinenseraufstand („Intifada“) in diesem Jahr. Eine Explosion der Zahl von Terroranschlägen sei wahrscheinlich, wenn die derzeitigen Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern scheitern, heißt es in dem Bericht, den das Nachrichtenportal ynetnews heute in Auszügen veröffentlicht hat. Unter anderem warnen die Autoren, dass im Ausland lebende Palästinenser von Al-Kaida-Mitgliedern als Terroristen rekrutiert werden könnten.
Israel-Video des Tages: Neujahrsgrüße der Armee
Donnerstag, 2. Januar 2014

2013 war für die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) ein herausforderndes Jahr. Die Lage rund um das Heilige Land ist angespannt. Die schlagkräftigste Armee des Nahen Ostens hat nicht nur die eigene Bevölkerung geschützt. Die israelischen Soldatinnen und Soldaten haben auch bei Katastrophen geholfen, zuletzt auf den Philippinen. Mit diesem Video wünscht die israelische Armee den Freunden des Staates Israel in aller Welt ein glückliches Neues Jahr!

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Kurznachrichten
Donnerstag, 2. Januar 2014
+++ Der amerikanische Außenminister John Kerry (Foto) ist wieder in Israel und den Palästinensergebieten unterwegs, um den Friedensprozess voran zu bringen. Bis April sollen beide Seiten eine Friedensvereinbarung unterschreiben. Die jetzige Visite ist bereits Kerrys zwölfter Besuch als US-Außenminister. +++ Sollte Regierungschef Netanjahu auf die Forderungen des amerikanischen Außenministers Kerry eingehen und den Palästinensern weitere Zugeständnisse machen, will Handelsminister Bennett mit seiner „Haus Juda“-Partei die Regierungskoalition verlassen. Damit würde Netanjahu zwölf Mandate verlieren und hätte im Parlament keine Mehrheit mehr. +++

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