News Archive

September 2013

Geheimdienst verhaftet iranischen Spion mit belgischem Pass
Montag, 30. September 2013
Der israelische Geheimdienst „Shin Bet“ hat einen iranischen Spion mit Kontakten zur Terrorszene festgenommen. Das gaben Sicherheitskreise jetzt bekannt. Der Mann namens Ali Mansouri (55), ein Belgier mit iranischen Wurzeln, sei bereits Anfang des Monats im internationalen Ben-Gurion-Flughafen in Israel verhaftet worden. Der Verdacht gegen ihn habe sich nun erhärtet: Mansouri soll nach Behördenangaben von den iranischen Revolutionsgarden rekrutiert worden sein. Die sind unter anderem für mehrere Terroranschläge gegen israelische Ziele auf der ganzen Welt verantwortlich. Der Geheimdienst veröffentlichte ein Foto, das den mutmaßlichen Spion in kurzen Hosen an einer Strandpromenade zeigt.
Justizministerin Livni wirbt für die Zwei-Staaten-Lösung
Montag, 30. September 2013
„Wir können Israel lieben und gleichzeitig für Frieden kämpfen.“ Das erklärte Israels Justizministerin und Verhandlungsführerin mit den Palästinensern, Zipi Livni, bei einer Konferenz in Washington (Foto). „Lassen Sie es mich ganz klar sagen: Der einzige Weg, um Israels Werte als jüdisch-demokratischer Staat zu sichern ist, die Idee einer Zwei-Staaten-Lösung für zwei Völker zu übernehmen“, unterstrich die Politikern vor Vertretern einer pro-israelischen Lobbygruppe. Frieden und Sicherheit seien keine Gegensätze. Israel lebe in einer brutalen Nachbarschaft, und dies werde sich durch ein Friedensabkommen nicht ändern. Livni erinnerte an den Rückzug aus dem Gazastreifen, für den Israel mit Terrorangriffen belohnt worden sei. „Aber die Antwort darauf darf nicht sein, dass wir nichts tun. Wir dürfen nicht aufgeben“, forderte die 55-jährige frühere Mossad-Agentin.
Israel-Video des Tages: Unter Spielplätzen im Libanon ...
Montag, 30. September 2013

Die israelische Armee geht ungewöhnliche Wege, um auf die Krisenregion im Norden aufmerksam zu machen. In der Grenzregion zum Libanon sind jüdische Dörfer durch die Hisbollah-Terroristen bedroht, die vom Iran unterstützt werden. Das heutige Video ist ein verfilmtes Comic, das zeigt, wo die Hisbollah vorzugsweise ihre Waffenarsenale versteckt, in diesem Fall unter einem Kinderspielplatz. Weitere beliebte Verstecke sind nach Armeeangaben zivile Wohngebäude und Krankenhäuser.

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Kurznachrichten
Montag, 30. September 2013
+++ Ministerpräsident Netanjahu trifft sich heute in New York mit US-Präsident Obama, um über die Iran-Politik zu sprechen. Netanjahu hat angekündigt, er wolle angesichts der Charme-Offensive des iranischen Präsidenten Rohani Klartext reden und von Obama die Zusage bekommen, dass Israel sich jederzeit selbst verteidigen dürfe. Morgen spricht Netanjahu vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Im Bild Benjamin Netanjahu und seine Frau Sara bei der Ankunft in New York. +++ Der geistliche Führer der sefardisch-orthodoxen Schass-Bewegung, der 93-jährige Rabbiner Ovadia Yosef, liegt im Sterben. Über 40.000 Schass-Anhänger eilten zur Klagemauer, um für ihn zu beten. +++
Gewalttätige Palästinenser-Proteste mit Steinen und Brandbomben
Samstag, 28. September 2013
Tausende Palästinenser haben am Freitag im Gazastreifen und dem sogenannten Westjordanland gegen die „israelische Besatzung“ demonstriert. Israelische Sicherheitskräfte wurden – zum 13. Jahrestag des zweiten Palästinenser-Aufstandes – mit Steinen und Brandbomben beworfen. Es gab etliche Verletzte, mehrere Randalierer wurden verhaftet. In Gaza wurde ein Sarg mit der israelischen Flagge verbrannt, außerdem steckten die Protestierer Puppen mit den Gesichtern von Regierungschef Netanjahu und Präsident Peres in Brand. In der Nähe der Mittelmeerstadt Ashkelon schlug eine Rakete ein, die von Terroristen aus dem Gazastreifen abgefeuert worden war. Sie richtete jedoch keinen Schaden an.
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Ganz Israel feiert und freut sich über die Tora als Gabe Gottes
Freitag, 27. September 2013
Von Eilat im Süden bis Kiryat Shemona im Norden wird am heutigen Freitag in Israel getanzt und gefeiert. Mit Simchat Tora, dem Tora-Freudenfest, endet der Reigen der hohen jüdischen Feiertage. An den Bußtagen und zum Ende des Laubhüttenfestes wurde an Gottes Gericht und die künftige Welt erinnert. Den Abschluss bildet nun ein Tag der Freude über das Geschenk Gottes, die Tora. In den fünf Büchern Mose offenbarte Gott seinen Willen und die Bestimmung des jüdischen Volkes. Deshalb werden heute Tora-Rollen in festlichen Umzügen um den Vorlesetisch und durch die Synagoge getragen, dazu wird gesungen. Als Höhepunkt des Gottesdienstes wird das Schlusskapitel des 5. Buches Mose gelesen und sofort danach der Anfang des 1. Buches. So werden die Toralesungen zu einem nicht endenden Kreislauf.
Palästinensische Terroristen rufen zu neuem Aufstand gegen Israel auf
Freitag, 27. September 2013
Während Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas am Donnerstagabend bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York seine Friedenspläne mit Israel erläuterte, riefen die radikalislamische Hamas-Terrorgruppe und der islamische Dschihad zu einem neuen Palästinenseraufstand auf. Diese „dritte Intifada“ sei die Antwort auf das Bestreben Israels, Jerusalem und insbesondere den Tempelberg zu „judaisieren“. Das erklärte Abu Omeida, ein Sprecher der Terrorgruppe „Izaddin Kassam-Brigaden“. Er unterstrich gegenüber Journalisten im Gazastreifen, dass Selbstmordanschläge für die Hamas weiterhin eine Option seien.
Das unmögliche Volk: Lynne Hybels
Freitag, 27. September 2013
Lynne Hybels hat das Recht, zu lieben, wen auch immer sie lieben möchte. Wenn sie ein Herz für die Palästinenser hat, sollte sie ihnen helfen. Sie sollte nicht dafür kritisiert werden, dass sie sich für die christlichen Palästinenser einsetzt und das als ihren persönlichen Ruf Gottes betrachtet. Auch die Palästinenser sind es wert, als menschliche Wesen behandelt zu werden. Ich gehe sogar so weit, zu sagen, dass sie nicht für ihre Ansicht kritisiert werden sollte, das moderne Israel sei nicht die Erfüllung biblischer Prophetien. Immerhin glauben viele Juden selbst nicht daran.
Israel-Video des Tages: Hass-Parolen für Kleinkinder
Freitag, 27. September 2013

Hört das denn nie auf - diese Frage hören wir immer wieder, wenn wir über den israelisch-palästinensischen Konflikt berichten. Aber wie soll es in einer Region Versöhnung und Frieden geben, wenn bereits arabischen Kleinkindern Hass-Parolen eingetrichtert werden? Die palästinensischen Medien, mit Geldern aus dem Westen gefördert, spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die Organisation „Palestinian Media Watch“ in Jerusalem hat einige der übelsten Beiträge für uns übersetzt.

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Kurznachrichten
Freitag, 27. September 2013
+++Mit Freude hat das katholische Hilfswerk „Misereor“ die Verleihung des Alternativen Nobelpreises an Raji Sourani (59, Foto), Gründer und Leiter des "Palestinian Center for Human Rights" (PCHR) in Gaza aufgenommen. "Wir arbeiten mit der Organisation sehr gut zusammen", lobte Maria Haarmann, Länderreferentin bei Misereor. Sourani sei sowohl von Israelis wie Palästinensern inhaftiert und misshandelt worden, behauptet Misereor. Er habe die Geiselhaft des jahrelang festgehaltenen israelischen Soldaten Gilad Shalit als völkerrechtswidrig verurteilt, was PCHR viele Angriffe und Drohungen eingebracht habe. In Israel sieht man den Preis für den streitbaren Rechtsanwalt eher kritisch. +++ Israels Staatspräsident Simon Peres hat die Eltern des Soldaten Gal Kobi (20) besucht, der in Hebron von einem palästinensischen Scharfschützen ermordet wurde.
Schabbatlesungen 28. September 2013
Freitag, 27. September 2013
Schabbat „Bereschit – Am Anfang“
Lesung: 1. Mose 1,1 – 6,8
Prophetenlesung: Jesaja 42,5 – 43,10
Das Hauptstadt-Dilemma: Israels Politiker verharren in Tel Aviv
Donnerstag, 26. September 2013
Israels Politiker, gleich welcher Coleur und Position, reden gerne darüber, wie unaufgebbar die Hauptstadt-Eigenschaft Jerusalems sei. Jährlich tritt am Jerusalem-Tag das Kabinett zusammen und verkündet neue Entscheidungen zur politischen Stärkung der Hauptstadt. Aber es sind nur leere Worte: Nach Recherchen von israel heute wird der historische Regierungsbeschluss vom 13. Mai 2007 nicht eingehalten, wonach alle Ministerien und Regierungsinstitutionen aus dem Küstengebiet um Tel Aviv (Foto) binnen acht Jahren nach Jerusalem umziehen sollen.
Israel kommt Palästinensern entgegen: 5000 zusätzliche Arbeitserlaubnisse
Donnerstag, 26. September 2013
Im Zuge der aktuellen Friedensgespräche macht Israel den Palästinensern weitere Zugeständnisse. Man werde weiteren 5000 Palästinensern erlauben, in Israel zu arbeiten. Das gab der Minister für internationale Beziehungen, Yuval Steinitz, am Mittwoch bekannt. Auch die Öffnungszeit am Grenzübergang Allenby-Brücke zwischen dem sogenannten Westjordanland und Jordanien solle verlängert werden. Darüber hinaus werde der Import bestimmter Baumaterialien in den Gazastreifen erlaubt, erläuterte Steinitz am Rande der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. Die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern waren im August nach einer dreijährigen Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Nun beklagt „Amnesty international“, dass es in den Palästinensergebieten zu fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen komme. Überraschenderweise sitzt dieses Mal nicht Israel auf der Anklagebank, sondern die Palästinenserpolizei.
Israel-Video des Tages: „Danke! Wir lieben Euch!“
Donnerstag, 26. September 2013

„Toda raba! Ohavim otchim!” – „Danke sehr! Wir lieben Euch!“, rufen die Soldaten, während sie die Soldaten-Sommerpakete überreicht bekommen, die Sie, liebe Leser, gespendet haben. Sehen Sie dazu das heutige Video! Diese Solidaritätsbekundung ist eine moralische Unterstützung, die mehr denn je gebraucht wird.

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Erst vor ein paar Tagen wurde ein israelischer Soldat in einem Palästinenserdorf hinterrücks ermordet, israel heute berichtete.

Ein weiterer Soldat wurde in Hebron im Dienst von einem Scharfschützen regelrecht hingerichtet – auch hier berichtete israel heute.

Kurznachrichten
Donnerstag, 26. September 2013
+++ Tausende von ultraorthodoxen Juden haben zum Ende des siebentägigen Laubhüttenfestes das traditionelle Hoshana Rabbah-Gebet gesprochen. Sie trugen dabei Gebetsmäntel und vier Pflanzenarten: Etrog (Zitrusfrucht) und Lulaw (Palmzweig) stehen für das volle Leben in Glück und Gottesliebe. Myrthe und Bachweide repräsentieren die menschlichen Schwächen. Die „vier Arten“ symbolisieren auch die Einheit des Volkes Israel. +++ Die israelische Fluggesellschaft El Al stellt von heute an ihre Flüge zwischen dem Ben Gurion-Flughafen bei Tel Aviv und Eilat am Roten Meer ein. Wegen Terrorgefahr an der ägyptischen Grenze waren die Flugrouten beim Landeanflug auf Eilat geändert worden. Laut El Al sind die neuen Routen für Düsenflugzeuge nicht geeignet. Andere Fluggesellschaften, die Propellermaschinen einsetzen, fliegen den Badeort weiterhin an.
Ölsuche auf den Golanhöhen: Ein Projekt mit politischer Sprengkraft
Mittwoch, 25. September 2013
Die Golanhöhen machen seit Monaten Schlagzeilen aufgrund ihrer Nähe zum Bürgerkriegsland Syrien. Doch bald könnte die Region im Norden Israels die Wirtschaftsnachrichten dominieren: In der Gegend werden Ölvorkommen vermutet. Damit könnte man ein Vermögen verdienen. Das sagt der Vorsitzende der „Genie Israel Holdings“, der frühere Knessetabgeordnete, Minister und Brigadegeneral Ephraim Eitam. Sein Unternehmen bekam von der israelischen Regierung die Erlaubnis, Probebohrungen durchzuführen. Damit darf erstmals seit 20 Jahren ein Konzern auf dem Golan nach Öl suchen.
Netanjahu: Wir lassen uns vom Iran nicht zum Narren halten
Mittwoch, 25. September 2013
Die Charme- und Lächel-Offensive des neuen iranischen Staatspräsidenten Hassan Rohani macht auf Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wenig Eindruck. Die Politik der islamischen Republik habe sich nicht geändert, betonte Netanjahu in New York.Weder Israel noch die Welt sollten sich durch die moderaten Töne des iranischen Präsidenten zum Narren halten lassen. Netanjahu hatte angeordnet, dass die israelischen Diplomaten die Vollversammlung der Vereinten Nationen verlassen, wenn Rohani ans Rednerpult tritt. Netanjahu erinnerte daran, dass sich der iranische Politiker erst in der vergangenen Woche geweigert habe, den Holocaust als historisches Geschehen anzuerkennen.
Israel-Video des Tages: Die aktuellen TV-Nachrichten
Mittwoch, 25. September 2013

Zwischen europäischen Diplomaten und israelischen Soldaten ist es zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen. Das ist eines der Themen, die sich in der aktuellen Ausgabe der israel heute-Fernsehnachrichten finden. Zu sehen sind auch Aufnahmen der Armee, die deutlich machen, dass palästinensische Extremisten kleine Kinder dazu bringen, israelische Soldaten zu provozieren. Die Nachrichtensendung wird unter anderem von Bibel TV ausgestrahlt und erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 25. September 2013
+++ Zehntausende Israelis und Besucher aus aller Welt sind am Dienstag beim jährlichen Jerusalem-Marsch mit Musik und Fahnen durch die Straßen der Hauptstadt gezogen. Sie wurden von begeisterten Zuschauern bejubelt. Besonderen Applaus bekamen die israelischen Soldaten und die Teilnehmer der Internationalen Christlichen Botschaft. +++ Rund zwei Dutzend Parlamentarier aus aller Welt haben die Europäische Union aufgefordert, ihren Boykott von jüdischen Institutionen in den Palästinensergebieten und auf den Golanhöhen zu überdenken. Das Ausgrenzen jüdischer Einrichtungen in den sogenannten „besetzten Gebieten“ sei diskriminierend und schade dem Friedensprozess. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Abgeordnete aus den USA, Südafrika und Guatemala. +++
Hamas will Kinofilm über Schalits Entführung produzieren
Dienstag, 24. September 2013
Gilad Schalit ist wohl der bekannteste israelische Soldat der vergangenen Jahre. Er wurde 2006 von Mitgliedern der Hamas-Terrororganisation in Israel entführt und erst fünf Jahre später, im Oktober 2011, wieder freigelassen (Foto, zusammen mit seinem Vater Noam). Nun plant das Kultusministerium der im Gazastreifen regierenden Islamisten, einen Film über die Gefangenschaft des israelischen Soldaten zu produzieren. Die Hamas will mit dem Film nach eigenen Angaben deutlich machen, dass „Gewalt der richtige Widerstand“ gegen die israelischen Besatzer sei.
Abbas verurteilt nun doch die Ermordung der israelischen Soldaten
Dienstag, 24. September 2013
Nachdem die palästinensische Autonomiebehörde lange zu der Ermordung zweier israelischer Soldaten geschwiegen hat, rang sich Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas mit zweitägiger Verspätung nun doch zu einer Stellungnahme durch. Bei einem Treffen mit jüdischen Vertretern in New York verurteilte Abbas die Ermordung der beiden jungen Israelis. Gleichzeit verlangte er von Israel, dass der jüdische Staat den Tod von vier Palästinensern missbilligen solle, die bei israelischen Militäreinsätzen in den vergangenen Wochen ums Leben gekommen waren.
Israel-Video des Tages: Armee-Kantor singt "Unetanneh Tokef“
Dienstag, 24. September 2013

Unser heutiges Video ist ein besonderer Leckerbissen für Freunde anspruchsvollen, getragenen Chorgesangs: Der Chefkantor der israelischen Streitkräfte und ein Soldatenchor singen das Gebet "Unetanneh Tokef“. Das Konzert wurde in der Großen Synagoge in Tel Aviv aufgezeichnet. Es spielt das Raanana-Symphonieorchester. Im Video sind zudem historische Aufnahmen des Yom Kippur-Krieges vor 40 Jahren zu sehen.

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Kurznachrichten
Dienstag, 24. September 2013
+++ Die riesige Laubhütte der Jerusalemer Stadtverwaltung (Foto) ist derzeit eine der Attraktionen der Heiligen Stadt. Das Laubhüttenfest (Sukkot) wird in diesem Jahr vom 19. bis 25. September gefeiert. Es erinnert an den Auszug aus Ägypten, gleichzeitig wird Gott für die eingebrachte Ernte gedankt. +++ Tausende orthodoxe Juden haben an der Klagemauer für die Genesung von Rabbi Ovadia Yosef gebetet. Das geistliche Oberhaupt der ultraorthodoxen Schass-Partei liegt in ernstem Zustand auf der Intensivstation eines Jerusalemer Krankenhauses. Der frühere Oberrabbiner (93) muss künstlich beatmet werden.
Krisensitzung der Regierung nach der Ermordung zweier junger Soldaten
Montag, 23. September 2013
Das israelische Sicherheitskabinett trifft sich heute zu einer Krisensitzung. Anlass ist die Ermordung zweier israelischer Soldaten durch Palästinenser. In der Nacht zum Samstag wurde Tomer Hazan (20) in einem arabischen Dorf erschlagen. Er wurde am Sonntag beigesetzt (Foto). Am Sonntagabend erschoss ein palästinensischer Scharfschütze in Hebron Gal Kobi, ebenfalls 20 Jahre alt. Nach dem Täter wird derzeit intensiv gefahndet. Die Auswirkungen der Bluttaten auf die Friedensverhandlungen sind derzeit noch nicht absehbar. Israels Wohnungsbauminister Uri Ariel forderte, vorerst keine weiteren palästinensischen Gefangenen freizulassen. Der palästinensische Außenminister Riyad al-Maliki betonte dagegen, dass sich Israel zur Freilassung der Häftlinge verpflichtet habe.
Geiseldrama in Nairobi: Israelische Spezialkräfte unterstützen Kenianer
Montag, 23. September 2013
Israelische Fachleute sind in Nairobi, um den kenianischen Sicherheitskräften bei der Bewältigung des Geiseldrames im Einkaufszentrum „Westgate“ (Foto) zu unterstützen. Nach Medienberichten seien die Israelis aber nur als Ratgeber tätig. Es seien keine Sondereinheiten im Land, um das belagerte Zentrum zu stürmen. Ob diese Darstellung stimmt, ist unklar – es gibt keine offiziellen Stellungnahmen aus Jerusalem. Mehrere Ladengeschäfte in dem kenianischen Einkaufszentrum gehören Israelis. Die islamistische Terrorgruppe Al-Schabab aus Somalia, die dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahe steht, bekannte sich zu dem Überfall. 15 schwer bewaffnete Männer und Frauen hatten das Zentrum am Samstag überfallen. Es gab mindestens 68 Tote und 170 Verletzte, darunter zahlreiche Ausländer.
Israel-Video des Tages: Neues Leben im alten Jerusalemer Bahnhof
Montag, 23. September 2013

Der alte Bahnhof von Jerusalem stammt noch aus der osmanischen Herrschaft. Am 26. September 1882 fuhr der erste Zug aus Jaffa ein. Bis 1998 fuhren hier Züge, dann wurde die Bahnstation aufgegeben. Nun ist das Leben zurückgekehrt: Restaurants, Cafés und Läden zogen in das renovierte Areal ein. Aus dem Bahnhof ist ein Kulturzentrum geworden, das Touristen aus nah und fern anzieht. Das Video vermittelt einen Eindruck, wie bunt und lebendig es mittlerweile auf dem historischen Bahnhofsgelände zugeht.

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Kurznachrichten
Montag, 23. September 2013
70 Lastwagen rollen in den Gazastreifen: Israel hat den Grenzübergang Kerem Schalom geöffnet, damit Baumaterialien in den von der Hamas regierten Küstenstreifen gebracht werden können. In den vergangenen sechs Jahren war das nicht möglich. Israel befürchtete, dass Stahl und Beton dazu benutzt würden, um neue Raketenabschuss-Stellungen zu bauen. Zudem versorgt Israel die Palästinenser im Gazastreifen mit Lebensmitteln und Kraftstoff. +++ Über 200.000 Juden haben sich an der Klagemauer versammelt, um den Priestersegen „Birkat-Kohanim“ zu empfangen. Nur Kohanim, Nachkommen Aarons, dürfen diesen Segen austeilen, und zwar barfuß und ganz in ihre Gebetsmäntel eingehüllt. +++
EILMELDUNG: Palästinensischer Scharfschütze tötet einen israelischen Soldaten
Sonntag, 22. September 2013
In der Nähe des Patriarchengrabes in Hebron ist am Sonntagabend der israelische Soldat Gal Kobi (20) erschossen worden. Nach ersten Ermittlungen hat ihn ein palästinensischer Scharfschütze ins Genick getroffen. Der junge Mann wurde in kritischem Zustand in ein Jerusalemer Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf starb. Die israelische Armee hat Hebron abgeriegelt und in der ganzen Region Straßensperren errichtet. Nach dem Täter wird intensiv gefahndet (Foto).
Junger israelischer Soldat in arabischem Dorf ermordet
Sonntag, 22. September 2013
Der 20-jährige israelische Sergeant Tomer Hazan ist in der Nacht zum Freitag in einem arabischen Dorf umgebracht worden. Durch einen gemeinsamen Großeinsatz von Armee und Inlandsgeheimdienst konnte der Täter ermittelt und verhaftet werden: Nidal A. (42), ein Palästinenser aus Beit Amin. Er gab zu, seinen früheren Arbeitskollegen in sein Dorf gelockt und dort ermordet zu haben. Die Leiche versteckte er – er wollte sie als Pfand benutzen, um die Freilassung seines Bruders zu erreichen. Der war 2003 wegen Terrorismus zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Angehörige von Tomer Hazan waren fassungslos, als sie die schreckliche Nachricht erreichte (Foto).
Irans neuer Präsident wird zum Liebling der westlichen Welt
Freitag, 20. September 2013
Die neuen Töne aus Teheran kommen im Westen bestens an. Hassan Rohani, der neue Präsident der Islamischen Republik, gibt sich betont moderat. Sein Land habe nie nach Atomwaffen gestrebt, der Iran wolle mit niemandem Krieg führen und sei stets gesprächsbereit. Den Juden schickte er zum Neujahrsfest sogar via Twitter beste Grüße – welch ein Unterschied zu seinem Vorgänger, dem ausgewiesenen Judenhasser Mahmoud Ahmadinedschad. Und prompt überschlagen sich die westlichen Medien vor Begeisterung für den neuen Geist, der nun im Iran herrsche. In Israel werden dagegen die Warnungen vor einem „Wolf im Schafspelz“ immer lauter.
Verteidigungsminister rudert beim Schutz von Siedlungen zurück
Freitag, 20. September 2013
Israels Verteidigungsminister Moshe Ya'alon steht unter Druck: Er muss Geld und Personal einsparen. Sein jüngster Reform-Vorschlag hat hohe Wellen geschlagen: Ya'alon kündigte an, er werde die israelischen Soldaten abziehen, die bislang jüdische Dörfer am Rande des Gazastreifens und an der Nordgrenze zum Libanon schützten. Stattdessen solle an den Zufahrten und Zäunen moderne Sicherheits- und Überwachungstechnik zum Einsatz kommen. Nach heftigen Protesten der betroffenen Kommunen ruderte Ya'alon (links im Bild) jetzt zurück: Der Truppenabzug wird verschoben. Die betroffenen Gemeinden und Siedlungen sollen ausreichend Zeit bekommen, um ihren Schutz selbst zu organisieren.
Israel-Video des Tages: „Jerusalem-Marsch“ zum Laubhüttenfest
Freitag, 20. September 2013
Israel feiert derzeit das Laubhüttenfest (Sukkot). Zweifelsohne ist der Jerusalem-Marsch ein Höhepunkt der Veranstaltungen in der Hauptstadt. Jeder sollte einmal dabei gewesen sein, wenn Christen aus allen Teilen der Erde gemeinsam mit Israelis in einer bunten Parade durch die Straßen der Heiligen Stadt schreiten. Der Prophet Sacharja hat eine Zeit vorausgesagt, in der auch Nichtjuden zum Laubhüttenfest kommen werden. Mit der Anwesenheit von Christen aus aller Welt geht diese Prophezeiung in Erfüllung.

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Kurznachrichten
Freitag, 20. September 2013
+++ Die israelische Grenzpolizei hat am Donnerstagabend in Samaria zwei Araber festgenommen, die offenbar einen Terroranschlag verüben wollten. Die beiden jungen Männer fielen an einem Kontrollpunkt auf und wurden durchsucht. Dabei wurden vier zündbereite Brandbomben und ein Messer entdeckt. Die beiden Männer wurden festgenommen. +++ Die 23-jährige Israelin Yam Levy, die in Bayern vermisst wurde, ist tot. Ihre Leiche wurde von Suchmannschaften in den Allgäuer Alpen entdeckt. Offenbar ist sie bei einer Wanderung am Fellhorn abgestürzt.
Schabbatlesungen am 21. September 2013
Freitag, 20. September 2013
Schabbat „Chol HaMoed – 3. Sukkot“
Lesungen: 2. Mose 33,12 – 34,26; 4. Mose 29, 20-22; Buch Prediger
Prophetenlesung: Hesekiel 38,18 – 39,16
„Sieben Tage sollt ihr in Laubhütten wohnen“
Donnerstag, 19. September 2013
Israel feiert Sukkot, das Laubhüttenfest. Es hat gestern bei Sonnenuntergang begonnen und dauert bis zum 25.September. Im Heiligen Land ist heute ein voller Feiertag, während die darauffolgenden Sukkot-Tage Halbfeiertage (hebräisch Chol ha-Moad) sind. Religiöse Juden bauen in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten, als die Israeliten in provisorischen Behausungen wohnten, jedes Jahr zu Sukkot eine mit Ästen, Stroh oder Laub gedeckte Hütte, die Sukka, die unter freiem Himmel stehen muss. Derzeit sind diese Hütten überall zu sehen: In Gärten, auf Balkonen, in Hinterhöfen und auf Flachdächern. Die Laubhütte soll daran erinnern, dass sich der Mensch auf Materielles in der Welt nicht verlassen kann.
Studie: Israelische Soldaten sind besonders widerstandsfähig
Donnerstag, 19. September 2013
Soldaten erleben bei ihren Einsätzen Tod und Zerstörung hautnah. Explosionen, Gefechte, Verletzte. Dazu die andauernde Angst vor Anschlägen. Davon bleibt die Seele nicht unberührt. Viele Soldaten weltweit leiden unter ihren Erlebnissen. Häufige Folge sind posttraumatische Belastungsstörung (kurz PTBS). Eine PTBS äußert sich vielseitig, beispielsweise als Depression, Herzrasen, Schweißausbrüche, Aggressivität oder Schlafstörungen. Nun hat eine Untersuchung ergeben, dass israelische Soldaten weit weniger mit dieser Störung zu kämpfen haben als Soldaten in anderen Ländern.
Israel-Video des Tages: Der Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem
Donnerstag, 19. September 2013
Ein Fest der Farben, Geräusche und Gerüche: der Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem. Hier herrscht nicht nur vor den Feiertagen Hochbetrieb. Rund 250 Händler bieten frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch an. Der Markt entstand um 1920. Ursprünglich in arabischer Hand, wurde er mehr und mehr von jüdischen Händlern übernommen. Mittlerweile haben etliche kleine Cafés und Imbisse eröffnet, abends gibt es immer öfter kleine Konzerte oder Discomusik. Das heutige Video vermittelt einen Eindruck dieses einzigartigen Marktes im Herzen der Heiligen Stadt.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 19. September 2013
+++ Zu heftigen Diskussionen kommt es derzeit immer wieder rund um den Jerusalemer Tempelberg. Weil Randalierer Steine auf Polizisten warfen, wurde der Zugang zur al-Aksa-Moschee zeitweise eingeschränkt. Hier diskutiert ein verärgerter Palästinenser mit den Sicherheitskräften. +++ Die Überreste einer Kassam-Rakete sind heute in der Nähe von Ashkelon gefunden worden. Sie war aus dem Gazastreifen abgefeuert worden. Die Rakete schlug auf freiem Feld ein, ohne Schaden anzurichten. Die Bewohner des Gebietes waren durch Sirenenalarm gewarnt worden. +++
Araber sind sich einig: US-Präsident Obama zeigt Schwäche
Mittwoch, 18. September 2013
„Wenn Amerika Syrien nicht angegriffen hat, ist dies ein Zeichen, dass wir von Amerika nichts zu befürchten haben.“ Das erklärte der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarde, Mohammad Ali Jafari, vor seinen Offizieren. „Auch wenn amerikanische Truppen um unsere Landesgrenzen stationiert sind, werden die Amerikaner keine militärischen Drohungen gegen uns wagen.“ Mit dem Abkommen zwischen Moskau und Washington, die Chemiewaffen in Syrien zu vernichten, hat Washington gegenüber der arabischen Welt Schwäche signalisiert - auch wenn dieser Kompromiss von der arabischen Welt teilweise begrüßt wurde.
Laubhüttenfest beginnt – Jerusalem-Fahne ein Zeichen der Verbundenheit
Mittwoch, 18. September 2013
Heute Abend beginnt Sukkot, das siebentägige Laubhüttenfest. Es erinnert an die 40-jährige Wüstenwanderung zu Moses Zeiten, als die Israeliten in Hütten wohnten. Im ganzen Land wurden Laubhütten aufgestellt und geschmückt, die Familie eingeladen, die Pläne für die freien Tage geschmiedet. In Israel gibt es auch dieses Jahr wieder zum Sukkot-Fest viel zu erleben: Die größte Laubhütte der Welt in Jerusalem oder das legendäre Abu Gosh-Musikfestival, Theaterevents in Tel Aviv, Heißluftballons in Haifa, das Tamar-Festival am Toten Meer... Landesweit feiern ganze Städte wie das religiöse Safed oder Akko mit seiner atemberaubenden Kulisse aus Kreuzfahrerruinen das traditionelle Fest. Und selbst Staatspräsident Schimon Peres öffnet seine Türen und lässt Besucher seine Residenz besichtigen.
Israel-Video des Tages: TV-Nachrichten aus dem Heiligen Land
Mittwoch, 18. September 2013

Die wichtigsten Schlagzeilen der vergangenen Woche präsentiert die israel heute -Redaktion in ihren Fernsehnachrichten. Sie werden von Bibel TV ausgestrahlt und erreichen so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Oftmals ist hier das zu sehen, was andere Medien gerne weglassen. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

Heute berichtet Moderatorin Miriam Fuchs unter anderem über palästinensische Rebellen im Gazastreifen und die Raumfahrtpläne des Iran.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 18. September 2013
+++ Bibelstudium statt Politik: Israels Ministerpräsident Netanjahu und seine Frau Sara nahmen in der Residenz des Ministerpräsidenten an einer Bibelstudien-Runde teil. „Syrien kann warten und der Iran läuft nicht weg“, unterstrich der Regierungschef. Er diskutierte mit Rabbinern und Bibelwissenschaftlern, warum Moses nicht ins Gelobte Land kam. Das Bibelstudium beim Ministerpräsidenten hat Tradition: Es wurde von Staatsgründer David Ben Gurion eingeführt. +++ Im Rahmen der Friedensverhandlungen mit den Palästinensern hat Israel zugestimmt, 104 Gefangene freizulassen, darunter Mörder und Gewaltverbrecher. 26 sind bereits auf freiem Fuß, Ende Oktober sollen weitere freikommen. Arabische Zeitungen melden nun, dass Israel zudem weitere 250 palästinensische Häftlinge freilassen werde.
„Der einzige Staat im Nahen Osten, der Christen respektiert“
Dienstag, 17. September 2013
Die arabische Volksführung ist in Panik. Immer mehr junge arabische Christen wollen in der israelischen Armee dienen. Die arabischen Knessetabgeordneten brennen vor Wut. Anführer der neuen Bewegung wie Priester Gabriel Nadaf und der Aramäer Schahdi Halul geben nicht auf: „Wir betrachten uns als gleichberechtigte Bürger Israels, daher müssen wir auch unsere Pflichten leisten!“ Die „panarabische Auffassung“ zerbricht. Arabisch-christliche Jugendliche distanzieren sich von der antiisraelischen Linie ihrer Volksführer und beginnen, offen für Israel Partei zu ergreifen. Im Bild: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit Priester Gabriel Nadaf (links) und Schahdi Halul.
Jenin: Terrorist stirbt bei Schusswechsel mit Soldaten
Dienstag, 17. September 2013
In Jenin ist es in der Nacht zum Dienstag zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern der arabischen Stadt und der israelischen Armee gekommen. Dabei wurde nach ersten Angaben ein Palästinenser getötet und mehrere verletzt. Nach Armeeangaben spielte sich der Vorfall folgendermaßen ab: Die israelischen Soldaten waren im Einsatz, um einen gesuchten Terroristen zu verhaften. Dabei wurden sie mit Handgranaten und Brandbomben angegriffen. Die Soldaten schossen auf die Angreifer. Dabei wurde ein Mann leicht verletzt. Die Soldaten identifizierten den Gesuchten, der daraufhin zu fliehen versuchte. Es kam zu einem Schusswechsel, wobei der Terrorist so schwer verwundet wurde, dass er kurz darauf im Krankenhaus starb.
Israel-Video des Tages: Jude wird grundlos geschlagen
Dienstag, 17. September 2013

Das heutige Video gehört zu jenen, die von den internationalen Medien nicht gezeigt werden: Eine Überwachungskamera hat aufgezeichnet, wie im Warteraum eines Gesundheitszentrums ein Jude von einem Araber völlig grundlos niedergeschlagen wird. Der Vorfall ereignete sich in der arabischen Stadt Ibillin in Nordisrael. Der Araber steht plötzlich auf und schlägt dem jüdischen Mann, der ihn zuvor nicht einmal angesehen hatte, heftig ins Gesicht. Die Anwesenden bringen den Angreifer zurück zu seinem Platz und helfen dann dem Opfer, das Wartezimmer zu verlassen. Niemand scheint durch den Vorfall beunruhigt zu sein.

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Kurznachrichten
Dienstag, 17. September 2013
+++ Palästinensische Fischer bereiten ihre Netze vor. Ihr Fangrevier liegt vor dem Gazastreifen in der Nähe zur ägyptischen Grenze. Dort ist die Arbeit derzeit besonders gefährlich: Die ägyptische Armee hat bei ihrer Jagd auf Terroristen in dieser Region bereits zweimal Fischerboote beschossen. +++ Der arabisch-muslimische Abgeordnete Ahmed Tibi erklärte in einer Debatte um den Jerusalemer Tempelberg: „Die Kreuzfahrer und die Briten mussten das Land wieder verlassen, so werden auch Israel und die Juden Palästina verlassen!“ Diese Worte aus dem Mund eines Angeordneten, der im israelischen Parlament sitzt, sorgten für Entrüstung. +++
Palästinensische Rebellen wollen „arabischen Frühling“ im Gazastreifen
Montag, 16. September 2013
Was in Ägypten gelungen ist, versuchen Palästinenser nun im Gazastreifen zu wiederholen: Einen Sturz der Regierung, in diesem Fall der radikal-islamischen Hamas. Eine palästinensische Bewegung, die nach ägyptischem Vorbild den Namen Tamarod („Rebellion“ oder „Aufstand“) trägt, ruft zu Massenprotesten gegen die Hamasführung auf. Tamarod ist eine Palästinensergruppe, die stets anonym mit verdeckten Gesichtern agiert. Sie will die radikale Islamherrschaft im Gazastreifen beenden. „Die Hamas im Gazastreifen ist nichts anderes als die radikale Muslimbruderschaft“, warnte Tamarod im Internet über den Videokanal YouTube.
Palästinenser-Führung steht an der Seite des Diktators Assad
Montag, 16. September 2013
Die Zahl der syrischen Todesopfer in den vergangenen drei Jahren, zwischen 100.000 und 120.000, ist der Weltöffentlichkeit bekannt, auch den Palästinensern. Als „leidendes Volk“ (so stellen sich die Palästinenser gerne selbst dar) müssten sie mehr als alle anderen Völker Mitleid mit den syrischen Opfern haben. Aber stattdessen stellt sich die Palästinenserführung, egal ob die Hamas im Gazastreifen oder die Fatah in Ramallah, auf die Seite des syrischen Diktators und „Schlächters“ Baschar el Assad.
Israel-Video des Tages: Junge Wissenschaftler bitten um Unterstützung
Montag, 16. September 2013
Eine Gruppe von zwölf jungen Wissenschaftlern der Ben Gurion-Universität bittet um Unterstützung, um an dem wissenschaftlichen Wettbewerb „iGem“ teilzunehmen. Als eins von 220 Teams aus der ganzen Welt werden diese jungen Leute Israel vertreten und - wenn alles gut läuft - am 1. November im Finale in Boston, USA, stehen. Der „iGem“-Wettbewerb wurde von der prestigeträchtigen MIT-Universität in Boston ins Leben gerufen, um Forschung im Bereich synthetische Biologie und Gentechnik zu fördern. Zum ersten Mal ist jetzt auch ein israelisches Team dabei. In diesem englischsprachigen Video wird das Forschungsprojekt ausführlich erklärt.

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Kurznachrichten
Montag, 16. September 2013
+++ US-Außenminister Kerry ist zu einem Blitzbesuch nach Jerusalem gekommen, um Ministerpräsident Netanjahu über das Syrien-Abkommen zu informieren (Foto). US-Präsident Obama stuft das iranische Atomprogramm als eine größere Gefahr ein als das syrische Giftgas. In Israel hatte man befürchtet, dass durch das syrische Giftgasproblem die Großmächte von der iranischen Atomgefahr abgelenkt werden. +++ Mehr als 500 Akademiker und Wissenschaftler aus 13 europäischen Staaten haben an die EU-Außenbeauftragte Ashton appelliert, den Boykott von jüdischen Produkten und Projekten in Judäa, Samaria und den Golanhöhen aufrecht zu erhalten. +++
Armee meldet friedlichen Feiertag – Viele Einsätze des Rettungsdienstes
Sonntag, 15. September 2013
Der Versöhnungstag Yom Kippur ist in Israel weitgehend friedlich verlaufen. Das berichtete am Sonntag die Armee. Die terroristischen Anschläge, zu der die islamistischen Al Aksa-Märtyrerbrigaden aufgerufen hatten, blieben aus. Die Sicherheitsbehörden hatten in Jerusalem vorsorglich starke Einheiten zusammengezogen und den Zugang zum Tempelberg für Muslime eingeschränkt. Zu einem kleineren Zwischenfall kam es in Anata bei Jerusalem. Dort wurde eine Polizeistreife von Arabern mit Farbkübeln und Flaschen beworfen. Viel zu tun hatten die Sanitäter des Rettungsdienstes Magen David Adom: Sie versorgten über 2000 Patienten. Zum einen handelte es sich um Menschen, die während des 25-stündigen Fastens bei ungewöhnlich hohen Temperaturen von bis zu 35 Grad kollabierten. Zum anderen verunglückten etliche Radler und Skateboardfahrer, die die nahezu autofreien Straßen für Touren nutzten und stürzten.
Syrienkrise zeigt: Israel kann sich nicht auf Obama verlassen
Freitag, 13. September 2013
Israels größte Tageszeitung Yediot Achronot hat ein Foto von US-Präsident Barack Obama veröffentlicht mit dem Kommentar „Von Drohungen zu Worten“. In Jerusalem ist man von Obamas Verhalten enttäuscht. Auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ließ Kritik an Washington anklingen: „Wenn wir uns nicht selbst helfen, dann wird dies keiner für uns machen.“ Laut Netanjahu muss die Welt einsehen: „Wer Massenvernichtungswaffen einsetzt, muss dafür den Preis bezahlen“. Jedem sei klar, dass Syrien im Kriegsfall sein Giftgas auch gegen Israel verwenden würde. Insgesamt wird das amerikanische Zögern in den israelischen Medien heftig kritisiert. Damit signalisiere Washington auch, dass sich Jerusalem nicht auf die Amerikaner verlassen könne.
Starke Polizeipräsenz soll Attentate auf Gläubige verhindern
Freitag, 13. September 2013
Die Jerusalemer Polizei befürchtet, dass es heute und morgen zu Unruhen und gewalttätigen Angriffen auf Soldaten und Polizisten in der Hauptstadt kommen könnte. Die islamistischen Al-Aksa-Märtyrerbrigaden hatten „grünes Licht für Terroranschläge“ gegeben, die heute Abend – zum Jom-Kippur-Feiertag – beginnen sollen. Die israelische Polizei hat daraufhin Sondereinheiten nach Jerusalem beordert. Der Zugang zum Tempelberg wurde beschränkt: Nur Muslime, die älter als 45 Jahre sind und einen israelischen Ausweis besitzen, dürfen das Gelände um den Felsendom und die Al Aksa-Moschee betreten.
Israel-Video des Tages: Holocaust-Erinnerung nun auch auf Deutsch
Freitag, 13. September 2013

Die gezielte Judenvernichtung während der Nazi-Zeit darf nicht aus der Erinnerung verschwinden. Das ist das erklärte Ziel der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Neben dem Museum und dem Archiv mit Millionen von Dokumenten spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle. Seit kurzem gibt es die Webseite von Yad Vashem auch in deutscher Sprache. Das israel heute-Fernsehteam hat vor Ort nachgefragt, warum es sich lohnt, diese Webseite zu besuchen.

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Kurznachrichten
Freitag, 13. September 2013
+++ Die Amtszeit des israelischen Militärchefs Benny Gantz (54, Foto) ist von drei auf vier Jahre verlängert worden. Ministerpräsident Netanyahu unterstrich, Gantz habe die israelischen Streitkräfte mit bemerkenswertem Erfolg durch einige der schwierigsten Herausforderungen ihrer Geschichte gesteuert. +++ Der in Amerika geborene islamistische Terrorist Omar Hammami (29) ist in Somalia von Mitgliedern seiner eigene Terrorgruppe erschossen worden. Hammami war durch Rap-Songs im Internet bekannt geworden. In einem seiner Lieder hieß es“ Wischt Israel vom Globus.“
Schabbatlesungen 14. September 2013
Freitag, 13. September 2013
Schabbat „Jom Kippur - Versöhnungstag“
Lesungen: Vormittags: 3. Mose 16,1-34; 4. Mose 29, 7-11; Jesaja 57, 14 - 58-14;
Nachmittags: 3. Mose 18, 1-30; Jona 1,1 – 4,11; Micha 7, 18-20
Vor 40 Jahren: Ein Mädchen erlebt den Jom-Kippur-Krieg
Donnerstag, 12. September 2013
Der Versöhnungstag rückt näher. Langsam legt sich die Stille über die Straßen. Kurz vor der Dämmerung eilen ganz in weiß gekleidete Männer, die sich in Gebetsmäntel (Tallith) eingehüllt haben, zur Synagoge. In dieser Stille des Versöhnungstages kommt in mir immer wieder die Erinnerung an den berühmt-berüchtigten Jom Kippur Krieg von 1973 hoch. Ich war ein kleines, 7-jähriges Mädchen. Die Straßen waren leer, nur fröhlicher Kinderlärm und die Stimmen der Betenden aus der Synagoge füllten sie aus. Diese Idylle wurde durch das Motorengeräusch eines Lastwagens gestört, der in unser Wohnviertel hineinfuhr. Die Kinder schimpften den Fahrer aus, weil dieser am heiligsten Tag des Jahres Auto fuhr. Zu meiner großen Überraschung suchte er nach meinem Vater...
Israel-Video des Tages: Szenen des Jom-Kippur-Krieges
Donnerstag, 12. September 2013

Am 6. Oktober 1973 starteten Ägypten und Syrien einen Überraschungsangriff auf Israel. Es war Jom Kippur, der höchste jüdische Feiertag. Während der ersten zwei Tage rückten die arabischen Streitkräfte vor, danach aber wendete sich der Kriegsverlauf zugunsten der Israelis, die zunächst ihre Truppen hatten mobilisieren müssen. Dies war viel schneller möglich, als die Angreifer erwartet hatten: Während des Feiertags ruhte das öffentliche Leben fast vollständig, wodurch kein Straßenverkehr die Militärtransporte behinderte und die Reservisten in ihren Häusern und Synagogen schnell ausfindig gemacht werden konnten. Israel siegte letztendlich, musste aber schwere Verluste hinnehmen (über 2600 Tote und mehr als 7000 Verwundete). Auf arabischer Seite gab es über 8500 Tote.

Sehen Sie heute ein Video mit Eindrücken des Jom-Kippur-Krieges vor 40 Jahren!

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Für die Zwei-Staaten-Lösung müssen 100.000 Siedler weichen
Donnerstag, 12. September 2013
Sollte sich Israel mit den Palästinensern auf eine Zwei-Staaten-Lösung einigen, müssten mindestens 100.000 jüdische Siedler das Westjordanland verlassen. Dies sei derzeit politisch nicht durchsetzbar. Das unterstrich Gilad Sher, früherer Stabschef der israelischen Regierung zur Zeit von Ministerpräsident Barak (1999-2001). Sher sprach bei einer Sicherheitskonferenz in Tel Aviv. Mindestens ein Drittel der jüdischen Bevölkerung in Judäa und Samaria müsse einem neuen Palästinenserstaat weichen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 12. September 2013
+++Schießerei am Josephsgrab (Foto) in Nablus: Ein Palästinenser hat dort auf israelische Soldaten geschossen. Sie waren vor Ort, um jüdische Pilger zu schützen, die am Grab des jüdischen Stammvaters beteten. Die Soldaten erwiderten das Feuer, der Attentäter wurde verletzt und kam ins Krankenhaus. Weder die israelischen Soldaten noch die Pilger kamen zu Schaden. Rund um Nablus kam es im Laufe des Vormittags zu Unruhen, die Armee setzte Tränengas ein. Mehrere Palästinenser wurden festgenommen. +++ Ein leichtes Erdbeben hat heute um 4.20 Uhr Ortszeit den Großraum Jerusalem erschüttert. Es gab keine Meldungen über Verletzte oder Sachschäden.
Märtyrer-Brigaden rufen zu Terror gegen Israel auf
Mittwoch, 11. September 2013
Die Palästinenser sitzen mit den Israelis am Verhandlungstisch und reden über Frieden. Gleichzeitig rufen die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden zu Terroranschlägen gegen Israel auf. Diese Terrorgruppe steht der Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Abbas nahe. In einem Flugblatt, das am Dienstag im Gazastreifen verteilt wurde, werden Angriffe auf den zionistischen Feind gefordert, die am Freitag starten sollen. Am Freitagabend beginnt Yom Kippur, der höchste jüdische Feiertag, den die Juden überwiegend in den Synagogen verbringen. Die islamistischen Fanatiker begründen ihren Terroraufruf mit der angeblichen „Judaisierung und Teilung“ der al Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg.
Wirtschaftsminister: Religiöse Juden dürfen verspätet zur Arbeit kommen
Mittwoch, 11. September 2013
Religiöse Juden, die die Gebote achten, dürfen in den nächsten Wochen mit ministerlichem Segen zu spät zur Arbeit kommen. Sie müssen die fehlende Arbeitszeit aber möglichst schnell nachholen, erklärte Wirtschaftsminister Naftali Bennett. Er entschärfte damit einen Konflikt, der durch das Hinausschieben des Endes der Sommerzeit entstanden war. Die jüdischen Morgengebete dürfen erst bei Sonnenaufgang verrichtet werden. Aufgrund der Neuregelung war dies etlichen Beschäftigten nicht mehr möglich.
Israel-Video des Tages: Aktuelle TV-Nachrichten
Mittwoch, 11. September 2013

Die Fernsehredaktion von israel heute produziert wöchentlich aktuelle Nachrichten, die unter anderem von Bibel TV gesendet werden. Diese Nachrichten sind im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen. Oftmals ist hier das zu sehen, was andere Medien gerne weglassen.

In der aktuellen Folge geht es unter anderem um israelische Hilfe für syrische Kriegsopfer und den aktuellen Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 11. September 2013
+++ Die Menschen in Israel gehören zu den glücklichsten auf der Erde. Das ergibt sich aus einer aktuellen weltweiten Studie. Danach belegt Israel auf der Rangliste der glücklichsten Länder Platz elf. 2012 war der jüdische Staat noch 14. gewesen. Die Rangliste der Glücklichen wird angeführt von Dänemark, Norwegen, der Schweiz, den Niederlanden und Schweden. Am unglücklichsten sind die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik, Benin und Togo. Deutschland liegt unter 156 Nationen auf Rang 26. +++ Jugendliche palästinensische Randalierer haben auf dem Ölberg einen Omnibus mit Steinen beworfen. Dabei ging eine Scheibe zu Bruch, ein Mädchen wurde leicht verletzt.
Syrien-Krise: Obama zögert und Israel hält sich zurück
Dienstag, 10. September 2013
Macht ein amerikanischer Militärschlag in Syrien Sinn? Das wird derzeit auch in Israel kontrovers diskutiert. Alles wäre viel einfacher, hätte US-Präsident Barack Obama nicht öffentlich gedroht, mit dem Einsatz von Chemiewaffen überschreite Diktator Assad eine Rote Linie, und die USA würden dann eingreifen. Auf der politischen Ebene sieht es so aus, als ob Israel und die jüdische Lobby in den Vereinigten Staaten Obama zu einem Militärschlag gegen Syrien drängen wollten. Dagegen versuchen die europäischen Staaten vorsichtiger zu sein. Sie wollen nicht noch einmal ein Risiko wie im Irak und in Afghanistan eingehen.
Uralter Goldschatz belegt jüdische Präsenz in Jerusalem
Dienstag, 10. September 2013
Bei Ausgrabungen am Jerusalemer Tempelberg hat die Archäologin Dr. Eilat Mazar eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Sie fand insgesamt 36 Goldmünzen, goldenen und silbernen Schmuck und ein goldenes Medaillon. Auf letzterem sind eine Menorah (siebenarmiger Leuchter), ein Shofar-Horn (Widderhorn) sowie eine Tora-Rolle abgebildet. Deshalb gehen Wissenschaftler davon aus, dass das Medaillon vermutlich dem Schmuck einer Tora-Rolle diente. Es könnte das älteste Tora-Ornament sein, das je bei Ausgrabungen entdeckt wurde, so die Wissenschaftler der Hebräischen Universität Jerusalem.
Israel-Video des Tages: Hamas-Terroristen zeigen ihre Macht
Dienstag, 10. September 2013

Die radikal-islamistische Hamas lehnt die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche ab. Dies haben die Anführer der Terrororganisation bei einer Militärparade in den Straßen von Gaza-Stadt unterstrichen. Schwer bewaffnet und maskiert präsentierten die erklärten Israelfeinde ihre Waffen. Sie würden keinerlei Friedensverhandlungen autorisieren, hieß es. Hamas-Redner warfen Israel vor, den 2012 vereinbarten Waffenstillstand zu brechen. Die Hamas steht unter Druck, nachdem ihr Förderer Mursi in Ägypten abgesetzt wurde. Seitdem geht die ägyptische Armee hart gegen Islamisten vor. Die Hamas steht im Verdacht, Terrorgruppen zu unterstützen, die Anschläge auf ägyptische Soldaten verüben. Mit der Militärparade haben die Fanatiker vor allem den Bewohnern des Gazastreifens deutlich gemacht, dass sie nach wie vor die Macht fest in Händen halten.

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Kurznachrichten
Dienstag, 10. September 2013
+++ Junge Müllsammler in Aktion: Vor dem wichtigsten jüdischen Feiertag Yom Kippur, der am Freitag bei Sonnenuntergang beginnt, sammeln Schüler im ganzen Land Müll ein. Über 250.000 Jugendliche aus 180 israelischen Ortschaften beteiligen sich an der Aktion zum „Weltsauberkeitstag“. +++ Die israelische Armee hat heute früh einen Sprengstoffanschlag verhindert: Soldaten entdeckten einen Sprengkörper, der am Tor eines landwirtschaftlichen Betriebs nahe der Stadt Alfei Menashe in Samaria angebracht war. Vermutlich war der Sprengsatz gegen israelische Soldaten gerichtet, die dort palästinensische Landarbeiter kontrollieren. Der Sprengkörper wurde durch eine kontrollierte Explosion unschädlich gemacht.
Israel rettet verwundeten Syrern das Leben - und schweigt
Montag, 9. September 2013
Der syrische Diktator Assad hat gedroht, Israel zu vernichten, falls er von den USA angegriffen wird. Das hält Israel nicht davon ab, zahlreichen im Bürgerkrieg verwundeten Syrern das Leben zu retten. Bis Anfang September hat Israel über 150 syrische Verletzte in seinen Krankenhäusern behandelt, darunter das Rambam-Hospital in Haifa (Foto), Siv in Safed und Poria bei Tiberias. Fast täglich fliehen verwundete Syrer an den syrisch-israelischen Grenzübergang Kuneitra auf den Golanhöhen und flehen dort um Hilfe.
„Storch-Spion“ nach Freilassung in Ägypten erlegt und gebraten
Montag, 9. September 2013
Das war nicht die Woche von Menes, einem Weißstorch, der auf dem Nil unterwegs war, um Futter zu suchen. Der Vogel fiel einem ägyptischen Fischer auf, weil er ein technisches Gerät an seinen Beinen trug. Der Mann schaltete blitzschnell: Der Storch muss ein israelischer Spion sein, darauf aus, in Ägypten Daten zu sammeln. Datensammeln steht ja derzeit bei Geheimdiensten hoch im Kurs. Menes, wie der Storch von den Ägyptern genannt wurde, wurde sofort eingefangen und landete – wie die meisten enttarnten Spione - hinter Gittern. Nachforschungen der Behörden ergaben jedoch, dass Menes Gerätschaft keineswegs vom israelischen Geheimdienst Mossad stammte, sondern von Wissenschaftlern, die damit die Flugroute der Störche dokumentierten.
Israel-Video des Tages: Mitten in Tel Aviv
Montag, 9. September 2013

Die Dizengoff-Straße liegt im Herzen von Tel Aviv. Hier pulsiert das Leben in Läden und Cafés, trendigen Mode-Boutiquen und uralten Ladengeschäften. Das Video hat die einmalige Atmosphäre der Mittelmeer-Metropole eingefangen, zeigt die Bauhaus-Architektur und das Verkehrschaos rund um den berühmten Feuer-und-Wasser-Brunnen im Zentrum der quirligen Großstadt.

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Kurznachrichten
Montag, 9. September 2013
+++ Die israelische Armee hat eine Raketenabwehr-Stellung des Typs „Eiserne Kuppel“ nach Jerusalem verlegt (Foto). Das Militär erklärte dazu, dies sei routinemäßig ohne speziellen Anlass erfolgt. Auch bei Tel Aviv wurden Abwehr-Raketen in Stellung gebracht. +++ Das Kabinett hat beschlossen, die Zahl der Arbeitsbewilligungen für Palästinenser in Israel um 5000 zu erhöhen, so dass nun 40.000 Palästinenser in Israel arbeiten dürfen. Eine Arbeitserlaubnis in Israel ist bei Palästinensern sehr begehrt, weil jüdische Arbeitgeber in der Regel deutlich höhere Löhne zahlen als palästinensische.
Netanjahu wenig beeindruckt von Neujahrswünschen aus dem Iran
Sonntag, 8. September 2013
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat auf die Neujahrs-Glückwünsche des neuen iranischen Präsidenten und dessen Außenminister reagiert: Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Sanktionen gegen den Iran auszuweiten. Der israelische Ministerpräsident unterstrich, man müsse das iranische Regime an seinen Taten messen und nicht an Grußworten. Es sei Präsident Rohani (Bild) und seinem Außenminister Zarif bei ihren Twitter-Botschaften nur darum gegangen, vom iranischen Atomprogramm abzulenken.
„Operation Taubenflügel“: Einwanderung aus Äthiopien abgeschlossen
Freitag, 6. September 2013
Mit der Ankunft von 450 Juden aus Äthiopien in Israel ist die Einwanderung aus dem afrikanischen Land nun offiziell beendet. Es waren die letzten Juden aus Äthiopien, die Israel offiziell mit Hilfe der Jewish Agency ins Heilige Land brachte. In den 1980er Jahren waren unter anderem 8000 Äthiopier als Teil der „Operation Mosche“ eingeflogen worden, in den 1990ern brachte „Operation Solomon“ rund 14.000 äthiopische Juden nach Israel. Diese letzte Operation unter dem Namen „Taubenflügel“, die vor drei Jahren begann, beendet ein einzigartiges Kapitel in der Geschichte Israels mit der Heimkehr von 7000 Juden ins Gelobte Land.
Israel-Video des Tages: Leser-Hilfe für äthiopische Neueinwanderer
Freitag, 6. September 2013

Rosch Haschana hat die Reihe der Feste im Monat Tischri eröffnet. Alle wissen, dass man wegen der Feiertage mehr Geld für Lebensmittel ausgeben muss. israel heute ist im Auftrag der Leser, die eigens dafür gespendet haben, zum Einwanderer-Wohnzentrum nach Mevasseret Zion bei Jerusalem gefahren und hat dort Lebensmitteltüten verteilt, damit die Neueinwanderer die Feste gebührend feiern können.

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Kurznachrichten
Freitag, 6. September 2013
+++ Viele Israelis haben das jüdische Neujahrsfest Rosh HaShana in Parks und Wäldern verbracht. Wanderer und Radfahrer freuten sich über das schöne Spätsommerwetter, Familien nutzten die Feiertage, um im Freien zu grillen. Andere verbrachten den Tag mit Fastenspaziergängen und Gebeten. +++ Das berühmte Gemälde des Renaissance-Künstlers Sandro Botticelli „Die Verkündigung von San Martino“ wird nun doch nicht im Jerusalemer Israel-Museum zu sehen sein. Die italienischen Behörden, die das Kunstwerk aus dem 15. Jahrhundert für einige Monate ausleihen wollten, haben ihre Zusage zurückgenommen. Begründet wurde dies mit der angespannten Situation im Nahen Osten. +++
Schabbatlesungen 7. September 2013
Freitag, 6. September 2013
Schabbat Schuwa „Ha'asinu -Höret“
Wochenabschnitt: 5. Mose 32,1-52
Haftara-Prophetenlesung: Hosea 14, 2-10; Joel 2,15-27
Palästinenser: Israel muss uns Gasmasken zur Verfügung stellen
Donnerstag, 5. September 2013
Die Palästinenser im sogenannten Westjordanland fordern, dass der israelische Staat sie mit Gasmasken ausstattet. Dies unterstrich der Sprecher der Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde, Adnane al-Dumairi. Israel hatte in den vergangenen Wochen an seine Bevölkerung verstärkt Gasmasken verteilt. Anlass waren Drohungen aus Syrien. Das Assad-Regime hatte angekündigt, im Falle eines Angriffs der USA Vergeltung gegen Israel zu üben. Da man dem syrischen Diktator zutraut, auch Giftgas einzusetzen, hatte es einen großen Ansturm auf die Gasmasken gegeben.
Uralte Kupferminen unter Kontrolle von David und Salomo
Donnerstag, 5. September 2013
Jahrelang wurde davon ausgegangen, dass die berühmten Kupferminen im Timna-Park (Foto) in der südisraelischen Wüste von den alten Ägyptern betrieben worden waren. Nun konnten Archäologen jedoch nachweisen, dass die Minen von Edomitern betrieben und den Israeliten überwacht wurden – so wie es auch schon in der Bibel steht. Möglich wurde diese Entdeckung durch moderne Technik. Laut dem Archäologenteam aus Tel Aviv lag der Höhepunkt des Kupferabbaus im zehnten Jahrhundert vor Christus. In dieser Zeit herrschten die Könige David und Salomo. Festgestellt wurde das Dank der C-14-Methode – einer Technologie, die es noch nicht gab, als die Stätte zum ersten Mal untersucht worden war.
Israel-Video zum Feiertag: Shana Tova aus dem Heiligen Land!
Donnerstag, 5. September 2013

In Israel ist heute Feiertag: An Rosh HaShana, dem jüdischen Neujahrsfest, bleiben Geschäfte und Ämter geschlossen, öffentliche Busse und Straßenbahnen fahren nicht. Das Neujahrsfest dient zur Besinnung und Vergebung, zum Abschließen mit dem Vergangenen und dem Anfang von Neuem. Zu Beginn des Jahres 5774 hat der Staat Israel dieses Video veröffentlicht. Es zeigt kurze Eindrücke aus dem Heiligen Land, das hoffnungsvoll in dieses neue Jahr geht. Shana Tova (Ein glückliches neues Jahr!) aus Israel!

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Kurznachrichten
Donnerstag, 5. September 2013
+++ Ungewöhnlicher Besuch im Hafen von Haifa: Das amerikanische Kriegsschiff USS San Antonio (Foto) legte in der israelischen Küstenstadt an, um aufzutanken. Die Besatzung nutzte die Gelegenheit für Landausflüge, unter anderem nach Jerusalem. Das Kriegsschiff verstärkt in nächster Zeit die Flotte der US-Navy im Mittelmeer. +++ Die israelische Armee hat im Mittelmeer ihr Raketenabwehrsystem getestet. Das Verteidigungsministerium bestätigte, dass eine Rakete des Typs Sparrow („Spatz“)“ als Ziel für einen Abschuss abgefeuert wurde. Das Raketenabwehrsystem Arrow („Pfeil“) habe die Zielrakete erfolgreich verfolgt. Der Test fand in Zusammenarbeit mit den US-Streitkräften statt. Der Raketenstart war zuerst von russischen Medien gemeldet worden und hatte wegen der angespannten Lage in Syrien für Aufsehen und Spekulationen gesorgt.
Ein süßes neues Jahr 5774!
Mittwoch, 4. September 2013

Heute Abend beginnt für das jüdische Volk das Jahr 5774. Der jüdische Kalender zählt die Jahre ab dem Zeitpunkt der biblischen Schöpfung der Welt. Man begeht den Jahreswechsel in Israel traditionell nicht mit Knallern und Feuerwerk, sondern mit einem Gottesdienst. Gegessen werden in Honig getauchte Apfelstücke. Ein weiterer Brauch ist das Essen von Granatäpfeln, die viele Kerne enthalten. Dazu sagt man: „Möge es dein Wille sein, dass unsere Rechte sich wie der Granatapfel mehren.“
„Schana Tova!“ Das israel heute-Team wünscht Ihnen aus Jerusalem ein süßes neues Jahr voller Frieden und Gesundheit!

Polizei vertreibt Steinewerfer vom Jerusalemer Tempelberg
Mittwoch, 4. September 2013
Erneut ist es auf dem Jerusalemer Tempelberg zu Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei stürmte das Areal heute früh, nachdem maskierte Männer Steine auf Besucher und Polizisten geworfen hatten. Die Steinewerfer flüchteten in die Moscheen auf dem Gelände, die Sicherheitskräfte blieben vor Ort. Gleichzeitig stoppte die Jerusalemer Polizei mehrere Dutzend Kleinbusse, mit denen Araber auf dem Weg zum Tempelberg waren. Sie mussten umdrehen, weil die Polizei vermutete, dass sie auf Randale aus waren. Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, die heiligste Stätte des Judentums. Heute ist das Gelände inmitten der Jerusalemer Altstadt unter muslimischer Verwaltung, auf dem Berg thronen der Felsendom und die Al-Aksa-Moschee. Juden dürfen dort nicht beten, der Zugang für Nicht-Muslime ist beschränkt.
Kurznachrichten
Mittwoch, 4. September 2013
+++ Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Foto) hat den jüdischen Gemeinden in aller Welt zum Neujahrsfest Sicherheit, Wohlstand und Frieden gewünscht. Israel sei im Nahen Osten eine Oase der Demokratie, Stabilität, Toleranz und Freiheit. Er sei stolz, Regierungschef dieses Landes sein zu dürfen . +++ Die sechste Runde der Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern soll am kommenden Dienstag in Jerusalem stattfinden. Über die Inhalte der Verhandlungen wurde Stillschweigen vereinbart. Verteidigungsminister Moshe Ya'alon unterstrich, die Räumung von jüdischen Siedlungen im sogenannten Westjordanland stünde nicht zur Debatte. Diese Siedlungen seien wichtig für die Verteidigung des jüdischen Staates. +++
Israel-Video des Tages: Die neuen TV-Nachrichten
Mittwoch, 4. September 2013

Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. Die Sendung ist im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen.

In der aktuellen Folge geht es unter anderem um die Verhaftung von drei Terroristen, die in Jerusalem einen Anschlag verüben wollten, und um die drohende Abschiebung von illegalen Einwanderern nach Uganda.

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Mit gestohlenem Lkw die Absperrung des Flughafens durchbrochen
Dienstag, 3. September 2013
Zwei Palästinenser haben in der Nacht zum Dienstag mit einem gestohlenen Lastwagen die Sicherheitsschranke des Ben-Gurion-Flughafens bei Tel Aviv durchbrochen. Dabei wurde ein Wachmann beinahe überfahren. Die Sicherheitsbeamten schossen daraufhin auf die Reifen des Lasters, der rund 200 Meter vor dem Terminal 3 gestoppt werden konnte. Dort herrschte zu dieser Zeit Hochbetrieb bei der Passagierabfertigung. Die beiden Männer flüchteten zu Fuß, konnten aber kurz darauf festgenommen werden. Der Flughafen löste Terroralarm aus. Eine Stunde lang gab es keine Abflüge. Rund um den abgeriegelten Flughafen kam es zu langen Staus.
Israel bereitet sich auf ein süßes Neujahrsfest 5774 vor
Dienstag, 3. September 2013
Am Donnerstag bricht das jüdische Jahr 5774 an. Traditionell beginnt das jüdische Neujahrsfest Rosh Haschana schon am Vorabend und dauert bis zum Abend des folgenden Tages. Granatäpfel und Äpfel mit Honig haben für die Juden eine besondere Bedeutung: Die Kerne des Granatapfels symbolisieren die Gebote, die gehalten werden sollen. Das Jahr soll außerdem so süß wie in Honig getauchte Apfelscheiben sein. Der Neujahrsgruß lautet „Schana tova“ („Ein gutes Jahr“) oder auch „Schana tova u'metuka“ („Ein gutes und süßes Jahr“). Das zweitägige Fest beginnt am ersten Tag des Monats Tischri. Im gregorianischen Kalender ist das gewöhnlich im September.

Israel-Video des Tages: Besondere Momente in der Armee
Dienstag, 3. September 2013

Es gibt Momente im Leben, die unvergesslich bleiben. Momente, die man mit anderen Teilen will. Glückliche Momente, lustige, herausfordernde und inspirierende; Momente wahrer Freundschaft, Momente der Hoffnung. Sie machen uns zu dem, was wir sind. Das gilt auch für die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF). Dieses neue Video präsentiert solche besonderen Augenblicke.

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Kurznachrichten
Dienstag, 3. September 2013
+++ US-Präsident Barack Obama, dessen Amtsführung von vielen Israelis ohnehin schon kritisch gesehen wird, verliert durch seinen Zickzack-Kurs gegenüber dem syrischen Assad-Regime weiter an Ansehen. Dass er den angekündigten Angriff auf Syrien verschoben und von einer Entscheidung des Kongresses abhängig gemacht hat, wird ihm im Nahen Osten als Schwäche ausgelegt. +++ Scheich Raed Salah, einer der bekanntesten Führer der islamischen Bewegung in Israel, ist heute von der Polizei festgenommen worden. Anlass war ein Aufruf von Salah, Juden vom Besuch des Jerusalemer Tempelbergs abzuhalten „und dabei die Körper einzusetzen.“
Geheimdienst verhindert Bombenanschlag auf Jerusalemer Einkaufsmeile
Montag, 2. September 2013
Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet hat zwei arabische Terroristen festgenommen. Sie hatten nach Behördenangaben vor, in der Jerusalemer Einkaufsmeile Mamila (Foto) einen Sprengsatz zu zünden. Die Explosion war für die bevorstehenden hohen jüdischen Feiertage geplant, wenn viele Menschen zwischen dem Mamila-Zentrum und dem Jaffator der Altstadt unterwegs sind. Drahtzieher des geplanten Anschlags war nach israelischen Angaben ein 22 Jahre alter Mann aus Ramallah mit Kontakten zur islamistischen Hamas-Terrororganisation. In seinem Haus haben die Sicherheitskräfte Sprengstoff und Anleitungen zum Bombenbau sichergestellt.
Wohnungsbau kommt nur schleppend in Gang
Montag, 2. September 2013
In Israel werden zu wenig neue Wohnungen gebaut. Nur in den Siedlungen in Judäa und Samaria floriert die Bautätigkeit. Das geht aus neuen Zahlen hervor, die das israelische Zentralbüro für Statistik jetzt veröffentlicht hat. Die Entwicklung ist politisch brisant: Nach den massiven Protesten von jungen Israelis gegen die enorm hohen Mietkosten hatte die Regierung 2011 entschieden, den Bau von Wohnungen im ganzen Land voranzutreiben. Durch ein größeres Angebot an Wohnraum sollten die Mietpreise fallen. Doch das ist bislang nicht eingetreten.
Israel-Video des Tages: Mit dem Schofar-Horn durchs Heilige Land
Montag, 2. September 2013

Das Schofar-Horn ist ein uraltes Instrument, das aus Widder- oder Kuduhorn gefertigt wird. Es erinnert an die von Gott geforderte Opferung des Isaak durch seinen Vater Abraham. An Isaaks Stelle wurde dann aber ein Widder geopfert, dessen Hörner Gott an das stellvertretende Sühneleiden Israels erinnern sollen. Aus dem Brauch, zur Krönung eines Königs ein Schofar zu blasen, wurde das symbolische Ritual des Schofarblasens zur feierlichen Anerkennung Gottes als König, Beschützer und Richter. Es soll allgemein aus einer gedankenlosen Lebensweise aufrütteln. Zu diesem Zweck wird in diesem witzigen Video das Schofarhorn an ungewöhnlichen Orten geblasen – beispielsweise in der Jerusalemer Altstadt, auf einem Militärflugplatz, in einem Beduinendorf und in einem Tel Aviver Nachtclub.

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Kurznachrichten
Montag, 2. September 2013
+++ Ultraorthodoxe Männer auf Reisen: Mit ihren verhüllten Gesichtern – damit sie keine Frauen anschauen müssen – sind diese Strenggläubigen zur Attraktion auf dem Ben Gurion-Flughafen geworden. Sie sind unterwegs nach Uman in der Ukraine, um dort das Grab des berühmten Rabbi Nachman (1792-1810) zu besuchen. +++ Ministerpräsident Netanjahu hat seine 22 Minister dazu verpflichtet, keinerlei Stellungnahme zu der Syrien-Entscheidung von US-Präsident Obama abzugeben. +++ 46 Prozent der Israelis befürchten, der syrische Diktator Assad könnte Israel angreifen, um dadurch vor seinen Leuten zum Helden zu werden.

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